Filmplakat

Die Räuber (Bildnachweis: Farbfilm)© Farbfilm

Die Räuber

Stab und Besetzung

Originaltitel: Les brigands. Festivals: 19.01.2015 (Max Ophüls Preis [Eröffnungsfilm]). Kinostart: 19.03.2015 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Länge: 83:51 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Frank Hoffmann & Pol Cruchten. Drehbuch: Erick Malabry (in Zusammenarbeit mit Frank Hoffmann), frei adaptiert nach dem Drama von Friedrich Schiller. Kamera: Jerzy Palacz. Schnitt: Sophie Vercruysse. Szenenbild: Christian Bussmann (Szenenbild), Ruth-Barbara Wilbert (Art Director). Kostümbild: Isabelle Dickes. Maskenbild: Claudine Moureaud & Antje Huchel (Maskenbildnerin). Musik: Michael Rother. Ton: Ingrid Simon (Schnitt Ton), David Gillain (Mischung), Christian Monheim (Ton). Visuelle Effekte: Antoine Goethals (VFX).

Darsteller: Eric Caravaca (Karl), Isild Le Besco (Amalia), Maximilian Schell (Herr Escher), Robinson Stevenin (Franz), Tcheky Karyo (Der Alte), Wolfram Koch (Henry), Luc Schiltz (Herman) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Georg Marin (Herr Field) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Drei Jahre lang saß Karl Escher (...) im Gefängnis. Unschuldig. Um seinen Vater (...), einen einflussreichen Bankier, zu schützen, hatte er die Vorwürfe der Urkundenfälschung und Unterschlagung von großen Geldsummen auf sich genommen. Doch Karl ist sich sicher, dass sein Bruder Franz (...) hinter den illegalen Machenschaften steckt. Das Vertrauen innerhalb der Familie ist erschüttert. Einzig auf seine Schwester Amalia (...) kann Karl sich noch verlassen und weiht sie in seine Verdächtigungen ein. Karl befürchtet, dass künftig die Geldwäsche in einem noch größeren Stil betrieben werden soll. Er sinnt auf Rache. Karl will seinen Bruder zur Strecke bringen und seinen eigenen Namen wieder rein waschen. Um seinen Verdacht zu belegen, schließt sich Karl einem Gangsterboss (...) an. Seine Gang ist hinter dem Schwarzgeld her, Karl braucht lediglich die geheimen Dokumente, die seine Unschuld beweisen. Doch als sein Bruder Franz von der Sache Wind bekommt und ihn an die Polizei verrät, ist plötzlich die ganze Familie in Gefahr - es kann keine unschuldigen Gewinner geben.

Quelle: Farbfilm Verleih (Presseheft) [PDF]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Freie Modernisierung des Dramas von Friedrich Schiller: Ein Bankierssohn, der unschuldig für die kriminellen Machenschaften von Vater und Bruder im Gefängnis war, wendet sich von seiner Familie ab und schließt sich einer Bande von Bankräubern an. Die Mischung aus Genreelementen von Charakterdrama und Gangsterfilm ist von einer sehr stilisierten Inszenierung geprägt, was die emotionale Distanzierung erleichtert. Dennoch können einige teils drastische Gewaltdarstellungen Kinder unter 12 Jahren ängstigen. Ältere sind jedoch aufgrund ihrer bereits gesammelten Lebens- und Medienerfahrung in der Lage, diese Aspekte in den Kontext einzuordnen und kritisch zu reflektieren. Auch mit der düster-bedrohlichen Atmosphäre können sie durch das artifizielle und von ihrer Lebenswirklichkeit weit entfernte Setting des Films umgehen. Daher ist eine Überforderung für ab 12-Jährige nicht zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 09.04.15]

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