Filmplakat

St. Vincent (Bildnachweis: Polyband)© Polyband

St. Vincent

Stab und Besetzung

Originaltitel: St. Vincent. Festival: 05.09.2014 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 10.10.2014 (US eingeschränkt), 24.10.2014 (US), 05.12.2014 (UK), 08.01.2015 (DE). Verleih: polyband Medien (DE). Länge: 102:51 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 6 Jahren. FBW: -

Regie: Theodore Melfi. Drehbuch: Theodore Melfi. Kamera: John Lindley. Schnitt: Peter Teschner & Sarah Flack. Szenenbild: Inbal Weinberg (Production Designer), Michael Ahern (Art Director), Jasmine Ballou (Set Decorator). Kostümbild: Kasia Walicka Maimone. Maskenbild: Suzy Mazzarese-Allison (Department Head Hairstylist), Don Kozma (Department Head Makeup), Mike Marino (Special Effects Makeup Designer, Prosthetic Renaissance). Musik: Theodore Shapiro. Ton: Roberto Fernandez & Damian Volpe (Re-Recording Mixers), Damian Volpe (Supervising Sound Editor), Ed Novick (Production Sound Mixer). Visuelle Effekte: Randall Balsmeyer (Visual Effects Supervisor) u.a.

Darsteller: Bill Murray (Vincent), Melissa McCarthy (Maggie), Naomi Watts (Daka), Chris O'Dowd (Brother Geraghty), Terrence Howard (Zucko), Jaeden Lieberher (Oliver), Lenny Venito (Coach Mitchell), Nate Corddry (Terry, the Banker), Dario Barosso (Ocinski), Kimberly Quinn (Nurse Ana), Donna Mitchell (Sandy), Ann Dowd (Shirley, Sunnyside Administrator), Scott Adsit (David), Reg E. Cathey (Gus), Deirdre O'Connell (Linda), Ray Iannicelli (Roger) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a. Synchronsprecher: Arne Elsholtz (Vincent), Anke Reitzenstein (Maggie), Katharina Spiering (Daka), Dennis Schmidt-Foß (Brother Geraghty), Simon Jäger (Zucko), Ben Hadad (Oliver), Ranja Bonalana (Nurse Ana), Kerstin Sanders-Dornseif (Sandy), Martina Treger (Shirley, Sunnyside Administrator) u.a.

Inhalt

Klappentext (DVD-Cover):

Maggie zieht mit ihrem 12-jährigen Sohn Oliver in ein neues Haus nach Brooklyn. Weil sie gezwungen ist, Überstunden zu machen, muss sie Oliver in die Obhut ihres Nachbarn Vincent geben, ein griesgrämiger Rentner mit Hang zu Alkohol und Glücksspiel. Zwischen ihm und dem Jungen entwickelt sich bald eine ganz besondere Freundschaft. Die schwangere Stripperin Daka im Schlepptau, nimmt Vincent seinen Schützling mit auf alle Stationen seiner täglichen Routine: die Rennbahn, den Stripclub und die Kneipe nebenan. Während Vincent Oliver dabei hilft, ein Mann zu werden, beginnt Oliver in Vincent etwas zu sehen, was kein anderer sehen kann: einen missverstandenen Mann mit einem großen Herzen.

Quelle: polyband Medien (EAN: 4006448764005)

Auszeichnungen

Kirchliche Filmempfehlungen:

  • Katholische Filmkritik: Kinotipp 275/Januar 2015

Filmzitate

Brother Geraghty: Also, wir preisen alle Religionen der Welt in diesem Raum, Oliver. Ich bin Katholik. Das ist die beste aller Religionen. Weil wir nämlich die allermeisten Regeln haben. Und die besten Klamotten. Aber bei uns gibt es auch Buddhisten, Agnostiker, wir haben einen Baptisten und einen "Keine Ahnung", was die am schnellsten wachsende Religion der Welt ist. Und jetzt haben wir noch einen "Ich glaub, ich bin jüdisch". Eine weitere Bereicherung für die Klasse, Oliver. Danke!

Brother Geraghty: Was ist ein Heiliger? [...] - Schülerin: Individuen, deren Verhalten und Taten außergewöhnlich ehrenwert sind. [...] - Brother Geraghty: Heilige sind Menschen, die wir für ihre Hingabe und ihren Einsatz für andere Menschen verehren. Für alle die Opfer, die sie bringen. Für die harte Arbeit, um unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen. Für die, die um uns sind und die, die ihnen nachfolgen.

Oliver: Das ist der Heilige William von Rochester, der Schutzpatron der Adoptivkinder. Ist 'ne echt interessante Geschichte. Die anderen Heiligen waren mir alle zu ... heilig, würd ich sagen. - Brother Geraghty: Was heißt heilig denn für dich? - Oliver: Keine Ahnung. Ich glaub' eigentlich nich' an Heilige und so was. Ich glaube, der Heilige William ist nur ein Heiliger geworden, weil sein Adoptivsohn ihn umgebracht hat. Heutzutage werden ständig Leute umgebracht. Heilig werden sie deswegen nich. - Brother Geraghty: Gut. Vielen Dank, Oliver. [Applaus] Trotz der Zweifel des jungen Oliver bin ich durchaus der Ansicht, dass es überall um uns herum Heilige gibt. Auch heute. Sie werden von den Religionen vielleicht nicht als solche gesehen, aber sie sind genauso wichtig wie die in euren Schulbüchern. Daher werdet ihr euch jemanden suchen, den ihr vielleicht kennt oder von dem ihr gehört habt, und untersucht, ob derjenige über Eigenschaften verfügt, die ihn zum Heiligen machen.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 6 - Freigegeben ab 6 Jahren [Prüf-Nr. 148992/K].
  • GB: 12A - Suitable for 12 years and over (Consumer Advice: infrequent strong language, moderate sex, sex references).
  • US: PG-13 - Parents Strongly Cautioned(Reason: Rated PG-13 for mature thematic material including sexual content, alcohol and tobacco use, and for language).

FSK (Freigabebegründung):

Komödie über die Begegnung eines alternden Misanthropen mit einem kleinen Jungen, der nach und nach das Herz des Mannes erweicht und nicht nur bei ihm die guten Seiten zum Aufblühen bringt. Der Film ist von einer heiteren Atmosphäre geprägt, zeichnet seine Figuren mit so skurrilen wie liebevollen Zügen und betont die Wichtigkeit von Verständnis, Fürsorglichkeit und konstruktivem Miteinander. Dabei eignet sich der Junge gut als positive Identifikationsfigur für sehr junge Zuschauer. Während Kinder im Vorschulalter zwar durch einzelne dramatische Elemente irritiert werden könnten, sind bereits 6-Jährige in der Lage, diese im positiven Gesamtkontext problemlos zu verarbeiten. Konflikte werden schnell und klar aufgelöst, potenziell belastende Situationen immer wieder durch emotional entlastende Passagen ausgeglichen, und letztlich werden auch an zunächst negativ erscheinenden Charakteren sympathische Seiten entdeckt. So steht für Kinder im Grundschulalter keinerlei Überforderung zu befürchten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 31.05.15]

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