Filmplakat

Pianomania (Bildnachweis: Farbfilm)© Farbfilm

Pianomania

Stab und Besetzung

Originaltitel: Pianomania. Kinostart: 09.09.2010 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Länge: 94 Min. (Presseheft) bzw. 96 Min. (FSK). FSK: ohne Altersbeschränkung (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Lilian Franck & Robert Cibis. Kamera: Jerzy Palacz. Schnitt: Michelle Barbin. Mitwirkende: Stefan Knüpfer (Klavierstimmer/Cheftechniker), Pierre-Laurent Aimard, Alfred Brendel, Lang Lang, Till Fellner, Julius Drake (Pianisten), Igudesman & Joo (Musik-Kabarettisten) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

PIANOMANIA ist ein Film über Liebe, Perfektion und ein kleines bisschen Wahnsinn. Der außergewöhnliche und gleichermaßen humorvolle Dokumentarfilm nimmt den Zuschauer mit in die geheimnisvolle Welt der Töne und begleitet Stefan Knüpfer, Meisterstimmer und Cheftechniker von Steinway & Sons, bei seiner ungewöhnlichen Arbeit mit den großen Stars der Musikszene wie u.a. Pierre-Laurent Aimard, Lang Lang oder Alfred Brendel.

"Der Ton atmet nicht." - klagt der Pianist Pierre-Laurent Aimard verzweifelt. Das ist ein typischer Satz im beruflichen Alltag von Stefan Knüpfer. Denn jedes Klavier hat seine eigene Persönlichkeit, jedes Stück verlangt nach der ihm eigenen Klangfarbe und jede Interpretation hat ein besonderes Temperament! Das richtige Instrument mit den geforderten Eigenschaften passend zur Vision des Virtuosen zu finden, zu vervollkommnen und letztlich auf die Bühne zu schaffen, fordert grenzenlose Leidenschaft, die außerordentliche Fähigkeit Worte in Töne zu übertragen und nicht zuletzt äußerst starke Nerven ...

Quelle: Farbfilm Verleih (Presseheft, S. 2)

Auszeichnungen

  • 61. Deutscher Filmpreis (08.04.2011): Beste Tongestaltung (Ansgar Frerich, Sabine Panossian & Niklas Kammertöns)

Herr K. meint ...

Der geplante Untertitel lautete "Die Suche nach dem perfekten Klang" - und das beschreibt mehrere wichtige Aspekte des Films sehr passend: das Ziel der Arbeit von Stefan Knüpfer, den künstlerischen Ansatz der porträtierten (Star-)Pianisten und die Dramaturgie des Dokumentarfilms. Denn "Pianomania" erzählt auch von der einjährigen Zusammenarbeit Knüpfers mit Pierre-Laurent Aimard für eine Aufnahme von Bachs "Die Kunst der Fuge". (Leider ist dieser Untertitel auf der Endfassung des Hauptplakats nicht mehr enthalten ...)

Die filmische Stärke von "Pianomania" ist ohne Zweifel die Tonebene. Suchen Sie sich also ein Kino mit anständiger Tonanlage. Auf der Bildebene findet der Film aber IMHO leider keine entsprechenden Bilder.