Filmplakat

Abseitsfalle (Bildnachweis: Alpha Medienkontor)© Alpha Medienkontor

Festivalplakat

Abseitsfalle (Bildnachweis: Ester.Reglin.Film)© Ester.Reglin.Film

Abseitsfalle

Stab und Besetzung

Originaltitel: Abseitsfalle. Festivals: 24.10.2012 (Hofer Filmtage (Premiere)), 16.11.2012 (Kinofest Lünen), 15.03.2013 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen), 06.06.2013 (Filmfest Emden-Norderney). Kinostart: 26.09.2013 (DE). Verleih: Alpha Medienkontor (DE). Länge: 97:37 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 6 Jahren. FBW: besonders wertvoll. TV-EA: 03.10.2014, 20.15 Uhr (ARTE).

Regie: Stefan Hering. Drehbuch: Beatrice Meier. Kamera: Christof Oefelein. Schnitt: Oliver Grothoff. Szenenbild: Cordula Jedamski & Cora Pratz (Szenenbild), Sarah Samperi (Außenrequisite), Annika Barth (Innenrequisite). Kostümbild: Frauke Firl. Maskenbild: Astrid Weber (Maskenbild). Musik: Matthias Hornschuh. Ton: Klaus Oesterwind (Ton), Robert Faust & Oliver Lucas (Sounddesign), Tilo Busch (Mischtonmeister).

Darsteller: Bernadette Heerwagen (Karin Wegmann), Sebastian Ströbel (Mike Sobotka), Christoph Bach (Thomas Kruger), Jürg Löw (Vatta Wegmann), Fabian Busch (Podolski), Tim Seyfi (Garibaldi), Dagmar Sachse (Gittie), Charlotte Bohning (Tina), Stefan Szász (Willy Zwo), Andreas Windhuis (Schüppe), Heinrich Schafmeister (Borchert), Herbert Schäfer (Wassmann) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Beatrice Meier (Pompomgörl) u.a.

Inhalt

Synopsis:

Eine Stadt im Ruhrgebiet. Karin arbeitet beim Waschmaschinenhersteller PERLA in der Personalabteilung und wartet auf die Karrierechance. Die kriegt sie: 400 Leute müssen weg, sonst macht das Werk dicht. Ansage vom US-Mutterkonzern.

Karin wird dem Mann zur Seite gestellt, Dr. Kruger, der die Leute rauskicken soll. Per Abfindung und Transfergesellschaft sollen die Arbeiter geködert werden, freiwillig zu gehen. Jetzt hat Karin ihre Chance - und keine Wahl: Das Werk muss gerettet werden. Aber: gegen die eigenen Kollegen vorgehen?

Und dann verliebt sie sich auch noch in Mike. Der arbeitet am Band und kickt in der Werksmannschaft. Freiwillig gehen?! Sich selbst "wechkündigen"?! Erlaubt die Krise denen denn alles?!

Es reicht! Mike mobilisiert die Mannschaft, um Mutterkonzern und Karins "sozialverträglichem" Programm die Rote Karte zu zeigen.

Quelle: Ester.Reglin.Film (Produktionspresseheft)

Auszeichnungen

  • 24. Filmfest Emden-Norderney (08.06.2013): Ein Schreibtisch am Meer (Stefan Hering)
  • 9. Festival des deutschen Films (23.06.2013): Ludwigshafener Drehbuchpreis (Beatrice Meier)

Herr K. meint ...

Engagiertes und politisches deutsches Debütkino auf den Spuren britischer Arbeiterkomödien (vor allem "Brassed Off" mit der Liebesgeschichte zwischen Bergarbeiter und Mitarbeiterin der Konzernleitung lässt grüßen) mit einem Schuss "Up in the Air" (Entlassungsgespräche).

Zu diesem Film habe ich eine "Film im Fokus"-Ausgabe für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) geschrieben, die Sie im Bereich "Veröffentlichungen" als PDF-Datei herunterladen können.

Übrigens: Bei der Eröffnung des 4. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen 2013 durfte ich die sympathischen Filmemacher, Regisseur Stefan Hering und Drehbuchautorin Beatrice Meier, zum Gespräch begrüßen, an dem auch Robert Einenkel, der Betriebsratsvorsitzende der Opel-Werke Bochum teilnahm. Ein toller Abend!

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion der Ester.Reglin.Film (Produzenten: Roswitha Ester & Torsten Reglin) in Koproduktion mit SWR (Redaktion: Stefanie Groß) und ARTE (Redaktion: Barbara Häbe).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 6 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Die Mischung aus Sozialdrama und Komödie erzählt von den Angestellten eines Waschmaschinenherstellers in wirtschaftlichen Nöten. Während eine ehrgeizige Mitarbeiterin der Personalabteilung die Entlassungspläne umsetzen soll, kämpft ein Spieler der Fußball-Werksmannschaft für die Zukunft seiner Kollegen - doch trotz aller Gegensätze entdecken die beiden ihre Gefühle füreinander. Den ernsten Themen von Globalisierung, Rationalisierung und Solidarität widmet sich der Film im Ton britischer Arbeiterkomödien und inszeniert seine Figuren mit Überzeichnungen und Humor. Er richtet sich eindeutig an ein erwachsenes Publikum, die Konflikte erschließen sich Kindern kaum. Dennoch sind 6-Jährige bereits in der Lage, die wenigen dramatischeren Momente der Handlung zu verarbeiten. Sowohl auf der Bild- wie auch der Dialogebene birgt der leichtfüßig erzählte Film für diese Altersgruppe kaum Irritationspotenzial, sodass eine Überforderung auszuschließen ist.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 27.09.13]

Webtipps

Lesen Sie mehr