Filmplakat

The Best Offer - Das höchste Gebot (Bildnachweis: Warner)© Warner

The Best Offer - Das höchste Gebot

Stab und Besetzung

Originaltitel: La migliore offerta. Internationaler Titel: The Best Offer. Kinostart: 01.01.2013 (IT), 21.03.2013 (DE). Verleih: Warner Bros. Pictures Germany (DE). Länge: 123 Min. (Presseheft), 125:48 Min. (FSK, 25 fps) bzw. 131:02 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Giuseppe Tornatore. Drehbuch: Giuseppe Tornatore. Kamera: Fabio Zamarion. Schnitt: Massimo Quaglia. Szenenbild: Maurizio Sabatini (Production Designer), Maurizio Di Clemente & Andrea Di Palma (Art Directors), Raffaella Giovannetti (Set Decorator). Kostümbild: Maurizio Millenotti. Maskenbild: Stefano Ceccarelli & Saman[..]ta Mura (Hair Dept. Heads), Luigi Rocchetti (Make Up Designer). Musik: Ennio Morricone. Ton: Gilberto Martinelli (Sound Mixer), Gianni Pallotto (Re-Recording Sound Mixer). Visuelle Effekte: Mario Zanot (VFX Supervisor).

Darsteller: Geoffrey Rush (Virgil Oldman), Jim Sturgess (Robert), Sylvia Hoeks (Claire Ibbetson), Donald Sutherland (Billy), Philip Jackson (Fred), Dermot Crowley (Lambert) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Liya Kebede (Sarah) u.a. Synchronsprecher: Wolfgang Condrus (Virgil Oldman), Jan Makino (Robert), Luise Helm (Claire Ibbetson), Jochen Striebeck (Billy) u.a.

Inhalt

Inhalt (Presseheft):

Virgil Oldman ist ein kultivierter Einzelgänger, dessen Abneigung gegen seine Mitmenschen - vor allem Frauen - nur noch von seinem besessenen Engagement für seinen Beruf als Antiquitätenhändler übertroffen wird. Er ist nie eine engere Beziehung zu einem anderen Menschen eingegangen, auch nicht mit seinem einzigen Freund Robert, dem jungen, geschickten Restaurator mechanischer Geräte aus allen Epochen.

An seinem 63. Geburtstag erhält Virgil den telefonischen Auftrag einer jungen Frau: Sie bittet ihn, den Verkauf einiger Kunstgegenstände aus ihrem Familienbesitz abzuwickeln. Als er zur verabredeten Zeit eintrifft, um sich die Objekte anzusehen, erscheint sie allerdings nicht, und sie lässt sich auch niemals blicken, während er eine Inventarliste erstellt, den Transport und die Restaurierung der Kunstwerke in Auftrag gibt.

Mehr als einmal ist Virgil fast entschlossen, dem heillosen Durcheinander einfach den Rücken zu kehren. Doch der geheimnisvollen Frau, die ihren eigenen Obsessionen ausgeliefert ist, gelingt es immer wieder, ihn zur Weiterarbeit zu überreden. Auf diese Weise gerät der alte Antiquitätenhändler in eine Situation, deren Konsequenzen nicht abzusehen sind. Robert hilft ihm, Schritt für Schritt das Herz der jungen Frau zu gewinnen, die sich aus Angst vor der Welt verschließt. Die beiden beginnen eine rätselhafte Schachpartie, die in Virgil schon bald eine große Leidenschaft entfacht und seine graue Existenz nachhaltig verändert.

Quelle: Warner Bros. Pictures Germany (Presseheft) [PDF]

Herr K. meint ...

In einer der schönsten Szenen des Films sitzt Virgil Oldman in einem Zimmer, an dessen Wänden seine private Sammlung hängt, die ausschließlich aus Frauenporträts besteht. Er betrachtet die dicht an dicht hängenden Gemälde. In mehreren Einstellungen gleitet die Kamera - quasi seinen Blick imitierend - elegant die Bilder entlang (nur Morricones ätherische Musik nervt ein wenig).

Filmzitate

Virgil Oldman: Liebe zur Kunst und die Fähigkeit, einen Pinsel zu halten, machen einen nicht zum Künstler. Man braucht ein inneres Mysterium. [Im Original: A love of art and knowing how to hold a brush doesn't make a man an artist. You need an inner mystery.] [DVD-Kap. 1]

Virgil Oldman: Die Achtung, die ich für Frauen hege, gleicht der Angst, die ich stets vor ihnen hatte - und meinem Versagen, sie zu verstehen. [Im Original: The regard I have for women is equal to the fear I've always had of them - and to my failure to understand them.]

