Filmplakat

Der letzte Mentsch (Bildnachweis: Farbfilm)© Farbfilm

Der letzte Mentsch

Stab und Besetzung

Originaltitel: Der letzte Mentsch. Festivals: 21.11.2013 (Kinofest Lünen (Eröffnungsfilm)). Kinostart: 08.05.2014 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Länge: 92:51 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 93 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Pierre-Henri Salfati. Drehbuch: Pierre-Henri Salfati & Almut Getto (Drehbuchbearbeitung: Corinna Vogelsang). Kamera: Felix von Muralt. Schnitt: Regina Bärtschi & Hansjörg Weißbrich. Szenenbild: Jutta Freyer (Szenenbild), Dominik Benninghaus (Außenrequisiteur), Patrick Lebrun (Innenrequisiteur). Kostümbild: Romy Reinfeld. Maskenbild: René Jordan & Antje Huchel (Maskenbildner), Nicola Pandel (SFX Maske, White Rabbit FX). Musik: Dürbeck & Dohmen. Ton: Hank Trede (Tonmeister), Tilo Busch (Mischtonmeister), Karl Atteln (Tongestaltung), Florian Kaltenegger (Tonschnitt). Spezialeffekte: Endre Korda & Sven Kühn (SFX).

Darsteller: Mario Adorf [Marcus], Katharina Derr [Gül], Hannelore Elsner [Ethel] [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Herbert Leiser [Mikos], Roland Bonjour [...], Margot Gödrös [Madame Kodaye], Markus Klauk [...], Eva Probst [...], Burkhart Siedhoff [...] [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Marcus (...) ist ein Überlebender von Theresienstadt und Auschwitz. Seine Überlebensstrategie nach dem Krieg war das Vergessen. Doch nun holt ihn die Vergangenheit ein und er möchte als Jude bei den Seinen beerdigt werden. Zu seiner Überraschung muss er aber erst einmal beweisen, dass er überhaupt Jude ist. Er braucht Dokumente oder Zeugenaussagen. Um die zu beschaffen, lässt sich Marcus von der jungen Deutschtürkin Gül (...) nach Ungarn fahren, das Land seiner Kindheit. Auf dieser Reise voller tragischer und komischer Erlebnisse lernen Gül und Marcus einander, aber auch sich selber, besser kennen. Schließlich trifft Marcus in seinem Geburtsort Vác auf jemanden, der scheinbar schon lange auf ihn gewartet hat.

Quelle: Farbfilm Verleih (Presseheft) [PDF]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über einen alten Mann, der nach seiner KZ-Gefangenschaft in der Nazizeit sowohl seine schrecklichen Erlebnisse wie auch seine jüdische Identität stets verdrängt hat, sich aber im Angesicht des nahenden Todes auf die Suche nach seiner Identität macht. Der Film ist ruhig erzählt und konzentriert sich auf seine Hauptfigur. Einzelne dramatische Szenen sowie die Erzählungen von den Gräueln der Nazis können Kinder unter 12 Jahren überfordern. 12-Jährigen bieten sich durch die Einfühlsamkeit des Films und viele stille Passagen ausreichend Entlastungsmomente, um mit diesen Elementen umzugehen und sie in den historischen Kontext einzuordnen. Sowohl mit dem traurigen Hintergrund der Geschichte als auch mit der melancholischen Grundstimmung kann diese Altersgruppe umgehen, sodass für sie keine emotionale Überforderung zu befürchten ist.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 10.05.14]

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