Filmplakat

Die Frau in Gold (Bildnachweis: SquareOne)© SquareOne

DVD-Cover (2015)

Die Frau in Gold (Bildnachweis: EuroVideo)© EuroVideo

Die Frau in Gold

Stab und Besetzung

Originaltitel: Woman in Gold. Festivals: 09.02.2015 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 01.04.2015 (US eingeschränkt), 10.04.2015 (UK, US), 04.06.2015 (DE). Verleih: SquareOne Entertainment (DE). Länge: 109:49 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 6 Jahren. FBW: -

Regie: Simon Curtis. Drehbuch: Alexi Kaye Campbell, nach den Lebensgeschichten von E. Randol Schoenberg und Maria Altmann. Kamera: Ross Emery. Schnitt: Peter Lambert. Szenenbild: Jim Clay (Production Designer), Dominic Masters (Supervising Art Director), Andrew Ackland-Snow (Art Director), Caroline Smith (Set Decorator). Kostümbild: Beatrix Pasztor. Maskenbild: Naomi Donne (Make-Up and Hair Designer). Musik: Martin Phipps & Hans Zimmer. Ton: Richard Dyer (Sound Recordist), Ian Wilson (Supervising Sound Editor), Tim Cavagin & Craig Irving (Re-recording Mixers). Spezialeffekte: Mark Holt (Special Effects). Visuelle Effekte: Angela Barson (Visual Effects Supervisor, Bluebolt) u.a.

Darsteller: Helen Mirren (Maria Altmann), Ryan Reynolds (Randy Schoenberg), Daniel Brühl (Hubertus Czernin), Katie Holmes (Pam Schoenberg), Tatiana Maslany (Young Maria Altmann), Max Irons (Fritz Altmann), Charles Dance (Sherman), Antje Traue (Adele Bloch-Bauer), Elizabeth McGovern (Judge Florence Cooper), Jonathan Pryce (Chief Justice Rehnquist), Frances Fisher (Barbara Schoenberg), Moritz Bleibtreu (Gustav Klimt), Tom Schilling (Heinrich), Allan Corduner (Gustav Bloch-Bauer), Henry Goodman (Ferdinand Bloch-Bauer), [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende], Nina Kunzendorf (Therese Bloch-Bauer), Justus von Dohnânyi (Dreimann), Ludger Pistor (Rudolph Wran) u.a. Synchronsprecher: Kerstin Sanders-Dornseif (Maria Altmann), Dennis Schmidt-Foß (Randy Schoenberg), Dascha Lehmann (Pam Schoenberg), Jacqueline Belle (Young Maria Altmann), Leon Rainer (Sherman) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Erinnerungen sind unbezahlbar. Niemand weiß das besser als Maria Altmann (...), eine ältere Dame, die in Los Angeles ein beschauliches Leben führt. Nur wenige kennen ihre Vergangenheit und wissen, dass sie einst unter dramatischen Umständen aus dem Wien des Dritten Reichs fliehen musste. Jahrzehnte später erfährt sie, dass sie die rechtmäßige Erbin mehrerer Gemälde Gustav Klimts - eines der bedeutendsten Maler Österreichs - ist, da sich diese einst im Besitz ihrer Familie befanden und von den Nazis geraubt wurden. Das berühmteste dieser Kunstwerke ist das Porträt ihrer Tante Adele Bloch-Bauer, weltbekannt als "Die Frau in Gold". Doch der Staat Österreich, in dessen Besitz sich die Bilder befinden, zeigt sich auf Marias Anfrage hin wenig kooperativ, ihre Rechte ohne Weiteres anzuerkennen. Und auch Maria selbst zügert, denn sie glaubt nicht mehr daran, dass die Kunstwerke jemals zu ihrem rechtmäßigen Eigentümer - ihrer Familie - zurückkehren werden. Doch dann beschließt sie, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen, das Unmügliche zu versuchen und ihr Erbe zurückfordern. Gemeinsam mit dem unerfahrenen, aber engagierten Anwalt Randy Schoenberg (...) nimmt sie ihren Kampf um Gerechtigkeit auf. Es beginnt eine Odyssee, die sie bis zum Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten führt. Eine Reise, die ihr Leben für immer verändern wird ...

Quelle: SquareOne Entertainment (Presseheft) [PDF]

Filmzitate

Maria Altmann (auf dem Friedhof): Meine Schwester Luise und ich, wir haben uns sehr geliebt. Aber die Wahrheit ist: Wir waren ewige Rivalinnen. Wenn das Leben ein Wettlauf ist, dann hat sie mich auf der Zielgeraden überholt. Aber wenn es ein Boxkampf ist, dann bin ich diejenige, die noch steht.

Texteinblendungen am Ende des Films:

68 Jahre nach der Enteignung durch die Nazis wurden die Klimtgemälde an Maria Altmann zurückgegeben. // Auf Marias Wunsch hin wird das Gemälde "Adele Bloch-Bauer I" heute in der Neuen Galerie in New York ausgestellt. / Das Porträt wurde von Ronald Lauder für 135 Millionen Dollar erworben. // Mit den Einnahmen aus diesem Fall gründete Randy Schoenberg seine eigene Anwaltskanzlei, die sich auf Restitution spezialisiert hat. / Schoenberg übernahm auch die Kosten für einen Neubau des Holocaust Museums in Los Angeles. // Maria Altmann lebte weiterhin im gleichen Haus und arbeitete in ihrer Boutique. / Die Erlüse aus dem Verkauf der Gemälde spendete sie für wohltätige Zwecke, unter anderem an das Opernhaus Los Angeles. / Sie verstarb 2011, im Alter von 94 Jahren. // Man schätzt, dass über 100.000 der von den Nazis entwendeten Kunstwerke bis heute nicht an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wurden.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 6 - Freigegeben ab 6 Jahren [Prüf-Nr. 152057/K].
  • GB: 12A - Suitable for 12 years and over (Consumer Advice: infrequent strong language).
  • US: PG-13 - Parents Strongly Cautioned (Reason: Rated PG-13 for some thematic elements and brief strong language).

FSK (Freigabebegründung):

Drama über eine Jüdin, die verzweifelt versucht, ein NS-Raubkunst-Gemälde wieder in den Besitz ihrer Familie zu bringen. Der Film wechselt bei den Zeitebenen zwischen der Gegenwart und Rückblenden in die Nazizeit. Dabei sind vor allem die heute spielenden Szenen ruhig inszeniert und wirken entlastend, während es in den Rückblenden zu dramatischeren Situationen kommt. Durch diesen steten Wechsel zwischen Ruhe und Anspannung steht bei Kindern ab 6 Jahren keine Überforderung zu befürchten. Auch bewegen sich die bedrohlicheren, emotional intensiveren Szenen aus der NS-Zeit in einem Rahmen, der von Kindern im Grundschulalter ohne nachhaltige Ängstigung verarbeitet werden kann.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 06.12.15]

Webtipps

DVD-Kapitel

  1. Gerechtigkeit
  2. Eine Woche [9:50]
  3. Österreich [17:51]
  4. Vermächtnis [27:55]
  5. Letzte Chance [39:16]
  6. Verloren [51:35]
  7. Die erste Hürde [1:00:09]
  8. "Zu unseren Gunsten" [1:08:37]
  9. Letzte Verhandlung [1:17:42]
  10. Gewonnen [1:26:38]
  11. Abspann [1:37:36]