Filmplakat

Die Mühle & das Kreuz (Bildnachweis: Neue Visionen)© Neue Visionen

DVD-Cover

Die Mühle & das Kreuz (Bildnachweis: good!movies)© good!movies

Die Mühle & das Kreuz

Stab und Besetzung

Originaltitel: The Mill & the Cross. Festivals: 23.01.2011 (Sundance Film Festival). Kinostart: 18.03.2011 (PL), 24.11.2011 (DE), 28.12.2011 (FR). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 92 Min. (Presseheft) bzw. 94:57 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Lech Majewski. Drehbuch: Michael Francis Gibson & Lech Majewski, inspiriert durch das Gemälde "Die Kreuztragung Christi" von Pieter Bruegel dem Älteren. Kamera: Lech Majewski & Adam Sikora. Schnitt: Eliot Ems & Norbert Rudzik. Szenenbild: Katarzyna Sobańska & Marcel Sławiński (Production Designers), Stanisław Porczyk (Art Director), Pracownia Graffiti, Izabela Handrysik & Iwona Cięciwa (Set Decorators). Kostümbild: Dorota Roqueplo. Maskenbild: Dariusz Krysiak & Monika Mirowska (Makeup). Musik: Lech Majewski & Józef Skrzek. Ton: Zbigniew Malecki (Supervising Sound Editor), Marian Bogacki (Sound Recordist), Lech Majewski & Zbigniew Malecki (Sound Design). Spezialeffekte: Norbert Rudzik (FX Supervisor). Visuelle Effekte: Paweł Tybora (VFX Supervisor, Odeon Film Studio).

Darsteller: Rutger Hauer (Pieter Bruegel), Michael York (Nicholas Jonghelinck), Charlotte Rampling (Mary) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Joanna Litwin (Marijken Bruegel), Dorota Lis (Saskja Jonghelinck), Bartosz Capowicz (Crucified), Mateusz Machnik (Wheelified), Marian Makula (Miller) u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Im Jahr 1564 erhält Pieter Bruegel (...) von dem reichen Antwerpener Kaufmann und Kunstsammler Nicolas Jonghelinck (...) den Auftrag, die Kreuztragung Christi zu malen. Er nimmt den Auftrag an, doch will er nicht eine weitere von unzähligen Versionen der Passionsgeschichte liefern, sondern etwas Besonderes schaffen: Ein Bild, das eine Vielzahl von Geschichten erzählt und das groß genug ist, hunderte von Menschen aufzunehmen. Aber vor allem soll die Kreuzigungsgeschichte nicht im Heiligen Land, sondern in seiner flämischen Heimat spielen. Also geht Bruegel hinaus zu den Menschen auf den Höfen, Feldern und Märkten, um nach diesen Geschichten in einem Land zu suchen, das unter spanischer Herrschaft steht und in dem die Inquisitoren erbarmungslos wüten. Er hält alles in seinen Skizzen fest und beginnt auf diese Weise, die Schicksale von unzähligen Menschen virtuos miteinander zu verflechten ...

Quelle: Neue Visionen Filmverleih (Presseheft)

Herr K. meint ...

"Wenn man nur die Zeit anhalten könnte! Wenn man dem nur Einhalt gebieten könnte! Dann könnten wir diese sinnlose Epoche niederringen, ihr ihren Namen laut ins Gesicht sagen und ihre Macht brechen! Meint Ihr, Ihr könnt das ausdrücken?" sagt Nicholas Jonghelinck zu Pieter Bruegel. Und eine kurz darauf folgende Einstellung, die aus einer ununterbrochenen langen Kamerafahrt besteht, verdeutlicht, was Film kann (zumindest wenn der Regisseur Lech Majewski heißt): Einen Gedanken mit visuellen Mitteln zum Ausdruck zu bringen!

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Im Jahr 1564 angesiedelter Historienfilm, in dessen Mittelpunkt die Entstehungsgeschichte des berühmten Gemäldes "Die Kreuztragung Christi" von Pieter Bruegel steht. Dabei erzählt der Film auch die Geschichten der einzelnen Figuren, die auf dem Bild zu sehen sind. Der Film beinhaltet mehrere gewalttätige Szenen, darunter eine Hinrichtung sowie die Leiden und die Kreuzigung Christi, die sich jedoch schlüssig aus der Handlung entwickeln und durch den historischen Kontext von Jugendlichen ab 12 Jahren klar als Teil einer vergangenen Zeit eingeordnet und entsprechend verarbeitet werden können. Sicherlich stellen manche Situationen für Zuschauer dieser Altersgruppe eine gewisse Herausforderung dar, jedoch ist eine Konfrontation mit den Grausamkeiten der Menschheitsgeschichte in diesem Kontext durchaus zumutbar. Die ästhetischen Stilmittel sowie der geschichtliche Abstand sorgen zudem für ausreichende emotionale Distanz, sodass eine Überforderung nicht zu befürchten steht.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 29.03.12]