Filmplakat

Nächster Halt: Fruitvale Station (Bildnachweis: DCM)© DCM

DVD-Cover (2014)

Nächster Halt: Fruitvale Station (Bildnachweis: Universum)© Universum

Nächster Halt: Fruitvale Station

Stab und Besetzung

Originaltitel: Fruitvale Station / Fruitvale [Sundance]. Festivals: 19.01.2013 (Sundance Film Festival), 16.05.2013 (Festival de Cannes). Kinostart: 12.07.2013 (US eingeschränkt), 01.05.2014 (DE), 06.06.2014 (UK). Verleih: DCM (DE). Länge: 85:08 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Ryan Coogler. Drehbuch: Ryan Coogler. Kamera: Rachel Morrison. Schnitt: Michael P. Shawver & Claudia S. Castello. Szenenbild: Hannah Beachler (Production Designer), Kris Boxell (Set Decorator). Kostümbild: Aggie Guerard Rodgers. Maskenbild: Aurora Bergere (Make-Up and FX Make-Up Department Head), Jihyun Kim (Key Hair Stylist). Musik: Ludwig Goransson. Ton: Bob Edwards (Sound Design), Darcel Walker (Production Sound Mixer), Bob Edwards (Supervising Sound Editor), Zach Martin & Bob Edwards (Re-Recording Mixers). Spezialeffekte: - Visuelle Effekte: Catherine Tate (Visual Effects Supervisor, Studio 400a) u.a.

Darsteller: Michael B. Jordan (Oscar Grant), Melonie Diaz (Sophina), Octavia Spencer (Wanda) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Als der 22-jährige Oscar Grant (...) am Morgen des 31. Dezember 2008 aufwacht, spürt er, dass etwas in der Luft liegt. Ohne genau zu wissen, was es ist, nutzt er die Gelegenheit, um endlich seine guten Vorsätze in die Tat umzusetzen: Als Vater, Partner und Sohn möchte er ein besserer Mensch werden. Für seine vierjährige Tochter Tatiana (...), die ihn trotz zwei Jahren Gefängnisaufenthalt noch immer vergöttert, für seine Freundin Sophina (...), mit der er nicht immer ganz ehrlich war, und für seine Mutter (...), die an diesem Silvestertag Geburtstag hat.

Freunde, Familie und Fremde kreuzen seinen Weg, doch im Laufe des Tages muss Oscar feststellen, dass Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht ausbleiben, wenn man sich selbst und sein Leben verändern will. Von seinem Plan, ein besserer Mensch zu werden, will er sich trotzdem nicht abbringen lassen. Aber soweit kommt es nicht: nach einer fröhlichen Silvesternacht in San Francisco gerät er auf seinem Rückweg im Zug in einen Streit. Vollkommen unerwartet wird er von einem weißen Polizisten erschossen - in der U-Bahn-Station Fruitvale.

Quelle: DCM (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 29. Sundance Film Festival 2013: Grand Jury Prize Dramatic & Audience Award Dramatic
  • 66. Festival de Cannes 2013: Prix de l'avenir
  • AFI Awards 2013 (10.01.2014): Movies of the Year

AFI Awards 2013: Movies of the Year (Begründung):

FRUITVALE STATION illustrates the power of an art form to find the humanity in a headline. With a steady hand, Ryan Coogler conducts this haunting chronicle of injustice to its inevitable final destination by allowing audiences to share an intimate, bittersweet day with Oscar Grant. Michael B. Jordan brings a delicate, raw nuance to his portrayal of the struggling but hopeful youth, and Octavia Spencer's big-hearted mom adds to the power of the message - that change will come when we understand and appreciate each other as fellow passengers on a train toward tomorrow.

Quelle: American Film Institute (AFI)

Filmzitate

Texteinblendungen am Ende des Films:

Zahlreiche Zeugen haben das Geschehen im S-Bahnhof Fruitvale Station mit ihren Kameras und Handys gefilmt. / Diese Aufnhamen lösten eine Reihe von Protesten und Unruhen in der Umgebung von San Francisco und Oakland aus. // Die beteiligten Beamten wurden entlassen, und anschließend trat der Leiter und Geschäftsführer der bahneigenen Polizei zurück. / Der Beamte, der Oscar erschossen hatte, wurde verhaftet und wegen Mordes angeklagt. // Er gab an, seinen Taser mit seiner Pistole verwechselt zu haben. Deswegen sprachen ihn die Geschworenen der fahrlässigen Tötung schuldig. / Das Urteil betrug zwei Jahre Gefängnis. Nach elf Monaten wurde er entlassen. // Oscar Julius Grant III starb etwa um 9.15 Uhr morgens, am 1. Januar 2009. / Er wurde 22 Jahre alt.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.
  • GB: 15 - Suitable only for 15 years and over (Consumer Advice: strong language, violence, injury detail).
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for some violence, language throughout and some drug use).

FSK (Freigabebegründung):

Drama nach einem authentischen Fall: In der Neujahrsnacht 2009 wird der 22-jährige, schwarze Oscar Grant nach einem Handgemenge von einem Polizisten angeschossen und stirbt. Der Film beleuchtet die Vorgeschichte des jungen Mannes und seine Bemühungen, nach krimineller Vergangenheit Ordnung in sein Leben zu bringen. Die Inszenierung zeichnet dabei ein einfühlsames und realistisches Bild des Milieus und der sozialen Hintergründe, die sich durch die überwiegend ruhige Erzählweise auch einem jungen Publikum erschließen. Trotz der Gewaltdarstellungen, die jedoch nicht detailliert ausgespielt werden, können so bereits 12-Jährige die Geschichte reflektieren und sich mit den Themen des Films auseinandersetzen. Obwohl sie sicherlich emotional und intellektuell gefordert werden, steht für sie keine Überforderung zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 12.10.14]

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