Filmplakat

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen (Bildnachweis: X Verleih)© X Verleih

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

Stab und Besetzung

Originaltitel: Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Kinostart: 25.03.2010 (DE). Verleih: X Verleih (DE). Länge: 89 Min. (Presseheft) bzw. 93 Min. (FSK). FSK: ohne Altersbeschränkung (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Hajo Schomerus. Kamera: Hajo Schomerus. Schnitt: Daniela Grosch. Ton: Andreas Mücke-Niesytka & Stavros Charitidis (Ton), Peter Bräker (Sounddesign), Hans Künzi (Mischung).

Mitwirkende: Abuna Afrayem Elorashalimy [koptischer Priester], Brother Jayaseelan, OFM [Franziskaner], Father Samuel Aghoyan [armenischer Priester], Abuna Gebreselassie Tesfa [äthiopischer Priester], Patriarch Theophilos III. [griechischer Patriarch], Pater Robert Jauch, OFM [Franziskaner], Wajeeh Y. Nusseibeh [Türwächter], Abdilkadr Joudeh [Schlüsselverwahrer] u.a. [in der Reihenfolge des Abspanns]

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

In der Grabeskirche in Jerusalem leben sechs christliche Konfessionen Tür an Tür unter einem Dach: griechisch-orthodoxe Christen, römisch-katholische Christen, syrische Christen, armenische Christen, äthiopische Abessinier und ägyptische Kopten. Eine muslimischeFamilie verwahrt den Schlüssel zur Kirche und schließt die Haupttür morgens auf und abends wieder zu.

In diesem Status Quo befindet sich die Kirche seit der osmanischen Zeit. Die einzelnen Glaubensgemeinschaften wachen verbissen über die ihnen zugeteilten Anteile und beobachten eifersüchtig die Anderen. Die Abessinischen Christen, die ihren Platz in der eigentlichen Kirche verloren haben, quartierten sich kurzerhand auf dem Dach der Kapelle ein, die koptischen Christen, die den Haupteingang des Grabes nicht benutzen dürfen, bauten sich eine kleine Kapelle an der Rückseite der Grabkammer und die Griechisch-Orthodoxen verteidigen rauhbeinig den Vordereingang. Zu hohen Festtagen kommt es manchmal zu absurden Schlachten religiöser Leidenschaft, die Prozessionen geraten sich gegenseitig in die Quere und Gläubige aus aller Welt verkeilen sich untereinander.

Aber nachts, wenn die unfreiwillige Wohngemeinschaft in der Kirche eingeschlossen ist, beten die Mönche vor dem Grab. Dann verwandelt sich die Kirche in einen mystischen Ort der Hingabe und Sehnsucht nach erfülltem Glauben.

Quelle: X Verleih (Presseheft)

Klappentext (DVD-Cover):

Es ist die ungewöhnlichste Wohngemeinschaft der Welt: in der Grabeskirche in Jerusalem leben sechs christliche Konfessionen Tür an Tür unter einem Dach Griechisch-orthodoxe, armenische, syrische, römisch-katholische, äthiopische und koptische Christen - allerdings kann sich diese Gemeinschaft nicht einigen, wer denn nun eigentlich Anspruch auf das Grab Jesu Christi hat.

Zu hohen Feiertagen kommen sich die Prozessionen schon mal in die Quere und Gläubige aus aller Welt verkeilen sich untereinander.

Quelle: Warner Home Video Germany (EAN: 5051890019653)

Auszeichnungen

  • Preis der deutschen Filmkritik 2010 (14.02.2011): Bester Dokumentarfilm

Herr K. meint ...

Eröffnungsfilm des 1. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen 2010, das ich initiiert habe und für das ich als Festivalleiter ("Künstlerischer Leiter") tätig war (siehe auch "Über mich").

Filmzitate

Texttafel zu Beginn des Films:

Seit dem Jahr 325 steht über Jesus Grab in Jerusalem eine Kirche. Sie hat zu allen Zeiten die Christen aus der ganzen Welt angezogen. Bis heute müssen sich in ihr mehrere Glaubensgemeinschaften das Hausrecht teilen.

Web-Tipps

DVD-Kapitel

  1. Hausrecht
  2. Der allerheiligste Ort [5:03]
  3. Vielfalt [9:44]
  4. Regeln und Verordnungen [14:31]
  5. Gewohnheitsrecht [18:13]
  6. Friedliches Miteinander [22:10]
  7. Keine Routine [26:06]
  8. Palmsonntag [30:43]
  9. Reibungen [34:39]
  10. Türwächter [40:45]
  11. Schlüssel [45:06]
  12. Menschenmassen [49:20]
  13. Stille kehrt ein [54:20]
  14. Nachts [1:00:59]
  15. Ein neuer Tag [1:07:11]
  16. Heiliges Feuer [1:12:37]
  17. Erwartungen [1:18:18]
  18. Liebe und Verzicht [1:21:54]
  19. Filmabspann [1:26:35]