Filmplakat

Wer früher stirbt ist länger tot (Bildnachweis: Movienet)© Movienet

DVD-Cover

Wer früher stirbt ist länger tot (Bildnachweis: EuroVideo)© EuroVideo

DVD-Cover (EDF)

Wer früher stirbt ist länger tot (Bildnachweis: Kinowelt HE)© Kinowelt HE

Wer früher stirbt ist länger tot

Stab und Besetzung

Originaltitel: Wer früher stirbt ist länger tot. Internationaler Titel: Grave Decisions. Kinostart: 17.08.2006 (DE). Verleih: Movienet Film (DE). Länge: 105 Min. (Presseheft + FSK). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: wertvoll (Begründung).

Regie: Marcus Hausham Rosenmüller. Drehbuch: Marcus Hausham Rosenmüller & Christian Lerch. Kamera: Stefan Biebl. Schnitt: Anja Pohl & Susanne Hartmann. Szenenbild: Michael Köning (Szenenbild), Manfred Mayer (Außenrequisite), Jojo Schwan (Innenrequisite). Kostümbild: Steffi Bruhn. Maskenbild: Michaela Häusler & Sandra Lipps (Maske), Georg Korpas (Spezialmaske). Musik: Gerd Baumann. Ton: Frank Hoyer & Peter Kovarik (Ton), Andre Benocchi Alves & Claudia Enzmann (Sound Design), Max Rammler (Mischung). Spezialeffekte: Franz Schmid & Dieter Ortmeier (SFX). Visuelle Effekte: Jürgen Schopper (VFX Supervisor).

Darsteller: Markus Krojer (Sebastian), Fritz Karl (Lorenz), Jürgen Tonkel (Alfred), Jule Ronstedt (Veronika), Saskia Vester (Frau Kramer), Johann Schuler (Graudinger), Sepp Schauer (Proske), Heinz-Josef Braun (Gumberger), Tim Seyfi (Kaffl), Franz Xaver Brückner (Franz), Pia Lautenbacher (Evi), Klausi Steinbacher (Toni) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz]

Inhalt

Klappentext (DVD-Cover):

Im oberbayrischen Germringen lebt der "Kandlerwirt" (...) seit dem Tod seiner Frau allein mit den beiden Söhnen Sebastian (...) und Franz (...).

Eines Tages erfährt der 11-jährige Sebastian zufällig, dass seine Mutter nicht, wie immer behauptet, bei einem Unfall, sondern bei seiner Geburt gestorben ist, und entwickelt heftige Schuldgefühle. Da er für sein Alter ohnehin ein beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fürchtet er nun, nach seinem Ableben im Fegefeuer büßen zu müssen - wenn er nicht schleunigst etwas dagegen unternimmt. Konsequent setzt er alles daran, sich von seinen Sünden reinzuwaschen - oder idealerweisse gleich unsterblich zu werden.

Die wichtigste Wiedergutmachung scheint ihm zu sein, eine neue Frau für den Vater zu finden, aber wie? Am Stammtisch im Gasthof seines Vaters steht man ihm mit freundschaftlichem Rat zur Seite, und auch ein "himmlisches" Zeichen seiner Mutter weist den Weg. Doch trotz unerschütterlichen Tatendrangs nehmen die Ereignisse höchst unvorhergesehene und eigene Wendungen ...

Quelle: EuroVideo Bildprogramm (EAN: 4009750255766)

Auszeichnungen

  • 28. Bayerischer Filmpreis (19.01.2007): Produzentenpreis & Nachwuchsregiepreis (Marcus H. Rosenmüller)
  • 57. Deutscher Filmpreis (04.05.2007): Bester Spielfilm in Silber, Beste Regie (Marcus H. Rosenmüller), Bestes Drehbuch (Marcus H. Rosenmüller & Christian Lerch) & Beste Filmmusik (Gerd Baumann)

Bayerischer Filmpreis - Produzentenpreis (Begründung):

Gleich der erste Kinofilm "Wer früher stirbt ist länger tot" der Roxy Film von Andreas Richter, Ursula Woerner und Annie Brunner wurde zu einem durchschlagenden Erfolg bei Kritik und Kinopublikum. Mit dieser erfrischenden, humorvollen Sommerkomödie mit Tiefgang und Herz wurden nicht nur in Altbayern junge wie ältere Zuschauer in seinen Bann gezogen; ein Heimatfilm jenseits aller Klischees und gleichzeitig ein Genremix, der Fantastisches und Surrealistisches mit bayerischem Humor und Schlitzohrigkeit zu einem herausragenden Gesamtkunstwerk verbindet. Mit einem genialen Drehbuch von Marcus H. Rosenmüller und Christian Lerch, einer überzeugenden Regieleistung von Marcus H. Rosenmüller und mit einem überzeugenden Schauspielerensemble ist ein Film entstanden, der für jeden Besucher zu einem ganz besonderen Kinoerlebnis wird.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei, Pressemitteilung Nr. 16, 19.01.2007, S. 2

Bayerischer Filmpreis - Nachwuchsregiepreis (Begründung):

Marcus H. Rosenmüller ist die bayerische Regieentdeckung des Jahres 2006. In seinem Debütfilm "Wer früher stirbt ist länger tot", bei dem er neben Christian Lerch auch als Co-Autor mitwirkt, erzählt er auf originelle Weise die Geschichte des elfjährigen Sebastian. Mit der Kraft und der Naivität barocken Welttheaters, dabei aber stets mit der Liebe zum bayerischen Menschenschlag, prägt Rosenmüller auf unvergleichliche Weise seinen Film. Rosenmüller schafft Räume mit ganz eigenem Zauber, lässt seine Figuren bayerisch granteln, dabei das Herz voller Liebe und Sehnsucht und immer mit den besten Absichten dem Leben zugewandt. Dass er dabei Jung und Alt so selbstverständlich vereint und so scheinbar mühelos beide voneinander lernen lässt, versetzt den Zuschauer in freudiges Staunen.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei, Pressemitteilung Nr. 16, 19.01.2007, S. 3

Herr K. meint ...

Zu diesem Film habe ich für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) eine "Kino & Curriculum"-Ausgabe geschrieben, die Sie auf der IKF-Website kostenfrei als PDF-Datei herunterladen können.

Produktionsnotizen: Der Film ist eine Produktion von Roxy Film in Koproduktion mit dem BR.

Literaturhinweise

  • KROLL, Thomas (2008). Himmel, Hölle, Fegefeuer. Der Spielfilm WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT hat von allem etwas. Religion unterrichten, H. 2/2008, 23-25. [PDF]

DVD-Kapitel

  1. Glück ghabt!
  2. Karl, Walpurga, Vinzenz [4:26]
  3. 2713 ungesühnte Vergehen [11:04]
  4. Wiederbelebung [19:04]
  5. Daden Sie eventuell mit mir vögeln? [24:40]
  6. Unsterblich [28:59]
  7. Entschuldigung [36:54]
  8. An Grips, a Gschick, an gscheiden Arsch [43:44]
  9. Sie leben nimma lang, oder? [52:11]
  10. Herr Schneider? [57:53]
  11. Wunsch ans Universum [1:01:46]
  12. 3 Mal Läuten [1:08:57]
  13. Moorleichen [1:17:46]
  14. A Opfer muss sei! [1:23:10]
  15. Servus, ausgeschlafen? [1:32:29]
  16. Piranhas/Abspann [1:36:40]

Quelle: EuroVideo Bildprogramm (EAN: 4009750255766)