Filmplakat (DE)

Das brandneue Testament (Bildnachweis: NFP)© NFP

Filmplakat (FR)

Le Tout Nouveau Testament (Bildnachweis: Le Pacte)© Le Pacte

Das brandneue Testament

Stab und Besetzung

Originaltitel: Le Tout Nouveau Testament. Internationaler Titel: The Brand New Testament. Festivals: 17.05.2015 (Festival de Cannes). Kinostart: 02.09.2015 (FR), 03.12.2015 (DE). Verleih: NFP marketing & distribution (DE), Le Pacte (FR). Länge: 115:05 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Jaco Van Dormael. Drehbuch: Thomas Gunzig & Jaco Van Dormael. Kamera: Christophe Beaucarne. Schnitt: Hervé de Luze. Szenenbild: Sylvie Olivé (Décors). Kostümbild: Caroline Koener. Maskenbild: Kaatje Van Damme (Maquillage et coiffure). Musik: An Pierlé. Ton: Dominique Warnier, François Dumont & Michel Schillings (Son). Spezialeffekte: Emilien Lazaron (Direction des effets spéciaux). Visuelle Effekte: Olivier van Hoorebeke (Superviseur Vfx).

Darsteller: Pili Groyne (Ea), Benoît Poelvoorde (Dieu), Catherine Deneuve (Martine), François Damiens (François), Yolande Moreau (La femme de Dieu), Laura Verlinden (Aurélie), Serge Larivière (Marc), Didier de Neck (Jean-Claude), Romain Gelin (Willy), Marco Lorenzini (Victor) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Johan Heldenbergh (Le prêtre), David Murgia (Jésus-Christ) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Gott existiert. Er lebt in Brüssel. Doch der Allmächtige ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau und Tochter Éa tyrannisiert. Bis Éa die Nase voll hat, sie Gottes alten Computer hackt und mit einer kurzen Botschaft eine Kettenreaktion auslöst ...

Quelle: NFP marketing & distribution (Presseheft)

Synopsis (Dossier de presse):

"Dieu existe. Il habite Bruxelles. Il est odieux avec sa femme et sa fille. On a beaucoup parlé de son fils, mais très peu de sa fille. Sa fille c'est moi. Je m'appelle ÉA et j'ai dix ans. Pour me venger j'ai balancé par SMS les dates de décès de tout le monde ..."

Quelle: Le Pacte (Dossier de presse) [PDF]

Kirchliche Filmempfehlungen

  • Katholische Filmkritik: Kinotipp 298/November 2015

Herr K. meint ...

In mehrfacher Hinsicht ungewöhnlicher Film von Jaco Van Dormael ("Am achten Tag", "Toto der Held"). Für Religionsunterricht und kirchliche Erwachsenenbildung interessant u.a. zum Thema "Gottesbild(er)".

Der Film wird durch Texttafeln in Kapitel gegliedert: (0) Brüssel, (1) Genesis, (2) Exodus, (3) Das Evangelium nach Aurélie, (Musik: "..." von Georg Friedrich Händel), (4) Das Evangelium nach Jean-Claude (Musik: "..." von Jean-Philippe Rameau), (5) Das Evangelium nach dem Besessenen (Musik: "..." von ...), (6) Das Evangelium nach dem Vollstrecker (Musik: "Der Tod und das Mädchen" von Franz Schubert), (7) Das Evengelium nach Martine (Musik: Zirkusmusik), (8) Das Evangelium nach Willy (Musik: "La Mer" von Charles Trenet), (9) Das Hohelied der Hohen Lieder, (10) Usbekistan.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 155736/K].
  • FR: TP - Tous publics.

FSK (Freigabebegründung):

Die Mischung aus Drama und Komödie erzählt von Gott, der mit Frau und Tochter in Brüssel lebt und Spaß daran hat, die Menschen zu ärgern - bis seine Tochter eines Tages aufbegehrt und ein Wettkampf zwischen den beiden entbrennt. Die Geschichte greift zahlreiche philosophische Themen auf, während die Inszenierung surreale und märchenhafte Elemente mit Realismus und oft schwarzem Humor mischt. Diese komplexe Verzahnung von Tragik und Komik sowie einige dramatische Momente können Kinder unter 12 Jahren überfordern. 12-Jährige sind bereits in der Lage, die verschiedenen Elemente in den Kontext einzuordnen und die schwarzhumorige Tonlage des Films zu verstehen. Sie können ausreichend emotionale Distanz einnehmen und sich so eigenständig mit den Themen des Films auseinandersetzen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 04.12.15]

Webtipps