Filmplakat

Eine ganz heiße Nummer (Bildnachweis: Universum)© Universum

DVD-Cover

Eine ganz heiße Nummer (Bildnachweis: Universum)© Universum

Buch-Cover (TB 2011)

Eine ganz heiße Nummer (Bildnachweis: Bastei Lübbe)© Bastei Lübbe

Buch-Cover (TB 2008)

Eine ganz heiße Nummer (Bildnachweis: Bastei Lübbe)© Bastei Lübbe

Eine ganz heiße Nummer

Stab und Besetzung

Originaltitel: Eine ganz heiße Nummer. Festivals: 30.09.2011 (Zurich Film Festivals). Kinostart: 27.10.2011 (DE). Verleih: Universum Film (DE). Länge: 94:52 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Markus Goller. Drehbuch: Andrea Sixt, nach ihrem gleichnamigen Roman. Kamera: Ueli Steiger. Schnitt: Simon Gstöttmayr & Markus Goller. Szenenbild: Annette Ingerl (Szenenbild), Meike Urban (Außenrequisite), Karsten Knitter (Innenrequisite). Kostümbild: Janne Birck. Maskenbild: Thomas Nellen & Dorothea Goldfuß (Maske). Musik: Andrej Melita, Martin Probst & Peter Horn [A.M.P.]. Ton: Alex(ander) von Zündt (Originalton), André Bendocchi-Alves (Sounddesign / Supervising Sound Editor), Hubertus Rath (Mischung / Mischtonmeister). Spezialeffekte: Franz Schmid (SFX). Visuelle Effekte: Phillipp Sauermann (VFX Supervisor, Black Sail Pictures).

Darsteller: Gisela Schneeberger (Waltraud Wackernagel), Bettina Mittendorfer (Maria Brandner), Rosalie Thomass (Lena), Monika Gruber (Gerti Oberbauer), Cleo Maria Kretschmer (Hannelore Huber), Andreas Lust (Thomas Sonnleitner), Johann Schuler (Franz Oberbauer), Ferry Öllinger (Heinz Wackernagel), Sigi Zimmerschied (Pfarrer Gandl) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Eine kleine Dorfgemeinschaft mitten im Bayerischen Wald. Der Geist der katholischen Kirche ist zwar allgegenwärtig, dafür mangelt es seit Schließung der Glashütte an wirtschaftlicher Perspektive. Der kleine Lebensmittelladen von Waltraud (...), Maria (...), und Lena (...) steht vor der Pleite. Die Nachbarn fahren lieber in die nächste Stadt zu Aldi, in vier Wochen läuft der Kredit ab. Da erhält Maria einen schmutzigen Anruf. Der Kerl ist offenbar falsch verbunden, doch der peinliche Zwischenfall bringt Maria auf eine geniale Idee: ein erotischer Telefonservice - im erzkatholischen Marienzell eine echte Marktlücke. Mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan "Das Allerbeste aus unserer Heimat" werben die drei für ihre "ganz heiße Nummer". Nach ersten Anlaufschwierigkeiten - Was sagt man denn da so...? - machen Maria, Waltraud und Lena als "Maja", "Sarah" und "Lolita" Furore. Der hochnäsigen Bürgermeistergattin (...) kommt das neue Selbstbewusstsein ihrer Nachbarinnen jedoch höchst verdächtig vor. Sie beschattet das Trio - und beschwört einen Skandal herauf ...

Quelle: Universum Film (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 33. Bayerischer Filmpreis (20.01.2012): Preis für die beste Darstellerin (Bettina Mittendorfer)

Bayerischer Filmpreis - Darstellerin (Begründung):

Drei Frauen aus der bayerischen Provinz, drei Freundinnen, drei Charaktere - eine davon ist Maria und von ihr stammt die Idee, eine Telefonsex-Hotline zu betreiben, um den maroden Lebensmittelladen zu retten. Bettina Mittendorfer gibt ihrer Maria, der treibenden Kraft hinter der "ganz heißen Nummer", einen zarten und doch starken Charakter. Die vielen Facetten dieser Figur werden in Bettina Mittendorfers Spiel wunderbar glaubwürdig vereint - mit einer Balance aus Religiosität und emanzipierter Modernität, aus Biederkeit und der Kraft zum Neuanfang. Wie Bettina Mittendorfer, ohne ins Klischee zu verfallen, den komödiantischen Anforderungen der Telefonsex-Hotline ein natürliches Schamempfinden entgegensetzt, das ist große Schauspielkunst.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei, Pressemitteilung, 20.01.2012

Herr K. meint ...

Ich sag' nur einen Satz: Koproduktion mit dem ZDF ...

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Komödie über drei Frauen in einem bayerischen Dorf, die zu ihrer Existenzsicherung eine bayerische Telefonsex-Hotline gründen und damit großen Erfolg haben, bis ihre Tätigkeit auffliegt und für einen Skandal in der katholischen Gemeinde sorgt. Der Film konzentriert sich auf seine warmherzig gezeichneten Charaktere und das Aufeinanderprallen provinzieller Enge und Doppelmoral mit einem freizügigen Gewerbe. Dabei wird das Thema Sexualität offenherzig, aber kaum anzüglich behandelt; die Sprache ist explizit, doch ergeht sich nicht in Obszönitäten. Da auch die komödientypischen Überzeichnungen für Kinder ab 12 Jahren ohne Weiteres verständlich sind und sich ihnen der satirische Ansatz erschließt, sind für diese Altersgruppe keine negativen Auswirkungen zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 11.05.12]

Literaturhinweise

  • Sixt, Andrea (2008). Eine ganz heiße Nummer. Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe. [DNB; Originalausgabe]
  • Sixt, Andrea (2011). Eine ganz heiße Nummer. Köln: Bastei Lübbe. [DNB; Neuausgabe]

Webtipps

DVD-Kapitel

  1. Auf dem Beichtstuhl
  2. Yoga-Übungen [10:58]
  3. Gemütliches Picknick [20:13]
  4. Groß-Shopping [29:49]
  5. "Hosen runter!" [37:19]
  6. Die ersten Anrufer [44:22]
  7. Beim Gottesdienst [52:24]
  8. Erwischt! [59:02]
  9. Aufruhr im Dorf [1:06:05]
  10. Großer Ärger [1:15:28]
  11. Abspann [1:26:07]