Filmplakat

Bach in Brazil (Bildnachweis: NFP)© NFP

Bach in Brazil

Stab und Besetzung

Originaltitel: Bach in Brazil. Festivals: 04.06.2015 (Filmfest Emden-Norderney). Kinostart: 17.03.2016 (DE). Verleih: NFP marketing & distribution (DE). Länge: 91:23 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ohne Altersbeschränkung. FBW: wertvoll.

Regie: Ansgar Ahlers. Drehbuch: Ansgar Ahlers & Soern Finn Menning (Drehbuchberatung: Philip Parker & Cornelia Hermann). Kamera: Jörg Widmer. Schnitt: Barbara Hennings. Szenenbild: Michael Möldner & Helcio Pugliese (Szenenbild), Nadine Gesche (Ausstatterin). Kostümbild: Gisa Kuhn & Rô Nascimento. Maskenbild: Alexandra Lebedynski, Jeanette Kellermann & Marilu Mattos (Maske). Musik: Johann Sebastian Bach. Ton: Claudia Mattai del Moro & Jorge Saldanha (Ton), Ralph Thiekötter (Tonmischung), Thekla Demelius (Tongestaltung). Visuelle Effekte: Sebastian Matthäus (VFX Supervisor).

Darsteller: Edgar Selge (Marten Brückling), Pablo Vinicius (Fernando), Franziska Walser (Marianne Grunert), Aldri Anunciação (Candido), Thaïs Garayp (Dulce), Dhonata Augusto (Heitor), Stepan Nercessian (Vargas / Direktor), Peter Lohmeyer (Knut Schurrmann), Marília Gabriela (Ministra da justiça / Bras. Justizministerin), Hans Peter Korff (Príncipe / Fürst) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Völlig unerwartet erfährt der ehemalige Musiklehrer Marten Brückling (...), dass ihm ein einst nach Brasilien ausgewanderter Jugendfreund die Original-Abschrift eines Blattes von Johann Sebastian Bach, angefertigt von dessen jüngstem Sohn, Johann Christian Bach, hinterlassen hat. Der kleine Haken dabei: Marten muss die Erbschaft persönlich antreten. Er zögert. Auf Drängen seiner ehemaligen Kollegin Marianne (...) fliegt er dann aber doch nach Ouro Preto, eine bunte Barockstadt inmitten der brasilianischen Berge. Kurz vor der Heimreise mit dem wertvollen Erbstück wird ihm sein Gepäck mit allen Papieren und dem Notenblatt gestohlen. Marten will verzweifeln. Doch er bekommt Hilfe angeboten vom Einzigen weit und breit, der Deutsch spricht, von Candido (...). Candidoarbeitet in der örtlichen Jugendstrafanstalt. Er ist herzlich und zuvorkommend, knüpft jedoch eine Bedingung an sein Hilfsangebot: Marten soll den Kindern der Anstalt Musikunterricht geben. Marten fühlt sich unsicher. Aber er beginnt mit den Kindern Stücke von Bach zu üben. Schnell merkt er, wie leidenschaftlich sie bei der Sache sind. Mehr noch: Während er selbst nur streng vom Blatt spielen kann, haben die Kinder die Musik offenbar im Blut und improvisieren die Stücke mit ihren eigenen Rhythmen und Instrumenten. Durch die Arbeit mit ihnen lebt Marten Brückling in Ouro Preto neu auf und schließt die Kinder immer mehr in sein Herz. Sie wiederum sehen in ihm und in der Musik eine Möglichkeit, ihrem Alltag zu entfliehen. Für Marten Brückling hat mit der Reise nach Brasilien ein neues Leben begonnen. Doch dann wird sein gestohlenes Gepäck gefunden, und sein altes Leben holt ihn wieder ein ...

Quelle: NFP marketing & distribution (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 26. Filmfest Emden-Norderney 2015: Bernhard Wicki Preis, NDR Filmpreis für den Nachwuchs und "Ein Schreibtisch am Meer"

Produktionsnotizen

Der Film ist eine deutsch-brasilianische Koproduktion von NFP* (Produzenten: Alexander Thies & Clemens Schaeffer), Conspiraçao Filmes (Produzenten: Eliana Soárez & Leonardo M. Barros) und Miravista in Koproduktion mit Forseesense (Produzent: Ansgar Ahlers).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 0 - Freigegeben ohne Altersbeschränkung [Prüf-Nr. 152634/K].

FSK (Freigabebegründung):

Musikalische Komödie über einen verschrobenen Musiklehrer, der in Brasilien eigentlich nur eine Original-Partitur von Johann Sebastian Bach abholen will, dort aber unversehens zum "Orchesterleiter" für die Kinder einer Jugendstrafanstalt wird. Der Film über die verbindende Kraft der Musik ist einfühlsam und bunt erzählt, seine Geschichte auch für sehr junge Zuschauer schon nachvollziehbar. Die jungen Protagonisten eignen sich dabei für Kinder und Jugendliche verschiedenen Alters zur Identifikation. Zwar birgt der Film einzelne dramatische Momente, diese werden aber schnell und klar aufgelöst und sorgen daher selbst bei den Jüngsten nur für kurzzeitige Irritation. Da die Atmosphäre insgesamt sehr leicht, positiv und ermutigend ist, besteht auch für Kinder im Vorschulalter nicht das Risiko einer Beeinträchtigung.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 15.04.16]

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