Filmplakat

Men & Chicken (Bildnachweis: DCM)© DCM

DVD-Cover (2015)

Men & Chicken (Bildnachweis: Universum)© Universum

Men & Chicken

Stab und Besetzung

Originaltitel: Mænd & høns. Kinostart: 05.02.2015 (DK), 02.07.2015 (DE). Verleih: DCM Film Distribution (DE). Länge: 103:38 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Anders Thomas Jensen. Drehbuch: Anders Thomas Jensen. Kamera: Sebastian Blenkov. Schnitt: Anders Villadsen. Szenenbild: Mia Stensgaard (Production Design), Jesper Clausen & Cornelia Ott (Art Director), Anders Engelbrecht (Supervising Art Director). Kostümbild: Manon Rasmussen. Maskenbild: Anne Cathrine Sauerberg (Make-up), Morten Jacobsen & Thomas Foldberg (SFX Make-up, Soda). Musik: Frans Bak & Jeppe Kaas. Ton: Nino Jacobsen (Sound Design), Jonas Langkilde (Sound Recordist). Spezialeffekte: Christian Kitter & Søren Haraldsted (Speciel Effects, FX Team). Visuelle Effekte: Peter Hjorth (Visual Effects Supervisor) u.a.

Darsteller: Mads Mikkelsen (Elias), David Dencik (Gabriel), Nikolaj Lie Kaas (Gregor), Søren Malling (Franz), Nicolas Bro (Josef) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Karen Marie Jensen (Voice Over) u.a. Synchronsprecher: Axel Malzacher (Elias), Viktor Neumann (Gabriel), Patrick Bach (Gregor), Oliver Stritzel (Franz), Olaf Reichmann (Josef) u.a.

Inhalt

Klappentext (DVD-Cover):

Gabriel und Elias sind gänzlich unterschiedliche Brüder: Der eine lehrt Evolutionspsychologie an der Universität, der andere beschäftigt sich mit Nichtstun und Masturbieren. Nach dem Tod ihres Vaters erfahren sie, dass dieser gar nicht ihr biologischer Vater war. Der soll sich stattdessen auf der entlegenen Insel Ork aufhalten. Dort stoßen sie zunächst jedoch auf den pragmatischen Bürgermeister und seine neurotische Tochter Ellen. Und dann treffen sie auch noch auf ihre verstörten und handgreiflichen Halbbrüder Franz, Josef und Gregor. Gestrandet im verwahrlosten Anwesen ihres echten Vaters, umgeben von grotesken "Haustieren" und ihrer animalischen Neuverwandtschaft, kommen Gabriel und Elias den wahren Umständen ihrer Herkunft immer näher ...

Quelle: DCM Film Distribution (EAN: 0888751098398)

Filmzitate

VO (zu Beginn): Dies ist die Geschichte von ein paar Brüdern, denen von Mutter Natur nicht die besten Karten mit auf den Weg gegeben wurden. Genau genommen hatten sie überhaupt keine Karten bekommen. Trotzdem träumten sie wie alle anderen auch von den vielen großen Dingen, die sie einmal tun würden, aber auch von all den weniger großen Dingen. Davon, zu überleben und davon, irgendwann mal Leben weiterzugeben.

VO (am Ende): Also geschah es, dass die Brüder sich entschlossen, zusammen zu bleiben. Und dass es ihnen mit Hilfe von Evelios Keller selbst vergönnt war, Leben weiterzugeben. Und es gab Platz für alle in dem großen großen Haus. Für jede Kreatur, hübsch oder hässlich, dick oder dünn, gut oder böse, Kinder und Alte, Tier und Mensch, und alles dazwischen. Von wem auch immer, wo auch immer geschaffen. Obwohl viele der Alten auf der Insel sich noch immer vor den Brüdern fürchteten und vor den Dingen, von denen alle wussten, dass sie im Keller vor sich gingen, so respektierten sie doch, dass es nun manchmal einfach so sein sollte. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil das Leben so spielt und eine Alternative niemals vorzuziehen wäre.

Produktionsnotizen

Der Film ist ein Produktion von M&M Productions (Produzenten: Kim Magnusson & Tivi Magnusson) in Koproduktion mit Studio Babelsberg und DCM Productions.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 151276/K].

FSK (Freigabebegründung):

Tragikomödie über zwei ungleiche Brüder, die zu einem abgelegenen Gutshof reisen, um ihren leiblichen Vater und dessen skurrile Familienmitglieder kennen zu lernen. Der Film ist als modernes Märchen mit biblischen Bezügen und skurrilen Situationen gestaltet. Für Kinder ab 12 Jahren sind Handlung und Spielort als realitätsfern und stark überzeichnet erkennbar. Es gibt eine Reihe sexueller Andeutungen und Anspielungen, die aber im Kontext der überzogenen Geschichte nicht prägend wirken und keine beeinträchtigende Wirkung entfalten; auch sind vereinzelte Gewalthandlungen als Slapstick inszeniert. Das Motiv der Menschenexperimente sowie eine düstere Szene mit Überresten mutierter Tiere entfalten keine nachhaltig irritierende Wirkung: Durch die märchenhaft-skurrile Kulisse sind Kinder [mit] 12 Jahren in der Lage, eine ausreichende Distanz zu den Darstellungen aufzubauen. Eine Überforderung steht nicht zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 28.12.15]

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