Filmplakat

Bastard (Bildnachweis: W-film)© W-film

Festivalplakat

Bastard (Bildnachweis: Maranto Films)© Maranto Films

Bastard

Stab und Besetzung

Originaltitel: Bastard. Festivals: 25.10.2011 (Hofer Filmtage (Eröffnungsfilm)), 19.04.2012 (Festival International du Film Policier de Liège), 16.03.2013 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 18.04.2013 (DE). Verleih: W-film Distribution (DE). Länge: 125 Min. (Presseserver) bzw. 129:41 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Carsten Unger. Drehbuch: Carsten Unger. Kamera: Lars Petersen. Schnitt: Dora Vajda. Szenenbild: Christian Strang (Szenenbild), Volker Ströbel & Janine Groth (Außenrequisite), Anna Luise Weinkamm (Innenrequisite). Kostümbild: Isabelle Baumgartner. Maskenbild: Sarah Micucci & Melanie Glawon (Maskenbild). Musik: Ralf Hildenbeutel & Steffen Britzke. Ton: Rico Prauss (Tonmeister), Florian Holzner (Sounddesigner), Ansgar Frerich (Mischung).

Darsteller: Martina Gedeck (Claudia Meinert), Markus Krojer (Leon), Antonia Lingemann (Mathilda), Beate Maes (Anja Heine), Stephan Schad (Raphael Heine), Finn Kirschner (Nikolas Heine), Thomas Thieme (Alexander Decker), Hanns Zischler (Samuel Schweizer), Sibylle Canonica (Chora Schweizer) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Maya Bothe (Mathildas Mutter), Matthias Koeberlin (Vater im Schwimmbad), Hansa Czypionka (Max) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Der neunjährige Nikolas (...) verschwindet. Die Polizei befürchtet ein Sexualverbrechen. Die Psychologin Claudia Meinert (...) stößt im Gespräch mit den Eltern von Nikolas (...) auf Widersprüche. Die Mutter scheint etwas zu verbergen. Es geht ein Video ein, das Nikolas gefesselt in einem Keller zeigt. Die Spur führt in eine Schule. Der 13-jährige Leon (...) verhält sich auffällig, er scheint mehr über den Verbleib von Nikolas zu wissen. Leons Verhältnis zu seinen Eltern (...) ist erkennbar belastet. Die 13-jährige Mathilda (...), die sich für Leon interessiert, kann ihn nicht von seinem gefährlichen Spiel abhalten. Leon erpresst Nikolas' Eltern: Er hat Nikolas entführt und droht ihn umzubringen, wenn Nikolas' Eltern nicht ein "Vater-Mutter-Kind"-Spiel mit ihm spielen. Claudia Meinert versucht Vertrauen zu Leon aufzubauen, um Nikolas zu retten ...

Quelle: Barbarella Entertainment (Presseheft (2011))

Auszeichnungen

  • 45. Hofer Filmtage 2011: Förderpreis Deutscher Film - Filmgestaltung (Lars Petersen)
  • 17. Filmschau Baden-Württemberg 2011: Baden-Württembergischer Filmpreis - Spielfilm
  • 6. Festival International du Film Policier de Liège 2012: Insigne de cristal du meilleur scénario

Herr K. meint ...

Produktionsnotizen: Der Film ist eine Produktion von Maranto Films und Gifted Films in Koproduktion mit SWR (Redaktion: Ulrich Herrmann) und in Zusammenarbeit mit CinePostproduction und Basis Berlin.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Die Mischung aus Kriminalfilm und Drama schildert die Folgen einer Kindesentführung durch einen Jugendlichen und die Bemühungen einer Ermittlerin, das Kind zu befreien und die Hintergründe der Tat zu verstehen. Die Themen Identitätsfindung, Suche nach Geborgenheit und den eigenen Wurzeln, die der Film anhand seiner jugendlichen Protagonisten verhandelt, erschließen sich bereits jungen Zuschauern. Zugleich können sie die Krimikonstruktion des Films erkennen und seine Dramatik entsprechend verarbeiten. Einzelne Darstellungen von Gewalt und seelischer Grausamkeit sind für 12-Jährige zu verkraften, auch können sie die bedrohliche Lage des entführten Kindes im Kontext der Handlung verarbeiten und die menschlichen Hintergründe des Falls reflektieren. Eine Überforderung oder Desorientierung steht für diese Altersgruppe nicht zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 19.04.13]