Filmplakat

Agnes (Bildnachweis: Neue Visionen)© Neue Visionen

Agnes

Stab und Besetzung

Originaltitel: Agnes. Festivals: 19.01.2016 (Max Ophüls Preis). Kinostart: 02.06.2016 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 104:50 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Johannes Schmid. Drehbuch: Nora Lämmermann & Johannes Schmid, nach einem Roman von Peter Stamm. Kamera: Michael Bertl. Schnitt: Henk Drees. Szenenbild: Dorothee von Bodelschwingh (Szenenbild), Marie Holzer (Art Director). Kostümbild: Nicole Hutmacher. Maskenbild: Anette Keiser (Maske). Musik: Michael Heilrath & Anna Ternheim. Ton: Andreas Wolki (Originalton), Mirko Reinhard (Sounddesign), Falk Möller (Mischung). Spezialeffekte: Niklas Voigt & Sebastian Buchwald (Spezialeffekte, CFX SFX). Visuelle Effekte: Stefan Tischner (VFX Supervisor, ARRI Visual Effects Cologne).

Darsteller: Odine Johne (Agnes), Stephan Kampwirth (Walter) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende], Sonja Baum (Louise), Berit Menze (Susann), Oliver Bürgin (Jan), Alma Bub (Ella), Louis Pajzs (Ben), Maximilian Scheidt (Niklas) u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Der Sachbuchautor Walter verliebt sich in die Physikstudentin Agnes, die nicht nur in ihrem Studium den großen Fragen des Lebens nachspürt. Ihre radikale Haltung zum Leben fordert ihn, der sich in seinem unverbindlichen, gemäßigten Leben eingerichtet hat, heraus. Eines Tages macht Agnes einen frappierenden Vorschlag: Walter soll eine Geschichte über ihre gemeinsame Liebe schreiben. Anfänglich ist das ein harmloses Spiel, doch bald schon übernimmt die gemeinsame Geschichte das Kommando und die Frage ist, wer ihr Autor ist. Agnes folgt dem Bild, das Walter aufs Papier bringt und spürt doch bald, dass ihm das Erzählen wichtiger ist als die Erfüllung ihrer Liebe. Denn auf Dauer macht Glück keine guten Geschichten. Als Walter das begreift, sieht er den einzig wahren Schluss der Geschichtevor sich, einen Schluss, der sie ihre Liebe und Agnes das Leben kosten kann.

Quelle: Neue Visionen Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Lieblingsfilm (Produzenten: Philipp Budweg, Thomas Blieninger & Johannes Schmid) in Koproduktion mit WDR (Redaktion: Andrea Hanke) und in Zusammenarbeit mit A Track Film (Produzenten: Andrea Sixt & Cord Troebst).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 154743/K].

FSK (Freigabebegründung):

Drama über die schwierige Beziehung zwischen einem Schriftsteller und einer Physikstudentin. Als der Mann beginnt, ein Buch über ihre Liebe zu schreiben, verschwimmen dabei zusehends Realität und Fiktion. Der komplexe, teils auch in Widersprüchen erzählte Film stellt eine Herausforderung für junge Zuschauer dar. So können Kinder unter 12 Jahren sowohl von einzelnen irritierenden Bildern und dramatischen, konflikthaften Momenten wie auch von der oft düsteren Atmosphäre emotional überfordert werden. 12-Jährige sind aufgrund ihrer Entwicklung und ihrer bereits gesammelten Medienerfahrung in der Lage, diese Aspekte in den Kontext der Geschichte einzuordnen und die Bilder zu hinterfragen. Auch weil die Figuren ihnen kaum Anknüpfungsmöglichkeiten zur Identifikation bieten, kann sich die genannte Altersgruppe ausreichend distanzieren. Obwohl der Film sich eindeutig an ein erwachsenes Publikum richtet, können 12-Jährige ihn verarbeiten, ohne dass das Risiko einer Ängstigung oder Desorientierung besteht.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 11.08.16]

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