Virgil Oldman: Ich vermute, wenn man an einer Person ein gewisses Interesse verspürt, führt das unweigerlich zu der Überzeugung, dass sie sehr schön ist. [Im Original: I suppose feeling a certain interest in a person necessarily engenders a conviction that she's beautiful.] [DVD-Kap. 6]

Claire Ibbetson: Wissen Sie, in einem älteren Artikel, den ich neulich im Internet fand, schreiben Sie: "In jeder Fälschung verbirgt sich auch etwas Echtes." Was meinten Sie damit? - Virgil Oldman: Dass ein Fälscher, während er die Arbeit eines anderen imitiert, der Versuchung nicht widerstehen kann, etwas Eigenes mit einzubringen. Oft ist es nur eine Kleinigkeit, ein Detail ohne Belang. Ein unverdächtiger Pinselstrich, mit dem der Fälscher sich unweigerlich selbst verrät und seine eigene, völlig authentische Empfindsamkeit zeigt. [Im Original: Do you know, in an old article of yours I found [...] on the internet, you said, "There's always something authentic concealed in every forgery." What did you mean by that? - That in simulating another person's work the forger cannot resist the temptation to put in something of himself. Often it's just a trifle, a detail of no interest. One unsuspected brush stroke, by which the forger inevitably ends up betraying himself, and revealing his own, utterly authentic sensibilities.] [DVD-Kap. 7]

Billy: Menschliche Gefühle sind wie Kunstwerke. Man kann sie fälschen. Sie erscheinen genau wie das Original, doch sie sind eine Fälschung. - Virgil Oldman: Eine Fälschung? - Billy: Man kann alles fälschen, Virgil. Freude, Schmerz, Hass. Krankheit, Genesung. Sogar Liebe. [Im Original: Human emotions are like works of art. They can be forged. They seem just like the original, but they are forgery. - Forgery? - Everything can be faked, Virgil. Joy, pain, hate. Illness, recovery. Even love.] [DVD-Kap. 9]

Virgil Oldman: Robert, halten Sie es für möglich, Liebe zu fälschen? - Robert: Naja, nimmt man Ihre Theorie über Kunstfälschungen, kann sie wohl nicht komplett gefälscht werden. - Virgil Oldman: Unter der Voraussetzung, dass Liebe ein Kunstwerk ist. [Im Original: Robert, do you think is possible that love can be faked? - Well, keeping with what you say about art forgeries, I'd have to say it can't be completely faked. - If one could say love is a work of art.] [DVD-Kap. 9]

Automat (mit Roberts Stimme): In jeder Fälschung verbirgt sich auch etwas Echtes. [Im Original: There is always something authentic concealed in every forgery.] [DVD-Kap. 10]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 6 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Liebesgeschichte über einen ebenso wohlhabenden wie schrulligen Kunst-Auktionator, der sich in eine geheimnisvolle Schönheit verliebt. Der dialogstark erzählte Film enthält praktisch keine Szenen, die auf Kinder ab 6 Jahren verstörend wirken könnten. Die Schilderung eines Raubüberfalls auf den Protagonisten kann bereits von ab 6-Jährigen im Kontext der Gesamterzählung eingeordnet und entsprechend verarbeitet werden. Auch das eher traurige Ende entfaltet keine übermäßig belastende Wirkung auf Kinder dieses Alters, zumal die Geschichte sich sehr fern ihrer eigenen Lebenswelt abspielt.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 20.07.13]

DVD-Kapitel

  1. Eine starke Persönlichkeit
  2. Die Anruferin [11:15]
  3. Verborgen im Haus [22:23]
  4. Das mysteriöse Treffen [32:32]
  5. Im Hinterhalt [44:29]
  6. Leicht verletzlich [56:21]
  7. Auf den ersten Blick [1:06:13]
  8. Verschwunden [1:16:52]
  9. Liebe oder Schicksal [1:28:11]
  10. Die letzte Auktion [1:39:29]
  11. Mit leeren Händen [1:49:42]
  12. Abspann [2:00:22]

Quelle: Warner Home Video Germany (EAN: 5051890158215)