Filmplakat

Café Waldluft (Bildnachweis: déjà-vu)© déjà-vu

Café Waldluft

Stab und Besetzung

Originaltitel: Café Waldluft. Festivals: 29.10.2015 (DOK Leipzig [Weltpremiere]), 13.03.2016 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 31.03.2016 (DE). Verleih: déjà-vu (DE). Länge: 84:11 Min. FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Matthias Koßmehl. Kamera: Bastian Esser. Schnitt: Andreas Nicolai. Musik: André Feldhaus. Ton: Tim Wollenweber (Mischung). Visuelle Effekte: Elias Förg(VFX).

Inhalt

Synopsis

Mitten in der bayerischen Bergidylle treffen Einheimische, Touristen und Flüchtlinge an einem einzigartigen Ort zusammen, dem "Café Waldluft", einem ausgemustertem Ausflugshotel in Berchtesgaden. Wo früher überfüllte Busse Touristen aus aller Welt absetzten, leben heute Flüchtlinge aus aller Herren Länder unter einem Dach. Inmitten des Postkartenpanoramas versuchen sie sich an einem Leben fernab von Krieg und Konflikt.

Quelle: déjà-vu (Presseheft)

Auszeichnungen

  • DOK Leipzig 2015: DEFA-Förderpreis

DEFA-Förderpreis (Jurybegründung):

"In einem Gasthof vor spektakulärer Alpenkulisse, der seine besten Tage hinter sich hat, leben Asylbewerber und Touristen unter einem Dach. Alle, die hier wohnen, haben ihre eigenen schmerzlichen Erfahrungen mit Flucht oder Fremdsein - das Personal und die pragmatische Wirtin inbegriffen. Der Film zeigt auf schöne, aber nicht beschönigende Art, wie Vorurteile überwunden werden und fast so etwas wie eine Gemeinschaft entsteht. Ein moderner Heimatfilm im besten Sinn."

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Matthias Koßmehl Filmproduktion (Produzent: Matthias Koßmehl) in Koproduktion mit dem BR (Redaktion: Claudia Gladziejewski).

Filmzitate

Das Heimat-Gedicht: Meine Heimat, das sind die Seelen, denen es nach Würde dürstet... Meine Heimat, steh auf und sammle deine Gedichte ein, die fast vergessen sind. Fülle dein Tintenfass mit Geduld und lass uns unseren Schmerz durch Hoffnung lindern, lass uns auf dem Rücken des Glücks tanzen. Meine Heimat ist ein junges Mädchen, voller Sorgen und Trauer. Meine Heimat ist ein junger Mann, dessen Lebensblüte verwelkte hinter stummen Gittern und blinden Mauern. Meine Heimat ist der Mensch. Meine Heimat ist das Gefühl. Meine Heimat ist die Würde. Meine Heimat ist die Freiheit. Ruinen, die wir nicht wieder aufbauen können, unbestelltes Land, das keine Ernte bringt: Das ist nicht meine Heimat. Meine Heimat ist ein Mensch und die Fülle seiner Erinnerungen und Eigenschaften.

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