Filmplakat (DE)

Die Schüler der Madame Anne (Bildnachweis: Neue Visionen)© Neue Visionen

Filmplakat (FR)

Les Héritiers (Bildnachweis: UGC Distribution)© UGC Distribution

Die Schüler der Madame Anne

Stab und Besetzung

Originaltitel: Les Héritiers. Internationaler Titel: Once in a Lifetime. Kinostart: 03.12.2014 (FR), 05.11.2015 (DE), 06.11.2015 (AT). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE), Thimfilm (AT), UGC Distribution (FR). Länge: 105:18 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Marie-Castille Mention-Schaar. Drehbuch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar. Kamera: Myriam Vinocour. Schnitt: Benoît Quinon. Szenenbild: Anne-Charlotte Vimont (Décors). Kostümbild: Isabelle Mathieu. Maskenbild: Valérie Thery (Chef maquilleuse), Diane Duroc (Chef coiffeuse). Musik: Ludovico Einaudi. Ton: Dominique Levert, Elisabeth Paquotte & Christoph Vingtrinier (Son). Visuelle Effekte: Benjamin Ageorges (Superviseur des Effets Visuels), Stéphane Bidault (Directeur des Effets Visuels).

Darsteller: Ariane Ascaride [Anne Gueguen], Ahmed Dramé [Malik], Noémie Merlant [Mélanie], Geneviève Mnich [Yvette], Stéphane Bak [Max], Wendy Nieto [Jamila], Aïmen Derriachi [Saïd], Mohamed Seddiki [Olivier / Brahim], Naomi Amarger [Julie], Alicia Dadoun [Camélia], Adrien Hurdubae [Théo], Raky Sall [Koudjiji], Amine Lansari [Rudy], Koro Dramé [Léa], Thomas Bénéteau [Thomas], Elyes Souissi [William], Yume Nabu [...], Clara Choï [Clara], Akim Mebtouche [...], Gabriel Beaudet [...], Tristan Marhoum [...], Ilyan Pacini [...], Henda Sissoko [...], Sanna Leon [...], Manon Amram [...], Vivian Porte [...], Xavier Maly [Le proviseur], Anne Benoit [...], Gladys Cohen [...], Léon Zyguel [Léon Zyguel] [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Ein Leben im Pulverfass: die 11. [sic!] Klasse des Léon Blum Gymnasiums im Pariser Vorort Cééteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele, die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen, scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Gueguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Ohne mit der Wimper zu zucken, meldet sie die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Obwohl die meisten sich noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht. Mit viel Sensibilität zeigt ihnen Madame Anne, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.

Quelle: Neue Visionen Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Herr K. meint ...

Zu diesem Film habe ich zusammen mit Horst Walther ein Film-Heft für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) geschrieben, das Sie im Bereich "Veröffentlichungen" als PDF-Datei herunterladen können.

Filmzitate

Texteinblendungen am Ende des Films:

20 der 27 Schüler der 11-1 [sic!] bestanden ihr Abitur mit Auzeichnung / Malik ist Drehbuchautor und Schauspieler / Anne Guéguen unterrichtet weiterhin an Leon-Blum-Gymnasium / Léon Zyguel hat jahrzehntelang Zeugnis abgelegt. Er starb im Jahr 2015. [Im Original: Sur les 27 élèves de la Seconde 1, 20 ont eu leur baccalauréat avec mention / Malik est scénariste et comédien / Anne Gueguen enseigne toujours l'histoire au lycée Léon Blum / Léon Zyguel continue à témoigner]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 153779-a/K].
  • FR: TP - Tous publics.

FSK (Freigabebegründung):

Sozialdrama nach einer realen Geschichte: Eine französische Lehrerin bewegt ihre angeblich hoffnungslose Problemklasse zur Teilnahme an einen Projekt über den Holocaust. Der ruhig erzählte Film enthält vereinzelt dramatische Szenen, etwa wenn es zu Konflikten zwischen den Schülern oder zu aggressiven Ausbrüchen einzelner Schüler kommt. Kinder ab 12 Jahren haben aber kein Problem, diese Szenen in den Kontext der Geschichte einzuordnen und angemessen zu verarbeiten. In einer Szene schildert ein alter Mann seine Erlebnisse während des Holocaust. Diese Szene ist emotional intensiv, stellt für ab 12-Jährige aber keine Überforderung dar. Auf Grund ihres anzunehmenden Hintergrundwissens können Zuschauer ab 12 Jahren sowohl die politischen Themen als auch die Prozesse zwischen den Jugendlichen nachvollziehen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 16.09.15]

Webtipps

Der Wettbewerb (CNRD):

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