Filmplakat

Fritz Lang (Bildnachweis: W-film)© W-film

Fritz Lang

Stab und Besetzung

Originaltitel: Fritz Lang. Kinostart: 14.04.2016 (DE). Verleih: W-film Distribution (DE). Länge: 104:15 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Gordian Maugg. Drehbuch: Gordian Maugg & Alexander Häusser. Kamera: Lutz Reitemeier. Schnitt: Florentine Bruck. Szenenbild: Fritz Günthner (Szenenbild), Sabine Dotzauer (Art Director). Kostümbild: Genoveva Kylburg. Maskenbild: Isabella-Sophie Beyer (Maskenbild). Musik: Tobias Wagner. Ton: Peter Schumacher (Originalton), Jan Petzold (Sounddesign), Gerald Cronauer (Mischung). Spezialeffekte: Karl-Heinz Wochnig & Volker Lorig (SFX). Visuelle Effekte: Niko Remus (VFX Supervisor).

Darsteller: Heino Ferch (Fritz Lang), Thomas Thieme (Ernst Gennat), Samuel Finzi (Peter Kürten), Johanna Gastdorf (Thea von Harbou) Lisa Charlotte Friederich (Lisa Lang / Anna Cohn), Michael Mendl (Anton Lang), Jens Kipper (Kriminalassistent Müller), Philipp Baltus (Seymour Nebenzal), Max von Pufendorf (Fritz Lang jung). Lena Münchow (Thea von Harbou jung), Rainer Galke (Ernst Gennat jung), Winfried Küppers (Gefangnisdirektor Stassmann) u.a. [in der Reihenfolge des Abpanns].

Inhalt

Inhalt (Verleih-Website):

Auf der Suche nach einem passenden Stoff für seinen ersten Tonfilm reist der Star-Regisseur Fritz Lang (...) 1930 von seinem turbulenten Umfeld in Berlin nach Düsseldorf, um bei den polizeilichen Ermittlungen des bekannten Kriminalrats Gennat (...) über den brutalen Serienmörder Peter Kürten (...) dabei zu sein. Doch in der fremden Umgebung wird er im Strudel der Ereignisse von seiner Vergangenheit eingeholt und steht vor unerwarteten Abgründen: seinen eigenen und denen in uns allen.

Quelle: W-film Distribution

Auszeichnungen

  • Hessischer Filmpreis 2016 (21.10.2016): Bester Spielfilm

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Belle Epoque Films (Produzentin: Nicole Ringhut) in Koproduktion mit Gordian Maugg Film- und Fernsehproduktionen (Produzent: Gordian Maugg) und ZDF (Redaktion: Sabine Bubeck-Paaz) und in Zusammenarbeit mit ARTE.

Filmzitate

Texteinblendungen am Ende des Films:

"M - Eine Stadt sucht einen Mörder" feiert am 11. Mai 1931 Premiere, zwei Monate bevor Peter Kürten hingerichtet wird. // Die Linke interpretiert den Film als "Plädoyer für die Todesstrafe". NS-Propagandaminister Joseph Goebbels dagegen lobt ihn als heilsame Warnung vor Humanismus-Duselei. // Zwei Jahre später wir die Ehe von Fritz Lang und Thea von Harbou geschieden. Fritz Lang verlässt daraufhin Deutschland und emigriert über Paris in die USA. / Dort stirbt er 85-jährig am 2. August 1976. // Über die Umstände, die zum gewaltsamen Tod seiner ersten Frau geführt haben, sprach er zeit seines Lebens nicht.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 158305/K].

FSK (Freigabebegründung):

Historisches Drama über den Regisseur Fritz Lang, der Anfang der 1930 Jahre die Taten des Serienmörders Peter Kürten recherchiert und sich davon zu seinem eigenen Film "M" inspirieren lässt. Die Doku-Fiktion mischt ihre Inszenierungen teils mit Original-Dokumentaraufnahmen und Szenen aus Fritz Langs Filmen. Die Charakterzeichnungen sowohl des Star-Regisseurs wie des Mörders sind dabei ambivalent bis widersprüchlich. Diese Uneindeutigkeit sowie einige drastische Szenen von Gewalt, Sexualität und Morden können Kinder unter 12 Jahren verunsichern und ängstigen. 12-Jährige sind in der Lage, diese dramaturgisch gut begründeten Darstellungen in den Kontext der Handlung einzuordnen und die Handlungen und Aussagen der Figuren kritisch zu bewerten. Auch die stilisierten Schwarzweiß-Bilder und das für sie klar erkennbare historische Setting tragen dazu bei, dass sie sich ausreichend distanzieren und den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten können.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 06.05.16]

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