Filmplakat

Glück (Bildnachweis: Constantin)© Constantin

Teaser-Plakat

Glück (Bildnachweis: Constantin)© Constantin

DVD-Cover (2012)

Glück (Bildnachweis: Constantin)© Constantin

Buch-Cover (TB 2012)

Glück (Bildnachweis: Piper)© Piper

Buch-Cover (TB 2010)

Glück (Bildnachweis: Piper)© Piper

Glück

Stab und Besetzung

Originaltitel: Glück. Internationaler Titel: Bliss. Festivals: 15.02.2012 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 23.02.2012 (DE). Verleih: Constantin Film Verleih (DE). Länge: 111:32 Min. (FSK). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Doris Dörrie. Drehbuch: Doris Dörrie, nach der Erzählung "Glück" von Ferdinand von Schirach. Kamera: Hanno Lentz. Schnitt: Inez Regnier & Frank Müller. Szenenbild: Bernd Lepel (Szenenbild), Moritz Heinlin (Außenrequisite), Ali Hartmann (Innenrequisite). Kostümbild: Yoshio Yabara. Maskenbild: Britta Balcke (Maske). Musik: Hauschka. Ton: Rainer Plabst (Originalton), Max Rammler (Mischung), Christof Ebhardt (Tongestaltung). Spezialeffekte: Chris Kunzmann (SFX Maske, Chris Creatures Filmeffects). Visuelle Effekte: David Laubsch (VFX Supervisor).

Darsteller: Alba Rohrwacher [Irina], Vinzenz Kiefer [Kalle], Matthias Brandt [Noah Leyden], Oliver Nägele [Herr W.], Maren Kroymann [Staatsanwältin], Christina Große [Laura Leyden] [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Inhalt (Presseheft):

Noah Leyden (...) ist Strafverteidiger und bezeichnet sich als Spezialist für die Suche nach Glück und den Moment, wo das Glück uns verlässt. Er erzählt die unfassbare Geschichte von Irina (...) und Kalle (...). Zwei Gestrandete, die zueinander finden und das eben erst entdeckte gemeinsame Glück mit allen Mitteln zu verteidigen suchen.

Irina verlässt das Glück, als ihr Land vom Krieg überrollt wird, Soldaten in ihr Zuhause eindringen, ihre Familie töten und sie vergewaltigen. Traumatisiert flüchtet sie nach Berlin und arbeitet dort als Prostituierte. Auf der Straße lernt sie den Obdachlosen Punk Kalle kennen. Die Beiden verlieben sich, zaghaft, und beginnen, sich ein kleines Leben aufzubauen. Bis eines Tages ein Freier (...) tot in der gemeinsamen Wohnung zusammenbricht, Irina flüchtet in Panik, Kalle kommt nach Hause, entdeckt die Leiche - und beschließt, sein Glück mit Irina zu bewahren.

Quelle: Constantin Film Verleih (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 33. Bayerischer Filmpreis (20.01.2012): Regiepreis (Doris Dörrie)

Bayerischer Filmpreis - Regiepreis (Begründung):

Wenn die Vorlage eine Kurzgeschichte ist, bleibt besonders viel Raum für Fantasie und die Kunst, filmisch zu erzählen. Wer Doris Dörries Film "Glück" sieht, wird darin all ihr Können wieder finden. Jedes Detail schmückt nicht nur, es ist sinnstiftend eingesetzt: vom handbestickten Stofftaschentuch bis zum Hundehalsband, von der Spielplatzschaukel bis zum Elektromesser. So wie die Regisseurin jede Kleinigkeit bewusst einsetzt, ohne je den großen dramatischen Bogen aus den Augen zu verlieren, so elegant ist die Geschichte um die eigentlich unmögliche Liebe zweier Außenseiter geflochten und so exzellent sind die Darsteller geführt. Wenn eine Regisseurin weiß, was sie will, gibt das den Schauspielern genau die Sicherheit, um sich in diese gewagte, brutal-tragikomische Handlung mit Happy End hineinzustürzen. Wir Zuschauer haben "Glück", diese große Regisseurin zu haben.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei, Pressemitteilung, 20.01.2012

Herr K. meint ...

TV-Produktionsfaktor-Check: Der Film ist eine Produktion von Constantin Film Produktion (Produzent: Oliver Berben) in Koproduktion mit Rainer Curdt Filmproduktion und dem ZDF.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Das Drama schildert eine Liebesgeschichte mit dramatischen Verwicklungen: Irina, die durch den Verlust ihrer Eltern und ihrer eigenen Vergewaltigung im Balkankrieg traumatisiert ist, schlägt sich in Berlin als Prostituierte durch. Dort lernt sie den Punk Kalle kennen, verliebt sich in ihn und erfährt zum ersten Mal Glück. Als aber ein Freier bei einem Treffen mit Irina stirbt, wird das Paar auf eine schwere Probe gestellt. Mit verschiedenen Elementen von Liebesfilm bis Sozialdrama erzählt, zeigt der Film die Erlebnisse und Schwierigkeiten seiner Protagonisten höchst einfühlsam, doch auch in drastischen Bildern, etwa von Irinas Vergewaltigung, von ihrer Arbeit als Prostituierte, ihren Selbstverletzungen. Auch die Beseitigung der Leiche des Freiers wird in blutigen Bildern dargestellt, die für Jugendliche unter 16 Jahren zu belastend sind. 16-Jährigen jedoch erschließen sich auch diese grausamen Szenen im Kontext der Geschichte und der emotionalen Zustände der Figuren. Sie können das Geschehen aufgrund ihrer Lebenserfahrung und Medienkompetenz reflektieren und sich mit der deutlich humanistischen Grundhaltung des Films auseinandersetzen. Deshalb kann diese Altersgruppe den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 06.09.12]

Literaturhinweise

  • SCHIRACH, Ferdinand von (2010). Verbrechen. Stories. München u.a.: Piper. [DNB; ungekürzte Taschenbuchausgabe]
  • SCHIRACH, Ferdinand von (2012). Glück und andere Verbrechen. Die Filmausgabe des Bestsellers "Verbrechen". München u.a.: Piper. [DNB]

DVD-Kapitel

  1. Filmstart
  2. Die Soldaten kommen [4:57]
  3. Berlin [9:08]
  4. Ein bisschen Kleingeld [15:20]
  5. Wasch dich [19:38]
  6. Keine Papiere [23:50]
  7. Weit weg [27:27]
  8. Für dich gefunden [32:58]
  9. Aufheitern [38:36]
  10. Die eigene Wohnung [43:19]
  11. Ich lauf nicht weg [49:10]
  12. Ein Scheißjob [55:42]
  13. Im Auto sitzen [1:00:24]
  14. Vegetarier [1:04:47]
  15. Picknick [1:10:03]
  16. Hallo Klaus [1:15:35]
  17. Badewanne [1:19:13]
  18. Abtransport [1:25:16]
  19. Verhaftung [1:29:47]
  20. Verteidigung [1:34:48]
  21. Freiheit [1:39:02]
  22. Abspann [1:43:03]

Quelle: Highlight Communications (EAN: 4011976881360)