Filmplakat

Judgment - Grenze der Hoffnung (Bildnachweis: Farbfilm)© Farbfilm

Judgment - Grenze der Hoffnung

Stab und Besetzung

Originaltitel: Sadilishteto. Internationaler Titel: The Judgement. Festivals: 06.03.2014 (Sofia International Film Festival), 22.10.2014 (CinÉast), 24.10.2014 (Hofer Filmtage), 04.03.2015 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 23.04.2015 (DE). Verleih: Farbfilm Verleih (DE). Länge: 112:32 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Stephan Komandarev. Drehbuch: Marin Damyanov, Emil Spahiyski & Stephan Komandarev. Kamera: Krasimir Andonov. Schnitt: Nina Altaparmakova. Szenenbild: Rossitza Bakeva (Production Designer). Kostümbild: Elena Stoyanova. Maskenbild: Goran Ignjatovski (Make-Up Designer). Musik: Stefan Valdobrev. Ton: Martin Witte & Gert Blumhagen (Sound Recordist), Matthias Schwab (Re-Recording Mixer), Sebastian Schmidt & Kai Tebbel (Sound Design), Sebastian Schmidt (Sound Supervisor). Visuelle Effekte: ... (...).

Darsteller: Assen Blatechki [Mitio], Miki Manojlović [Captain], Ovanes Torosian [Vasko], Ina Nikolova [Maria], Vasil Vasilev-Zuek [Ramadan], Paraskeva Djukelova [Kera], Meto Jovanovski [The Doctor], Hristo Mutafchiev [Zhoro] [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Ein kleines Dorf an der bulgarisch-türkischen Grenze, hier lebt der Mittvierziger Mityo (...) mit seinem achtzehnjährigen Sohn Vasko (...). Seine Frau Fanka ist vor kurzem gestorben, das Verhältnis zum Sohn angespannt. Als Mityo seinen Job als Milchfahrer verliert, steht seine gesamte Existenz auf dem Spiel und es scheint für ihn nur noch einen Ausweg zu geben:

Er nimmt das Angebot seines ehemaligen Armee-Hauptmanns (...) an. Er soll illegale Flüchtlinge aus Syrien über die nahe Grenze zur Türkei in die EU schleusen. Eine folgenschwere Entscheidung. Der Weg führt durch das Grenzgebiet am sogenannten Judgment-Felsen vorbei, der Mityo immer wieder an ein schreckliches Ereignis während seiner Militärzeit an der härtesten Grenze des Kalten Krieges erinnert. Jetzt hilft Mityo Menschen die Grenze zu überwinden, die er einst mit brutaler Waffengewalt verteidigt hat und wird dabei von den Schatten der Vergangenheit heimgesucht..

Quelle: Farbfilm Verleih (Presseheft) [PDF]

Synopsis (short) (Presseheft):

In a small and poor village in Bulgaria, located close to the border with Turkey and Greece, Mityo loses his job and is forced to accept to work for his former commander in order to keep his house and pay his loans. His job is to smuggle illegal immigrants from Syria through the Bulgarian-Turkish border into the EU. Since the death of his wife, the relations between Mityo and his son are strained. The revelation of a terrible secret will force Mityo to face the past, in order to regain his internal peace and find forgiveness from his son.

Quelle: Premium Films (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine bulgarisch-deutsch-kroatisch-mazedonische Koproduktion von Argo Film (Produzenten: Stephan Komandarev, Katya Trichkova & Polly Guentcheva), Neue Mediopolis Filmproduktion (Produzenten: Alexander Ris & Christine Haupt), Propeler Film (Produzent: Boris T. Matić) und Sektor Film (Produzenten: Vladimir Anastasov & Angela Nestorovska).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über einen allein erziehenden Vater und ehemaligen Grenzsoldaten an der türkisch-bulgarischen Grenze, der sich als Schleuser einsetzen lässt. Der von einer düsteren und bedrückenden Stimmung geprägte Film thematisiert Armut, Traumatisierung, Perspektivlosigkeit und Verantwortung. Kinder ab 12 Jahren sind auf Grund ihres Entwicklungsstands in der Lage, diesen Themen zu folgen und sie angemessen zu verarbeiten. Vereinzelte, kurze Szenen körperlicher Gewalt sowie das dramatische Finale sind durchaus intensiv, entfalten auf ab 12-Jährige aber keine nachhaltig belastende Wirkung. Die insgesamt langsame und dialogorientierte Erzählweise bietet dabei ausreichend Möglichkeit, sich emotional zu distanzieren. Eine Überforderung kann ausgeschlossen werden.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 27.04.15]

Webtipps