Filmplakat

Vaya con dios (© Senator)© Senator

Vaya con dios

Stab und Besetzung

Originaltitel: Vaya con dios. Kinostart: 28.03.2002 (DE), 02.08.2002 (AT). Verleih: Senator Film (DE). Länge: 106 Min. (Presseheft). FSK: ab 6 Jahren. FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Zoltan Spirandelli. Drehbuch: Zoltan Spirandelli. Kamera: Dieter Deventer. Schnitt: Magdolna Rokob. Szenenbild: Harald Turzer (Szenenbild). Kostümbild: Nina Springsguth. Maskenbild: Barbara Schlensag & Daniel Alexander Schröder. Musik: Detlef Friedrich Petersen. Ton: Volker Zeigermann (Ton), Stephan Konken (Mischung).

Darsteller: Michael Gwisdek (Benno), Matthias Brenner (Tassilo), Daniel Brühl (Arbo), Chiara Schoras (Chiara), [in der Reihenfolge der Titelsequenz] Traugott Buhre (Abt Stephan), Konstantin Graudus (Anwalt), Christel Peters (Tassilos Mutter), Uwe Bohm (Chiaras Chef), Zoltan Spirandelli (Pater Gregor), Bettina Zimmermann (Frau im Auto/Party) u.a. [weitere Rollen in der Reihenfolge des Abspanns]

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Der Heilige Geist offenbart sich in der Musik, im Klang. Davon sind die Mönche des Cantorianer-Ordens überzeugt. Und man möchte ihnen glauben, wenn sie ihre machtvollen Stimmen erheben. Dann ertönen Choräle, himmlische Musik in vollendeter Harmonie. Musik ist Leben. Aber was das Leben wirklich ist, das lernen die Mönche erst auf ihrer Wanderschaft zu ihren Brüdern nach Italien.

Irgendwo auf ihrem Weg begegnet ihnen Chiara. Auch sie hat sich verirrt. In ihrem Cabrio ist noch Platz, und so geht es in rauschendem Tempo gen Süden. Die Landschaft fliegt an den Mönchen vorbei, eine "teuflische" Musik dröhnt aus dem Autoradio: "Die Komposition ist wider alle Regeln ... Alles in allem grauenvolle Musik. - Können wir das noch mal hören?" Da sind die Mönche schon infiziert vom Rhythmus des Lebens. Und Chiara wird ganz anders, als ihr der junge Mönch Arbo mit seinem klaren Blick direkt in die Augen schaut.

Der Weg ist lang, die Versuchung groß: Das Quartett legt einen Umweg zu Tassilos Mutter ein. Tassilo bleibt! Benno wird von den schärfsten Gegnern der Cantorianer, den Jesuiten, mit einer herausfordernden Lebensaufgabe geködert, und Chiara kehrt zu einem Mann zurück, den sie nicht mehr wirklich lieben kann. Nur Arbo, nun ganz allein in der großen Stadt, begreift, worauf es im Leben ankommt: Höre auf deine innere Stimme! Und diese Stimme ruft nach den Brüdern. Aber noch lauter nach Chiara!

Quelle: Senator Film (Presseheft, S. 4) [Print]

Klappentext (DVD-Cover):

Ein abgelegenes, halb verfallenes Kloster in Brandenburg ist der Sitz des weltfremden Cantorianer-Ordens. Allein - den gottesfürchtigen Ordensbrüdern fehlt jedes wirtschaftliche Geschick, ihr Kloster ist bankrott. Schweren Herzens machen sich der asketische Bruder Benno, der stets hungrige Tassilo und der junge Arbo auf den Weg ins ferne Italien, wo die letzten Brüder im Geiste leben sollen. Mit nichts außer der Kutte am Leib und jeder Menge Gottvertrauen stolpern sie mitten hinein ins moderne Leben voller Sünde und Versuchung - und die begegnet ihnen prompt in Gestalt der umwerfenden Journalistin Chiara ...

Auszeichnungen

  • 23. Bayerischer Filmpreis (18.01.2002): Beste Nachwuchsregie (Zoltan Spirandelli), Bester Nachwuchsdarsteller (Daniel Brühl), Beste Nachwuchsdarstellerin (Chiara Schoras) & Preis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrecht an Filmwerken (VGF)