Filmplakat

Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika (Bildnachweis: NFP)© NFP

Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika

Stab und Besetzung

Originaltitel: Albert Schweitzer. Kinostart: 24.12.2009 (DE). Verleih: NFP marketing & distribution* (DE). Länge: 114 Min. (Presseheft + FSK). FSK: ohne Altersbeschränkung (Freigabekarte). FBW: wertvoll (Begründung).

Regie: Gavin Millar. Drehbuch: Gavin Millar & David Howard (Originaldrehbuch: James Brabazon). Kamera: Cinders Forshaw. Schnitt: Oli Weiss. Szenenbild: Tom Hannam (Production Design), Christophe Dalberg & Sharon Lomofsky (Art Directors). Kostümbild: Moira Meyer & Wolfgang Ender. Maskenbild: Ayten Morgenstern & Derrick Bosch (Make Up Design). Musik: Colin Towns.

Darsteller: Jeroen Krabbé (Albert Schweitzer), Barbara Hershey (Helene Schweitzer), Judith Godrèche (Thérèse Bourdin), Samuel West (Phil Figgis), Jeanette Hain (Rhena Schweitzer), Patrice Naiambana (Louis Ngouta), Jonathan Firth (Dr. David Fuller), Armin Rohde (Albert Einstein) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz] Synchronsprecher: Jürgen Thormann (Albert Schweitzer), Nana Spier (Thérèse Bourdin), Patrick Winczewski (Phil Figgis) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

1949 - Albert Schweitzer ist dank seiner Philosophie der "Ehrfurcht vor dem Leben", die er in seinem Urwald- Hospital im afrikanischen Lambarene verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Als er zusammen mit seiner Frau Helene die Vereinigten Staaten besucht um mit Konzerten und Vorträgen Spenden für Lambarene zu sammeln, schlägt ihnen anfangs eine Welle der Sympathie und großzügigen Unterstützung entgegen.

Doch im Amerika des Kalten Krieges und der McCarthy-Ära tauchen zunehmend Feindseligkeiten gegen Albert Schweitzer auf. Schweitzer ist mit Albert Einstein befreundet, der ihn bittet ihn in seinem Kampf gegen die Atomgefahr zu unterstützen.

Für den US-Geheimdienst wäre dies ein Angriff auf die Politik der westlichen Welt. Deshalb soll eine gezielt lancierte Verleumdungskampagne das Lebenswerk von Albert Schweitzer in Misskredit bringen. Schweitzer muss umgehend nach Afrika zurückkehren: Seinem Krankenhaus droht urplötzlich die Schließung durch die sogenannte Übergangsregierung dort und Sabotageakte gefährden die Versorgung der Kranken.

Unterstützt von seinen Ärzten und getragen von der Liebe seiner Patienten nimmt Schweitzer den Kampf zur Rettung von Lambarene auf. Doch während der Druck auf seine Person wächst, wird Schweitzer zunehmend klar, dass er Einstein und alle anderen Wissenschaftler, die sich mit ihrem Engagement in Gefahr bringen, nicht im Stich lassen kann und will.

In seinem Ringen um die Verantwortung für Lambarene einerseits und die Verpflichtung, die Welt vor einer der größten Gefahren zu warnen andererseits, entscheidet sich Schweitzer schließlich dafür, seine Stimme gegen die Atomgefahr und für die "Ehrfurcht vor dem Leben" zu erheben - und bringt somit Lambarene, sein Lebenswerk, endgültig in Gefahr. Doch im letzten Moment, als die Räumung des Krankenhauses bereits ihren Anfang nimmt, erfährt Schweitzer in seiner schwärzesten Stunde ungeahnten Beistand.

Quelle: NFP marketing & distribution* (Presseheft)

Filmzitate

Texteinblendungen zu Beginn des Films:

Der Abwurf der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima beendete den Zweiten Weltkrieg. // Doch ein neuer Krieg - der Kalte Krieg - begann und mit ihm das Wettrüsten der Supermächte. // In seinem Hospital in Lambarene am Ufer des Ogowe, tief im Herzen Afrikas, wird ein Mann mit seiner Botschaft der Ehrfurcht vor dem Leben zum Hoffnungsträger für Menschen in aller Welt.

Texteinblendungen am Ende des Films:

Mit dem Geld des Friedensnobelpreises konnte Schweitzer den Bau des Lepradorfes vollenden. // Der Aufruf zur Abrüstung von Schweitzer, Einstein, Oppenheimer und anderen Wissenschaftlern führte schließlich zum Verbot der Nuklearwaffentests. // Nach Schweitzers Tod übernahm seine Tochter Rhena die Verwaltung und Leitung des Hospitals. / Dank der finanziellen Unterstützung durch die USA, Europa und Gabun kann die Arbeit in Lambarene auch weiterhin fortgesetzt werden. // Die Botschaft des großen Christenmenschen lebt fort. / "Ehrfurcht vor dem Leben" gilt als Herzstück der heutigen Umweltbewegung.