Filmplakat

Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern (Bildnachweis: Alamode)© Alamode

Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern

Stab und Besetzung

Originaltitel: Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern. Festivals: 23.01.2015 (Solothurner Filmtage [Weltpremiere]), 06.02.2015 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 19.02.2015 (CH), 21.05.2015 (DE). Verleih: Alamode Film (DE), Filmcoopi (CH). Länge: 91:59 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 16 Jahren. FBW: -

Regie: Stina Werenfels. Drehbuch: Stina Werenfels & Boris Treyer, nach dem Theaterstück von Lukas Bärfuss. Kamera: Lukas Strebel. Schnitt: Jann Anderegg. Szenenbild: Beatrice Schultz (Szenenbild). Kostümbild: Gitti Fuchs. Maskenbild: Lilli Müller (Maskenbild). Musik: Peter Scherer. Ton: Uve Haussig (Ton), Peter Bräker (Sound Design), Ansgar Frerich (Mischung). Spezialeffekte: Stefan von Essen (SFX- und Design Studio). Visuelle Effekte: Roman Altenburg (Visual Effects).

Darsteller: Victoria Schulz (Dora), Jenny Schily (Kristin), Urs Jucker (Felix), Lars Eidinger (Peter), Inga Busch (Barbara) u.a. [in der Reihenfolge des Abspanns].

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Dora (...) ist 18 und voller Entdeckungsfreude. Ihre beruhigenden Medikamente hat ihre Mutter Kristin (Jenny Schily) erst kürzlich abgesetzt. Nun stürzt sich die geistig beeinträchtigte junge Frau ungebremst ins Leben und findet Gefallen an dem gut aussehenden Peter (...). Bald haben die beiden spontan Sex zum Schrecken von Mutter Kristin. Dora trifft sich ohne das Wissen ihrer Eltern weiterhin mit dem undurchsichtigen Mann, der sichtlich von ihrer befreiten Sinnlichkeit angetan ist. Während ihre Mutter sich vergeblich ein zweites Kind wünscht, wird Dora schwanger.

Quelle: Alamode Film (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Dschoint Venture Filmproduktion (Produzenten: Samit & Karin Koch) in Koproduktion mit Schweizer Radio und Fernsehen (Redaktion: Tamara Mattle), Niko Film (Produzentin: Nicole Gerhards), Aleppo Films (Produzentin: Stina Werenfels) und Magmafilm (Produzent: Edouard Stöckli).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 16 - Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über eine geistig behinderte 18-Jährige, die nach dem Absetzen von Medikamenten erstmals ihre Sexualität entdeckt und eine Affäre mit einem jungen Mann beginnt - zum Entsetzen ihrer Mutter. Der ruhig und linear erzählte Film behandelt sein Thema der Selbstbestimmung und des Rechts auf eine eigene Sexualität, indem er sich auf die Perspektive seiner starken, gleichwohl verletzlichen Hauptfigur konzentriert. Ambivalent bis kritisch wird das egoistische Verhalten ihres Liebhabers geschildert. Die Intensität des Handlungsverlaufs und einzelne sexuelle Darstellungen sowie die dramatische Eskalation der Mutter-Tochter-Beziehung können Kinder unter 16 Jahren irritieren und emotional überfordern. Doch 16-Jährige haben bereits genug Lebens- und Medienerfahrung, um sich ausreichend zu distanzieren. Sie können diese Aspekte der speziellen Situation der Hauptfigur zuordnen und das Verhalten der Figuren eigenständig reflektieren und bewerten. Diese Altersgruppe kann sich daher ohne Beeinträchtigung mit dem Film auseinandersetzen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 24.05.15]

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