Filmplakat (DE)

Bekas (Bildnachweis: Farbfilm)© Farbfilm

Filmplakat (FR)

Les interdits (Bildnachweis: Pyramide Films)© Pyramide Films

Friends from France

Stab und Besetzung

Originaltitel: Les interdits. Internationaler Titel: Friends from France. Festivals: 08.09.2013 (Toronto International Film Festival) . Kinostart: 27.11.2013 (FR), 17.04.2014 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Länge: 95:52 Min. (FSK, 24 fps). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Anne Weil & Philippe Kotlarski. Drehbuch: Anne Weil & Philippe Kotlarski. Kamera: Frédéric Serve. Schnitt: Mathilde Muyard & Bernard Sasia. Szenenbild: Bruno Margery (Production Designer), Jürgen Schäfer, Larisa Zhylko & Boaz Kazenelson (Art Director). Kostümbild: Nadine Kremeier, Alexia Crisp-Jones, Natan Elkanovitch & Natalia Skarzhepa. Maskenbild: Jana Schulze, Svetlana Budakova & Eti Ben Nun (Make-up Artists). Musik: Robert Marcel Lepage. Ton: Mario Auclair, Sylvain Bellemare & Bernard Gariépy Strobl (Sound), Mario Auclair & Oleg Kaizerman (Sound Engineers), Sylvain Bellemare (Sound Editor), Bernard Gariépy Strobl & Luc Boudrias (Mixing). Spezialeffekte: Daniel Rota (Special Effects Supervisor).

Darsteller: Soko (Carole), Jérémie Lippmann (Jérôme), Vladimir Fridman (Viktor), Ania Bukstein (Vera), Artwm Tkachenko (Anton), Alexandre Chacon (David), Martin Nissen (Léon), Brigitte Roüan (Jérôme's mother) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Synopsis (Pressetext):

Sommer 1982, Odessa. Jérôme Berkowicz and Carole Brikerman passieren die Zollkontrollen und betreten die UDSSR. Sie sind Cousin und Cousine, beide achtzehn, und sehen aus wie das perfekte junge Paar auf einem organisierten Urlaubstrip, wären da nicht ihre seltsamen Regencapes und der auffällige Schweiß auf Jérômes Stirn. In versteckten Taschen tragen sie Bücher, Schlüsselanhänger, Schokolade und Medikamente mit sich. Wenn Jérôme nicht heimlich in seine Cousine verliebt wäre, er hätte sich nicht auf diese Reise eingelassen.

"Hello, we are friends from France", flüstern sie abends in Telefonzellen. Ihr Auftrag: heimlich Kontakt mit unterdrückten Sowjet-Juden ("Refuzniks") aufzunehmen und ihnen Hilfe zu bringen. Es sind Männer wie Viktor, ein Physiker der seit seinem Visa-Antrag für Israel zum Putzmann degradiert wurde, während man seiner Frau und seinem Sohn die Ausreise genehmigte.

Die Woche in Odessa wird die beiden Nachwuchs-Geheimagenten für immer verändern. Sie werden erniedrigende, zweideutige und abenteuerliche Prüfungen bestehen müssen. Mit der drohenden Gefahr des Sowjet-Regimes im Nacken lernen sie Angst, Neid und Desillusion kennen, bevor sie sich endlich wagen zu lieben.

Dann trennen sich ihre Wege für viele Jahre und sie versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Aber unversöhnt mit ihrem Verlust und verfolgt von der Erinnerung an ein Hotel-Zimmer in Odessa können sie einander nicht vergessen. Zehn Jahre später ist es in Ashkelon, Israel, einer Stadt, die aus dem Nichts am Meeresufer emporwuchs, wo Viktor - der sie ungewollt auseinandergerissen hatte - sie für einen flüchtigen Moment wieder zusammenbringt.

Quelle: Farbfilm Verleih (Pressetext) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Les Films du Poisson (Produzenten: Laetitia Gonzalez et Yaël Fogiel) in Koproduktion mit Vandertastic (Produzent: Hanneke van der Tas), Rock Films (Produzenten: Alexey Uchitel & Kira Saksaganskaya) und Amérique Film (Produzent: Martin Paul Hus).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über zwei junge Franzosen, die 1982 als Touristen getarnt in die Sowjetunion reisen, um dort jüdische Dissidenten zu unterstützen. Hautnah werden sie mit Unrecht und Gewalt des totalitären Regimes konfrontiert. Der Film ist ruhig erzählt und geprägt von einer melancholischen, teils auch bedrohlichen Grundstimmung, die nur wenige wirklich entlastende Momente bietet. Für Kinder unter 12 Jahren können insbesondere einige deutliche Darstellungen von Gewalt und Sexualität überfordernd wirken, da sie die Zusammenhänge der Erzählung noch nicht erfassen können. 12-Jährige sind aber bereits in der Lage, diese Elemente in den Kontext der Filmhandlung einzuordnen und zu verstehen. Sie können sich ausreichend von dem Gezeigten distanzieren und die Geschichte auf der Basis ihres bereits gesammelten Wissens und ihrer Medienerfahrung reflektieren. Eine ängstigende oder desorientierende Wirkung ist für sie auszuschließen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 01.05.14]

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