Filmplakat (DE)

Die Wand (Bildnachweis: Studiocanal)© Studiocanal

Filmplakat (AT)

Die Wand (Bildnachweis: Thimfilm)© Thimfilm

Die Wand

Stab und Besetzung

Originaltitel: Die Wand. Internationaler Titel: The Wall. Festivals: 12.02.2012 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 05.10.2012 (AT), 11.10.2012 (DE). Verleih: Studiocanal Filmverleih (DE), Thimfilm Filmverleih (AT). Länge: 107:42 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 108 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Julian Roman Pölsler. Drehbuch: Julian Roman Pölsler, nach dem gleichnamigen Roman von Marlen Haushofer. Kamera: J.R.P. Altmann, Christian Berger, Markus Fraunholz, Martin Gschlacht, Bernhard Keller, Helmut Pirnat, Hans Selikovsky, Thomas Tröger & Richard Wagner. Schnitt: Bettina Mazakarini, Natalie Schwager & Thomas Kohler. Szenenbild: Renate Schmaderer, Enid Löser, Petra Heim & Hajo Schwarz (Szenenbild), Peter Hofmann & Peter Suchy (Außenrequisite), Andreas Gombotz, Laura Biemann, Rainer Auinger & Wolfgang Küchler (Innenrequisite). Kostümbild: Ingrid Leibezeder. Maskenbild: Katharina Erfmann (Maske). Musik: - Ton: Uve Haussig, Gregor Kienel & Markus Kathriner (Ton), Christian "Choco" Bischoff (Mischung), Johannes Konecny, Marcel Spisak, Achim Hofmann, Philipp Mosser & Nils Kirchhoff (Sound Design), Alexander Würtz (Tonschnitt). Spezialeffekte: Tissi Brandhofer (SFX). Visuelle Effekte: Abraham Schneider (VFX Supervisor) u.a.

Darsteller: Martina Gedeck [Die Frau], Karl Heinz Hackl [Hugo], Ulrike Beimpold [Luise], Julia Gschnitzer [Versteinerte Frau (Keuschlerin)], Hans-Michael Rehberg [Versteinerter Mann (Keuschler)], Wolfgang Maria Bauer [Mann] [in der Reihenfolge des Abspanns].

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Eine Frau (...) schreibt in einer Jagdhütte ihre Geschichte auf, um sich nicht in Einsamkeit zu verlieren: Mit einem befreundeten Ehepaar und deren Hund ist sie vor über zwei Jahren in die Berge Österreichs gefahren. Ein Wochenendausflug. Als das Ehepaar am ersten Abend von einem Besuch im Dorf nicht zurückkehrt, macht die Frau sich auf die Suche. Mitten in der Natur stößt sie gegen eine unsichtbare Wand, eine unerklärliche Grenze, die sie vom Rest der Welt trennt. Die Frau ist auf sich selbst gestellt. Irgendwie muss sie überleben und sich mit ihren Ängsten aussöhnen, die sie immer wieder zu überwältigen drohen. Abgeschnitten vom Rest der Welt wird sie vor die unausweichlichen Grundfragen des Lebens gestellt ...

Quelle: Studiocanal Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

Kirchliche Filmempfehlungen:

  • Jury der Ev. Filmarbeit: Film des Monats 10/2012 (PDF)
  • Katholische Filmkritik: Kinotipp 225/Oktober 2012

Herr K. meint ...

Zu diesem Film habe ich eine "Kino & Curriculum"-Ausgabe für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) geschrieben, die Sie im Bereich "Veröffentlichungen" als PDF-Datei herunterladen können.

TV-Produktionsfaktor-Check: Der Film ist eine Produktion von coop99 Filmproduktion und Starhaus Filmproduktion in Koproduktion mit BR und ARTE und in Zusammenarbeit mit ORF (Film/Fernseh-Abkommen).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marlen Haushofer: Eine namenlose Frau stößt in den Bergen auf eine unsichtbare Wand. Hinter der Wand scheint das Leben erstarrt oder tot zu sein. Innerhalb des Gebietes, das die undurchdringliche Wand umgibt, ist sie fortan auf sich selbst gestellt. Trotz seiner melancholischen und angespannten Grundstimmung enthält der Film keine Szenen, die Kinder ab 12 Jahren nachhaltig belasten. Der Tod eines Hundes sowie der ausgiebig dargestellte Todeskampf eines erlegten Rehs sind zwar von hoher emotionaler Intensität, wirken aber nicht überfordernd. Zudem sind ab 12-Jährige bereits in der Lage, die Geschichte als artifizielles Gedankenexperiment einzuordnen, was für eine zusätzliche Distanz sorgt.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 17.10.12]

Literaturhinweise

  • HAUSHOFER, Marlen (1963). Die Wand. Gütersloh: S. Mohn. [DNB]
  • HAUSHOFER, Marlen (2008). Die Wand. Mit Materialien, ausgewählt von Siegfried Herbst. Stuttgart: Klett (Editionen für den Literaturunterricht). [DNB]