Filmplakat

Eine dunkle Begierde (Bildnachweis: Universal)© Universal

DVD-Cover

Eine dunkle Begierde (Bildnachweis: Universal HE)© Universal HE

Eine dunkle Begierde

Stab und Besetzung

Originaltitel: A Dangerous Method. Festivals: 02.09.2011 (Filmfestspiele Venedig). Kinostart: 10.11.2011 (DE), 10.02.2012 (UK). Verleih: Universal Pictures International Germany (DE). Länge: 99 Min. (Presseheft) bzw. 99:53 Min. (FSK). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung)

Regie: David Cronenberg. Drehbuch: Christopher Hampton, nach dem Bühnenstück "The Talking Cure" von Christopher Hampton und nach dem Buch "A Most Dangerous Method" von John Kerr. Kamera: Peter Suschitzky. Schnitt: Ronald Sanders. Szenenbild: James McAteer (Production Designer), Sebastian Soukup (Supervising Art Director), Anja Fromm, Nina Hirschberg & Francis "Kiko" Soeder (Art Directors), Gernot Thöndel (Set Decorators). Kostümbild: Denise Cronenberg. Maskenbild: Stéphan Dupuis (Make-up & Hair Designer). Musik: Howard Shore. Ton: Reinhard Stergar & Michal Holubec (Production Sound Mixers), Wayne Griffin & Michael O'Farrell (Supervising Sound Editors), Orest Sushko & Christian Cooke (Re-Recording Mixers). Visuelle Effekte: Wojciech Zielinski (Visual Effects Supervisor, Mr. X Inc.).

Darsteller: Keira Knightley (Sabina Spielrein), Viggo Mortensen (Sigmund Freud), Michael Fassbender (Carl Jung), Sarah Gadon (Emma Jung), Vincent Cassel (Otto Gross) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Synchronsprecher: Dascha Lehmann (Sabina Spielrein), Jacques Breuer (Sigmund Freud), Norman Matt (Carl Jung), Marie Bierstedt (Emma Jung), David Nathan (Otto Gross) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

In einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels treffen die beiden wichtigsten Analytiker der menschlichen Psyche aufeinander: C.G. Jung (...) und Sigmund Freud (...) arbeiten an bahn brechenden Erkenntnissen, die das moderne Denken revolutionieren sollen. Als die verführerische Sabina Spielrein (...) auftaucht, geraten sie an ihre Grenzen ...

In seine Klinik in Zürich eingeliefert, ist Sabina für Jung nicht nur eine psychisch labile Patien-tin von vielen. Der geheimnisvollen Anziehungskraft seines Studienobjekts kann er sich nicht entziehen und eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Als diese jäh endet, flüchtet Sabina zu Jungs Mentor Sigmund Freud nach Wien, der sich ihrer Faszination ebenso wenig entziehen kann. Er nimmt sie bei sich aus und bildet sie zur Analytikerin aus. So wird Sabina Spielrein letztlich zur Muse beider.

In dieser fatalen Dreiecksbeziehung verschwimmen die Grenzen ihrer Wissenschaft in einem Strudel aus geheimen Sehnsüchten, tief verwurzelten Ängsten und unterdrückter Begierde. In einem Machtkampf intellektueller Eitelkeiten werden aus einstigen Freunden erbitterte Gegenspieler.

Quelle: Universal Pictures International Germany (Presseheft)

Herr K. meint ...

Bildungsbürgerarthouseunterhaltung (Arthouse-Charts 2011: Platz 17).

Filmzitate

Texteinblendungen am Ende des Films:

Otto Gross starved to death in Berlin in 1919. // Sigmund Freud was driven out of Vienna by the Nazis and died of cancer in London in 1939. // Sabina Spielrein returned to Russia, trained a number of the most distinguished analysts of the new Soviet Union and finally returned to practice medicine in her native town, Rostov-on-Don. In 1941, by now a widow, she and her two daughters were taken by Nazi occupying forces to a local synagogue and shot. // Carl Gustav Jung suffered a prolonged nervous breakdown during the First World War, from which he emerged to become, eventually, the world's leading psychologist. He outlived his wife, Emma, and his mistress, Toni Wolff, and died peacefully in 1961.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren.
  • GB: 15 - Suitable only for 15 years and over (Consumer Advice: Contains strong sex).
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for sexual content and brief language).

FSK (Freigabebegründung):

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt das Drama von der verbotenen Liebe zwischen dem Psychiater Carl Gustav Jung und einer Patientin, die zum Zerwürfnis zwischen Jung und seinem Mentor Sigmund Freud beiträgt. Im Rahmen der Therapie stellt der Film eine Kopplung von Sexualität und Gewalt dar und zeigt in mehreren langen Szenen recht deutlich die sadomasochistische Sexualpraktik der psychisch Kranken und ihres Arztes. Diese Szenen stellen wie auch das dargestellte Abhängigkeitsverhältnis zwischen Arzt und Patientin für Jugendliche ab 16 Jahren eine gewisse Herausforderung dar - dennoch ist von einer Überforderung nicht auszugehen, da Zuschauer dieser Altersgruppe mit Situationen aus dem therapeutischen oder seelsorgerischen Kontext zumindest auf theoretischer Ebene vertraut sein dürften. Auch die Darstellung der sexuellen Beziehung ist für ab 16-Jährige in ihrer Ambivalenz durchschaubar. Zudem verfügen ab 16-Jährige in aller Regel über eine ausreichende persönliche Reife, um das Beziehungsgeflecht und die komplexen emotionalen Ebenen zu durchschauen und zu verarbeiten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 29.07.12]

Filme, die Sie auch interessieren könnten