Filmplakat

Kaddisch für einen Freund (Bildnachweis: Farbfilm)© Farbfilm

Kaddisch für einen Freund

Stab und Besetzung

Originaltitel: Kaddisch für einen Freund. Festivals: 27.10.2011 (Hofer Filmtage), 09.11.2011 (Filmfest Braunschweig), 17.03.2012 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 15.03.2012 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Länge: 93:30 Min. (FSK) bzw. 94 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren. FBW: wertvoll.

Regie: Leo Khasin. Drehbuch: Leo Khasin. Kamera: Mathias Schöningh. Schnitt: Horst Reiter. Szenenbild: Maximilian Lange (Szenenbild), Olivier Meidinger [im Abspann zusätzlich genannt], Doris Dreyer (Szenenbildassistenz & Außenrequisite), Nadine Garcia Poó Weyh (Innenrequisite). Kostümbild: Tina Keimel-Sorge. Maskenbild: Maxie Piper & Silke Dotzauer (Maske). Musik: Fabian Römer & Dieter Schleip. Ton: Thorsten Bolzé (Originalton), Daniel Dietenberger (Vertonung: Dialogbearbeitung & Tongestaltung), Christoph Merkele (Mischung). Visuelle Effekte: Christoph Hierl (VFX [Titelgestaltung & Animation]).

Darsteller: Ryszard Ronczewski (Alexander Zamskoy), Neil Belakhdar (Ali Messalam), Sanam Afrashteh (Mouna Messalam), Neil Malik Abdullah (Walid Messalam), Heinz W. Krückeberg (Isja), Younes Hussein Ramadan (Younes) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Erhan Emre (Aabid Sahawi) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Aufgewachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager hat der vierzehnjährige Ali Messalam (...) von klein auf gelernt, "die Juden" zu hassen. Nach der gemeinsamen Flucht mit seiner Familie aus dem Libanon gelangt er schließlich nach Berlin Kreuzberg. Hier sucht Ali Anschluss bei den arabischen Jugendlichen im Kiez. Doch dafür muss er erst beweisen, was er drauf hat. Er soll als Mutprobe in die Wohnung seines jüdisch-russischen Nachbarn Alexander (...) einbrechen. Die Jugendlichen folgen Ali und verwüsten im Exzess die Wohnung des alten Mannes. Doch nur Ali wird von dem vorzeitig zurückkehrenden Alexander erkannt und bei der Polizei angezeigt. Um einer Verurteilung und der damit verbundenen Abschiebung zu entgehen, bleibt ihm nur eine einzige Chance: Ali muss sich dem verhassten Feind annähern und ihn um Unterstützung bitten ...

Quelle: Farbfilm Verleih (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 3. Kirchliches Filmfestival Recklinghausen (17.03.2012): Leo Khasin
  • 61. Deutscher Filmpreis (26.04.2013): Bester Kinderfilm

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von SiMa Film (Produzent: Martin Bach) in Zusammenarbeit mit Nostro Film (Produzent: Pit Krause) und in Koproduktion mit WDR (Redaktion: Lucia Keuter & Jochen M. Randig), BR (Redaktion: Birgit Metz) und ARTE (Redaktion: Georg Steinert).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Im Mittelpunkt des Films steht ein palästinensischer Flüchtlingsjunge, der in Berlin-Kreuzberg lebt und von klein auf gelernt hat, "die Juden" zu hassen. Dann aber lernt er durch eine missglückte "Mutprobe" seiner Clique einen alten jüdischen Mann kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, die ungewöhnliche Beziehungskonstellation des Films einzuordnen und auch die politisch-kulturellen Hintergründe zu durchschauen. Einzelne dramatische Szenen, etwa Auseinandersetzungen innerhalb der gewaltbereiten Clique des Jungen oder der Vandalismus der Jugendlichen in der Wohnung des wehrlosen alten Mannes, wirken auf ab 12-Jährige möglicherweise aufregend, stellen aber keine emotionale Überforderung dar. Zudem sind diese Szenen schlüssig in die positive und eher ruhige, zum Nachdenken anregende Erzählung eingebunden.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 27.03.12]

Webtipps