Filmplakat

Melodys Baby (Bildnachweis: MFA)© MFA

Melodys Baby

Stab und Besetzung

Originaltitel: Melody. Internationaler Titel: Melody. Festivals: 28.08.2014 (Festival des films du monde Montréal). Kinostart: 01.04.2015 (FR), 14.05.2015 (DE). Verleih: MFA+ FilmDistribution (DE). Länge: 91:30 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Bernard Bellefroid. Drehbuch: Bernard Bellefroid & Carine Zimmerlin. Kamera: David Williamson. Schnitt: Jean-Luc Simon. Szenenbild: Régine Constant (Décoration). Kostümbild: Catherine Marchand. Maskenbild: Marie Lastennet (Maquillage), Lionel Le (Maquilleur SFX), Célia Best (Chef Coiffeuse). Musik: Frédéric Vercheval. Ton: Carine Zimmerlin, Nicolas Tran Trong, Charles Autrand & Philippe Charbonnel (Son).

Darsteller: Rachael Blake (Emily), Lucie Debay (Melody) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Die junge Melody bekommt ein Baby. Aber es ist nicht ihr Baby: Sie stellt sich der reichen Geschäftsfrau Emily, die sich sehnlichst ein Kind wünscht, als Leihmutter zur Verfügung. Es ist ein einfacher Deal: Für Melody ist es die Chance sich ein Startkapital für ihren Friseursalon zu verdienen, für Emily ist es die letzte Chance auf ein Kind. Doch je mehr Melodys Bauch sichtbar wird, umso größer wird die Unsicherheit "ihr" Baby aufzugeben und umso mehr fürchtet Emily um "ihr" Kind. Was als einfaches Geschäft begann, führt immer mehr zu einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den beiden unterschiedlichen, ungewöhnlichen Frauen mit einem überraschenden Ende.

Quelle: MFA+ FilmDistribution (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 38. World Film Festival Montreal 2014: Beste Darstellerin (Rachael Blake und Lucie Debay) & Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury

Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury (Begründung):

Eine junge, um ihr Fortkommen kämpfende Frau beschließt, eine Leihmutter zu werden, und übernimmt diese Rolle für eine Geschäftsfrau, die sich nach einem eigenen Kind sehnt. Feinfühlig beleuchtet der Film die verschiedenen Facetten der Mutterschaft und unterstreicht die Bedeutung von Bindungen und mütterlicher Hingabe. Der Dialog und die Leistung der Schauspielerinnen sind herausragend.

Quelle: Interfilm

Produktionsnotizen

Der Film ist eine belgisch-luxemburgisch-französische Produktion von Artémis Productions (Produzent: Patrick Quinet), Samsa Film (Produzent: Claude Waringo), Liaison Cinématographique (Produzent: Serge Zeitoun) und Mille et Une Films (Produzent: Gilles Padovani) in Koproduktion mit RTBF (Arlette Zylberberg), VOO et BeTv und Belgacom.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über eine junge Frau, die sich ihren Traum vom eigenen Friseursalon erfüllen möchte, indem sie sich von einer Geschäftsfrau gegen gute Bezahlung als Leihmutter engagieren lässt - eine Situation, die bei beiden Frauen ungeahnte innere Konflikte auslöst. Der weitgehend kammerspielartige Film ist ruhig und sehr atmosphärisch erzählt und beleuchtet mit der emotionalen Entwicklung der Hauptfiguren zugleich ethische Fragen um das Thema Leihmutterschaft. Die Intensität und teils bedrückende Stimmung des Films kann Kinder unter 12 Jahren überfordern, doch da die Charaktere nachvollziehbar und positiv gezeichnet sind, geben sie bereits 12-Jährigen ausreichend emotionalen Halt, um mit diesen Aspekten umzugehen. Für diese Altersgruppe stellt der Film mit seinen ernsten und komplexen Themen sicherlich eine Herausforderung dar, doch eine Überforderung ist nicht zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 16.05.15]

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