Filmplakat

Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Bildnachweis: Camino)© Camino

Buch-Cover

Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Bildnachweis: Riemann)© Riemann

Beschleunigung (Bildnachweis: Suhrkamp)© Suhrkamp

Ohne Netz (Bildnachweis: Klett-Cotta)© Klett-Cotta

Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Stab und Besetzung

Originaltitel: Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Festivals: 18.01.2012 (Max Ophüls Preis), 18.03.2012 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 27.09.2012 (DE). Verleih: Camino Filmverleih (DE). Länge: 95 Min. (Presseheft, HD), 97:15 Min. (FSK, 25 fps) bzw. 100:47 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Florian Opitz. Drehbuch: Florian Opitz. Kamera: Andy Lehmann. Schnitt: Annette Muff. Musik: Von Spar. Ton: Max Pellnitz (Ton), Jörg Höhne (Mischtonmeister), Sebastian Morsch (Sounddesign), Sven Serfling (Atmodesign).

Mitwirkende: Prof. Dr. Hartmut Rosa, Prof. Dr. Lothar Seiwert, Dr. med. Bernd Sprenger, Alex Rühle, Prof Dr. Karlheinz Geissler, Dr. Antonella Mei-Pochtler, Mark Thompson, Alan Matthews, Scott Kennedy, Rudolf Wötzel, Erika und Fritz Batzli, Marianne und Fritz Batzli Senior, Douglas Tompkins und Kris Tompkins, Karma Tshiteem, Kunga Tenzin Dorji (Soup), Tenzin Jamtsho (Johnny Bravo), Dasho Karma Ura, Gopilal Acharya.

Inhalt

Synopsis kurz:

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich?. Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde, Familie scheint die Zeit nicht mehr zu reichen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen?

In seinem Kinodokumentarfilm SPEED - AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist nur die Zeit geblieben, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben? Opitz begegnet Menschen, die die Beschleunigung vorantreiben und solche, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben. Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die im internationalen Finanzmarkt aktiv sind, die an der Zeitschraube drehen. Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Auf seiner Suche entdeckt er: ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.

Herr K. meint ...

Zu diesem Film habe ich zusammen mit Karina Castellini eine "Kino & Curriculum"-Ausgabe für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) geschrieben, die Sie im Bereich "Veröffentlichungen" als PDF-Datei herunterladen können.

TV-Produktionsfaktor-Check: Der Film ist eine Dreamer Joint Venture Produktion (Produzent: Oliver Stoltz, Producer: Wekas Gaba) in Koproduktion mit WDR und BR und in Zusammenarbeit mit ARTE.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 6 Jahren.

Literaturhinweise

  • GEIßLER, Karlheinz (2012). Alles hat seine Zeit, nur ich hab keine. Wege in eine neue Zeitkultur. München: Oekom Verlag (2. Aufl.). [DNB]
  • GEIßLER, Karlheinz (2012). Lob der Pause. Von der Vielfalt der Zeiten und der Poesie des Augenblicks. München: Oekom Verlag. [Neue Ausgabe; DNB]
  • OPITZ, Florian (2011). Speed. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. München: Riemann Verlag. [Originalausgabe; DNB]
  • ROSA, Hartmut (2005). Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag (suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1760). [DNB]
  • RÜHLE, Alex (2010). Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline. Stuttgart: Klett-Cotta. [DNB]
  • RÜHLE, Alex (2011). Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline. Köln: DuMont. [Aktualisierte und erweiterte Ausgabe; DNB]
  • WALLACHER, Johannes (2011). Mehrwert Glück. Plädoyer für menschengerechtes Wirtschaften. München: Herbig. [DNB]
  • WÖTZEL, Rudolf (2009). Über die Berge zu mir selbst. Ein Banker steigt aus und wagt ein neues Leben. München: Integral. [DNB]

Bruttosozialglück:

  • PFAFF, Tobias (2011). Das Bruttonationalglück aus ordnungspolitischer Sicht - eine Analyse des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems von Bhutan. Berlin: Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD Working Paper 182). [Download: PDF-Datei]
  • URA, Karma; ALKIRE, Sabine; ZANGMO, Tshoki & WANGDI, Karma (Hg.) (2012). A Short Guide to Gross National Happiness Index. Thimphu (Bhutan): The Centre for Bhutan Studies. [Download: PDF-Datei]

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