Filmplakat (DE)

Paradies: Liebe (Bildnachweis: Neue Visionen)© Neue Visionen

Paradies: Liebe

Stab und Besetzung

Originaltitel: Paradies: Liebe. Internationaler Titel: Paradise: Love. Festivals: 18.05.2012 (Festival de Cannes). Kinostart: 03.01.2013 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 120:55 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 121 Min. (Presseheft). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Ulrich Seidl. Drehbuch: Ulrich Seidl & Veronika Franz. Kamera: Wolfgang Thaler & Ed Lachman. Schnitt: Christof Schertenleib. Szenenbild: Andreas Donhauser & Renate Martin (Szenografie), Herwig Schretter (Innenrequisite Kenia), Simon Sramek (Innenrequisite Österreich). Kostümbild: Tanja Hausner. Maskenbild: Tanja Hausner. Musik: - Ton: Ekkehart Baumung (Ton), Matz Müller & Erik Mischijew (Tongestaltung, Out of Silence), Felix Bussmann & Hans Künzi (Mischmeister, Sound Design Studios).

Darsteller: Margarethe Tiesel (Teresa), Peter Kazungu (Munga), Inge Maux (Freundin von Teresa), Dunja Sowinetz (Urlaubsfreundin), Helen Brugat (Urlaubsfreundin), Gabriel Nguma Mwaruwa (Gabriel), Josphat Hamisi (Josphat), Carlos Mukutani (Salama) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Teresa st 50 Jahre alt, alleinerziehende Mutter und nicht mehr besonders gut in Form. Sie teilt ein Schicksal, das in Westeuropa eben nicht nur männlich ist: null Sexualleben, unaufgeregter Lebensabend, unselbständige Kinder. Was ihr am meisten fehlt, ist für sie jedoch unerschwinglich: das Gefühl, begehrt zu werden. Ihre Sehnsucht nach Liebe und der Marktwert ihres Körpers driften proportional auseinander. Im Urlaub in Afrika möchte Teresa davon eine Auszeit nehmen. An den weißen Stränden Kenias sind die Männer zahlreich und die Angebote noch viel mehr. Als so genannte Sugarmamas genießen Teresas Freundinnen die Liebesdienste junger schwarzer Beachboys, die sich so ihren Lebensunterhalt verdienen. Bedrängt von eifrigen Männern wird auch Teresa unversehens zur Sextouristin. Hier, wo es exotisch, warm und dabei immer schön sauber ist, spricht man eine neue Sprache der Liebe, die auch Teresa verstehen kann. Nur hier kann sie sich der Illusion hingeben, dass ihr alternder Körper ein Pfand der Liebe und nicht der Ökonomie ist. Doch lange hält dieser Glaube nicht. Auf der Jagd nach Liebe wird Teresa selbst zum Opfer.

Quelle: Neue Visionen Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über eine alleinstehende Mittfünfzigerin aus Österreich, die ihre Sehnsucht nach Liebe und Sexualität bei einem Urlaub in Kenia zu stillen versucht. Doch ihre Begegnungen mit den schwarzen Beach Boys erweisen sich als wenig romantisch, und schon befindet sie sich in der Rolle der Sextouristin. Der Film erzählt so schonungslos wie seriös von den Mechanismen der käuflichen Liebe und der Enttäuschung der Sehnsüchte seiner Protagonistin. Dabei sind einzelne Szenen, insbesondere solche sexueller Begegnungen, von einer Drastik und emotionalen Intensität, die jüngere Zuschauer überfordern könnten. 16-Jährige sind jedoch aufgrund ihrer Lebens- und Medienerfahrung in der Lage, diese Szenen zu verarbeiten. Sie können sie in den Kontext einordnen und sich ohne die Gefahr einer Beeinträchtigung konstruktiv mit dem häufig tabuisierten Thema auseinandersetzen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 06.01.13]

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