Filmplakat

Remember (Bildnachweis: Tiberius)© Tiberius

Remember

Stab und Besetzung

Originaltitel: Remember. Festivals: 10.09.2015 (Filmfestspiele Venedig), 12.09.2015 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 31.12.2015 (DE). Verleih: Tiberius Film (DE). Länge: 94:33 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: wertvoll.

Regie: Atom Egoyan. Drehbuch: Benjamin August. Kamera: Paul Sarossy. Schnitt: Christopher Donaldson. Szenenbild: Matthew Davies (Production Designer), Rory Cheyne (Art Director), Elizabeth Calderhead (Set Decorator). Kostümbild: Debra Hanson. Maskenbild: Adrien Morot (Makeup Designer), Jessica Shannon (Key Hair Stylist). Musik: Mychael Danna. Ton: Bernhard Joest (Sound Mixer), Steve Munro (Supervising Sound Editor), Daniel Pellerin, Matt Chan & Mark Zsifkovits (Re-Recording Mixers). Spezialeffekte: Brock Jolliffe (Special Effects Coordinator). Visuelle Effekte: Geoff D. E. Scott (Visual Effects Supervisor, intelligent Creatures).

Darsteller: Christopher Plummer (Zev Guttman), Bruno Ganz (Rudy Kurlander #1), Jürgen Prochnow (Rudy Kurlander #4), Heinz Lieven (Rudy Kurlander #2), Henry Czerny (Charles Guttman), Dean Norris (John Kurlander) und Martin Landau (Max Rosenbaum) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende], Jane Spidell (Kristin Kurlander) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

REMEMBER erzählt die Geschichte von Zev, der im Altersheim von seinem Freund und Mitbewohner Max eine erschütternde Nachricht erhält. Der KZ-Aufseher, der vor mehr als 70 Jahren ihre Familien ermordet hat, hält sich immer noch unter einer anderen Identität versteckt. Der demente Zev kann sich nur noch mit Mühe an seine eigene Vergangenheit erinnern. Mithilfe eines Briefes von Max, in dem ausführliche Anweisungen stehen, soll er den Schuldigen finden und durch seine eigene Hand endlich Gerechtigkeit üben. Eile ist geboten, denn ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit - den Tätern von damals und den überlebenden Opfern. Obwohl es dem alten Mann viel Kraft kostet, bricht Zev zu seiner Mission auf. Es wird eine bewegende Reise in eine düstere Vergangenheit auf der Suche nach Wahrheit und Vergeltung.

Quelle: Tiberius Film (Presseheft) [PDF]

Inhalt

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Serendipity Point Films (Produzenten: Robert Lantos & Ari Lantos) in Zusammenarbeit mit Distant Horizon, detalle films, Egoli Tossell und Telefilm Canada.

Filmzitate

Living a lie is not a life.

Brief am Ende [Achtung: SPOILER!]: [...] Tthere have been rumors for years that a number of Auschwitz SS officers stole the identities of deceased prisoners near the end of the war. Shortly after my stroke, evidence was found that an Auschwitz blockführer emigrated from Germany in the 1940's and was most likely living under the name Rudy Kurlander. His real name is Otto Wallisch. [...]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 155743/K].
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for a sequence of violence and language).

FSK (Freigabebegründung):

Das Drama erzählt von einem alten Mann, der sich trotz zunehmender Demenz auf die Suche nach einem ehemaligen KZ-Aufseher begibt, der damals seine ganze Familie ermordet hat und heute mit neuer Identität in den USA lebt. Die Geschichte um Schuld und Vergeltung ist ruhig und auch für junge Zuschauer nachvollziehbar erzählt. Zwar kann ihre emotionale Intensität Kinder unter 12 Jahren überfordern, ebenso wie einzelne Gewaltszenen. Doch 12-Jährige sind in der Lage, das Geschehen zu verarbeiten. Sie besitzen bereits genug persönliche Reife und mediale Kompetenz, um die ungewöhnliche Konstruktion des Films zu entschlüsseln. Auch aufgrund der Entfernung der Figuren zu ihrer eigenen Lebensrealität können sie ausreichend Distanz einnehmen und sich mit den Themen des Films auseinandersetzen. Eine nachhaltige Belastung ist für diese Altersgruppe nicht anzunehmen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 01.01.16]

Webtipps