Filmplakat

Endlich - Vom Leben mit den Toten (Bildnachweis: X Film)© X Film

Endlich - Vom Leben mit den Toten

Stab und Besetzung

Originaltitel: Endlich. Kinostart: 03.11.2011 (DE). Verleih: X Verleih (DE). Länge: 80 Min. (Presseheft) bzw. 80:09 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Katja Dringenberg & Christiane Voss. Drehbuch: Katja Dringenberg & Christiane Voss. Kamera: Hans Rombach. Schnitt: Katja Dringenberg & Christiane Voss. Musik: Xaver von Treyer. Ton: Jens Müller (Tonmeister), Frank Kruse (Sound Design), Matthias Lempert (Mischung).

Mitwirkende: Prof. Dr. Andreas Nachama (Rabbiner der Synagoge Hüttenweg, Berlin), Amir Dr. h.c. Mohammed Herzog (Islamische Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime, Berlin), Pfarrerin Michaela Fröhling (Kirchengemeinde Kampehl), Matthias Eckert (Buddhist & Weltreisender), Bhante Devananda Rambukwelle (Buddhistischer Mönch, Lehrer für Buddhismus & Meditation), Dr. h.c. rel.ed Volkan Coşkun (Geschäftsführer BuCa Burial & Care GmbH, Berlin), Dr. Gesine Palmer (Freie Autorin und Trauerrednerin, Berlin), Dr. Olivia Zorn (Stellv. Direktorin des Ägyptischen Museums & Papyrus Sammlung Staatliche Museen, Berlin), Lutz Primann (Fuhrparkleiter Grieneisen, Berlin), Lothar Vormelker (Bestattungsgehilfe Grieneisen, Berlin), Anke Tobschall (Bestattungsfachkraft Grieneisen, Berlin), Juliane Mielau (Bestattungsfachkraft Grieneisen, Berlin), Ralph-Peter Schaaf (Leiter der Feierbetreuung Grieneisen, Berlin), Helga Gehrmann (Feierbetreuerin Grieneisen, Berlin), Friedrich Wirth (Sachbearbeiter Rückholdienst Ahorn AG, Berlin), Noebert Weingardt (Verbrenner Krematorium Baumschulenweg, Berlin), Harald Homberger (Aufstellungs-Therapeut, Kassel), Sally Mann (Bilder & Texte Prolog) [in der Reihenfolge des Abspanns] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Was geschieht mit uns nach unserem Tod? Durch wessen Hände gehen unsere Körper, bis sie endgültig aus dieser Welt verschwunden sind?

ENDLICH macht sich auf die Suche nach den geheimnisvollen Orten der Toten. In diesem Schattenreich regieren die Todesdienstleister, die Tröster und Entsorger. Der Zuschauer wird mit auf den Weg genommen: vom Krematorium Berlin bis zu einer Grabrednerin, die ein letztes lebendiges Bild von Verstorbenen ohne Hinterbliebene entstehen lässt, das zu ihnen passt. Eine Grabrede in leerer Kirche, die außer dem Zuschauer nur noch die Tote zu hören scheint und sich dem Vergessen widersetzt. Wie wir im Leben Kontakt mit den Toten aufnehmen können, zeigt ENDLICH zum einen höchst emotional im Rahmen einer Familienaufstellung, zum anderen macht ein wiederholt auftretender Chor auf poetisch-verstörende Weise die Stimmen der Toten für uns hörbar. Dem Tod auf der Spur zeigt ENDLICH dem Zuschauer ungesehene Orte und entführt in eine faszinierende und bislang verborgene Welt.

Quelle: X Verleih (Presseheft)

Herr K. meint ...

"Endlich" ist nach "Ich Dich auch" (2005) der zweite Teil einer Trilogie über Liebe, Tod und Freundschaft von Katja Dringenberg und Christiane Voss. Der Essayfilm lädt zur Auseinandersetzung mit dem Thema Tod ein und ist daher besonders - aber nicht nur - für die kirchliche Erwachsenenbildung und die Arbeit in der Hospizbewegung interessant.

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