Filmplakat

Anonymus (Bildnachweis: Sony Pictures)© Sony Pictures

DVD-Cover

Anonymus (Bildnachweis: Sony Pictures HE)© Sony Pictures HE

Buch-Cover (TB)

Der Mann, der Shakespeare erfand (Bildnachweis: Insel)© Insel

Anonymus

Stab und Besetzung

Originaltitel: Anonymous. Festivals: 11.09.2011 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 28.10.2011 (UK, US eingeschränkt), 10.11.2011 (DE). Verleih: Sony Pictures Releasing (DE). Länge: 129:40 Min. (FSK) bzw. 131 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Roland Emmerich. Drehbuch: John Orloff. Kamera: Anna J. Foerster. Schnitt: Peter R. Adam. Szenenbild: Sebastian Krawinkel (Production Designer), Stephan Gessler (Supervising Art Director), Stefan Speth, Sabine Engelberg, Bryce Tibbey & Kim Fredericksen (Art Directors), Simon Boucherie (Set Decorator). Kostümbild: Lisy Christl. Maskenbild: Heike Merker (Key Hair), Björn Rehbein (Key Makeup). Musik: Thomas Wander & Harald Kloser. Ton: Manfred Banach (Sound Mixer), Hubert Bartholomae (Supervising Sound Editor / Re-Recording Mixer). Spezialeffekte: Gerd Feuchter (SFX Supervisor). Visuelle Effekte: Volker Engel & Marc Weigert (Visual Effects Supervisors).

Darsteller: Rhys Ifans (Earl of Oxford), Vanessa Redgrave (Queen Elizabeth I), Joely Richardson (Young Queen Elizabeth I), David Thewlis (William Cecil), Xavier Samuel (Earl of Southhampton), Sebastian Armesto (Ben Jonson), Rafe Spall (William Shakespeare), Edward Hogg (Robert Cecil), Sam [im Abspann: Sebastian] Reid (Earl of Essex), Jamie Campbell Bower (Young Earl of Oxford), Trystan Gravelle (Christopher Marlowe), Helen Baxendale (Anne de Vere), Mark Rylance (Condell), Derek Jacobi (Prologue) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Synchronsprecher: Thomas Nero Wolff (Earl of Oxford), Judy Winter (Queen Elizabeth I), Christin Marquitan (Young Queen Elizabeth I), Wolfgang Condrus (William Cecil), Timmo Niesner (Earl of Southhampton), Nico Mamone (Ben Jonson), Simon Jäger (William Shakespeare), Axel Malzacher (Robert Cecil), Konrad Bösherz (Young Earl of Oxford), Friedhelm Ptok (Prologue) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Angesiedelt in der politischen Schlangengrube des elisabethanischen Englands, spekuliert ANONYMUS über eine Frage, die schon seit vielen Jahrhunderten zahlreiche Wissenschaftler und kluge Köpfe von Mark Twain und Charles Dickens bis hin zu Henry James und Sigmund Freud beschäftigt hat, nämlich: Wer war der Autor der Stücke, die William Shakespeare zugeschrieben werden? Zahlreiche Experten haben darüber diskutiert, Bücher wurden geschrieben und Gelehrte haben ihr ganzes Leben der Aufgabe gewidmet, die Theorien, die die Autorenschaft der berühmtesten Werke der englischen Literatur umgeben, zu bewahren oder zu zerstreuen. ANONYMUS gibt eine mögliche Antwort und konzentriert sich dabei auf eine Zeit, als sich politische Intrigen und verbotene Romanzen am Königlichen Hof und die Machenschaften habgieriger Aristokraten, die die Macht des Throns an sich reißen wollten, an einem der ungewöhnlichsten Orte widerspiegelten: der Londoner Bühne.

Quelle: Sony Pictures Releasing (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 62. Deutscher Filmpreis (27.04.2012): Beste Kamera (Anna J. Foerster), Bester Schnitt (Peter R. Adam), Bestes Szenenbild (Sebastian Krawinkel), Bestes Kostümbild (Lisy Christl), Bestes Maskenbild (Björn Rehbein & Heike Merker) & Beste Tongestaltung (Hubert Bartholomae & Manfred Banach)

Filmzitate

Edward de Vere (Earl of Oxford): Alle Kunst ist politisch, Jonson. Andernfalls wäre sie bloße Zierde. Und alle Künstler haben etwas zu sagen. Andernfalls machten sie Schuhe. (All art is political, Jonson. Otherwise it would just be decoration. And all artists have something to say. Otherwise they'd make shoes.)

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.
  • GB: 12A - Suitable for 12 years and over (Consumer Advice: Contains moderate sex, violence and language).
  • US: PG-13 - Parents Strongly Cautioned (Reason: Rated PG-13 for some violence and sexual content).

FSK (Freigabebegründung):

Das Historiendrama nimmt eine Theorie über die wahre Autorschaft der Shakespeareschen Werke zur Grundlage und erzählt von der Macht und den Intrigen im elisabethanischen England, in dem der Earl of Oxford seine Werke nur anonym veröffentlichen kann und William Shakespeare an seiner statt den Ruhm erntet. Die Inszenierung ist aufwändig und detailreich und spiegelt anspruchsvoll die Verflechtungen von Politik und Kunst, was sich aufgrund der vielen Protagonisten und der zeitlichen Verschachtelung Kindern nur schwer erschließt. Jugendliche ab 12 Jahren werden nicht alle Zusammenhänge verstehen, können aber bereits ohne Überforderung mit den verschiedenen Erzählebenen umgehen, ebenso wie mit der teilweise düsteren Atmosphäre. Einzelne grausame Szenen von Folter und Mord sind zurückhaltend genug ins Bild gerückt, dass 12-Jährige sie ebenfalls ohne Beeinträchtigung und Verängstigung verarbeiten können.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 24.05.12]

Literaturhinweise

  • Kreiler, Kurt (2011). Der Mann, der Shakespeare erfand. Edward de Vere, Earl of Oxford. Berlin: Insel Verlag (Insel Taschenbuch 4015). [DNB]

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