Filmplakat

Elling (Bildnachweis: Arsenal)© Arsenal

Elling

Stab und Besetzung

Originaltitel: Elling. Kinostart: 16.03.2001 (NO), 02.05.2002 (DE). Verleih: Arsenal Filmverleih (DE). Länge: 90 Min. (Presseheft). FSK: ab 6 Jahren. FBW: -

Regie: Peter Næss. Drehbuch: Axel Hellstenius, nach dem Roman "Brødre i blodet" von Ingvar Ambjørnsen. Kamera: Svein Krøvel. Schnitt: Inge-Lise Langfeldt. Szenenbild: Harald Egede Nissen (Scenograf), Anders Lund (Rekvisitør), Jan Sundberg (Dekor). Kostümbild: Aslaug Konradsdottir (Kostymer). Maskenbild: Cecilie Greve (Sminke). Musik: Lars Lillo Stenberg. Ton: Jan Lindvik (Lyddesigner), Gunnar Meidell (Mix, Norsk Filmstudio AS).

Darsteller: Per Christian Ellefsen (Elling), Sven Nordin (Kjell Bjarne), Marit Pia Jacobsen (Reidun Nordsletten), Jørgen Langhelle (Frank Åsli), Per Christensen (Alfons Jørgensen) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Synchronsprecher: Michael Pan (Elling), Detlef Bierstedt (Kjell Bjarne) u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Elling (...) und Kjell Bjarne (...) sind die Helden - Blutsbrüder eben, wie der Titel der Romanvorlage von Ingvar Ambjørnsen sie treffend bezeichnet - in dieser liebenswert-skurrilen Geschichte über das große Abenteuer "Normalität".

Als Zimmergenossen lernen sie sich in der psychatrischen Einrichtung von Brøynes zuerst kennen - und später dann auch schätzen. Elling, Muttersöhnchen - wie er selber sagt - und heimlicher Verehrer der norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Bruntland und Kjell Bjarne, der eigentlich nur zwei Ziele verfolgt - und das durchaus mit stoischer Konsequenz: Essen und endlich, endlich Sex mit einer Frau haben. In der Psychatrie sind geeignete Frauen schwer aufzutreiben, und so verkürzt Elling ihm die Wartezeit mit höchst phantasievollen, wüsten, orgiastischen Geschichten aus seiner eigenen "reichhaltigen Erfahrung" ...

Nach zwei Jahren ist es plötzlich soweit! Elling und Kjell Bjarne sollen ins sogenannte "reale" Leben entlassen werden. Nach Oslo! Dort bekommen sie eine Wohnung und den Sozialarbeiter Frank Åsli (...) zur Seite gestellt. Nun sollen sie sich des in sie gesetzten Vertrauens als würdig erweisen. Ansonsten warte da schon eine lange Schlange von anderen Leuten, sagt Frank Åsli, der klare Absprachen verlangt. Gar nicht so einfach, das mit den Absprachen und dem normalen Leben, zumal wenn schon das Telefonieren, das Einkaufen und überhaupt das Verlassen der Wohnung für Elling unüberwindbare Hindernisse darstellen. Es gibt eben die einen, die wandern auf Skiern zum Südpol und die andern, die schaffen nicht einmal den Weg quer durchs Restaurant aufs Klo ...

Doch dann liegt am Weihnachtsabend eine Frau im Treppenhaus. Für Kjell Bjarne die Chance seines Lebens, und Elling entdeckt unversehens seine Berufung zum anonymen Sauerkraut-Poeten "E". Nun müssen die beiden alles geben, was sie können ... und vielleicht noch ein bisschen mehr. Und mit einem Mal ist das "reale" Leben nicht mehr ein Hindernis, sondern ein mächtig gewaltiges Abenteuer.

Quelle: Arsenal Filmverleih (Presseheft)

Klappentext (DVD-Cover):

Ganz normal waren sie noch nie: Elling, der Denker und, wie er sich selbst nennt, das Muttersöhnchen und Kjell, der große stämmige Kerl mit dem Geist eines kleinen Jungen. Nach zwei Jahren Psycho-Quarantäne dürfen sie nun wieder in die "Freiheit" - in ihre eigene WG inmitten des Großstadtdschungels - und müssen sich dort im realen Leben zurechtfinden. Nicht ganz einfach, wenn für Elling schon das Telefonieren, das Einkaufen und überhaupt das Verlassen der Wohnung schier unüberwindbare Hindernisse darstellen. Kjell dagegen verfolgt weiterhin stoisch seine zwei Ziele: Essen und endlich Sex mit einer Frau zu haben.

Auszeichnungen

Kirchliche Filmempfehlungen:

  • Katholische Filmkritik: Kinotipp 126/April 2002 (Begründung)
  • Kirchliche Filmbeauftragte der Schweiz: Film des Monats 04/2002 (PDF)
  • Jury der Ev. Filmarbeit: Film des Monats 05/2002 (PDF)

Herr K. meint ...

Der Film basiert auf dem 1996 erschienenen Elling-Roman "Brødre i blodet" (dt. Titel: Blutsbrüder) von Ingvar Ambjørnsen.

DVD-Kapitel

  1. Das Muttersöhnchen
  2. Auf eigenen Beinen [7:12]
  3. Draßuen [18:05]
  4. Weihnachten [27:10]
  5. Die Nachbarin [37:36]
  6. Der Sauerkrautpoet [47:18]
  7. Freunde [1:06:01]
  8. Ein neues Leben [1:16:00]