Filmplakat

Grüße aus Fukushima  (Bildnachweis: Majestic)© Majestic

Grüße aus Fukushima

Stab und Besetzung

Originaltitel: Grüße aus Fukushima. Internationaler Titel: Greetings from Fukushima / Fukushima, mon amour [Berlinale]. Festivals: 13.02.2016 (Filmfestspiele Berlin [Weltpremiere]). Kinostart: 10.03.2016 (DE). Verleih: Majestic Filmverleih (DE). Länge: 108:01 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Doris Dörrie. Drehbuch: Doris Dörrie. Kamera: Hanno Lentz. Schnitt: Frank Müller. Szenenbild: Sango Nakamura (Art Director). Kostümbild: Tony Crosbie (Kostüm), Katharina Ost (Kostüm (Crew Deutschland)). Maskenbild: Tatjana Luckdorf (Maske (Crew Deutschland)), Birger Laube (SFX Make up (Crew Deutschland). Musik: Ulrike Haage. Ton: Giles Khan (Originalton), Christian Bischoff (Mischung), Michael Vetter (Originalton (Crew Deutschland)), Christof Ebhardt (Tongestaltung). Visuelle Effekte: Katja Müller (Projektbetreuung VFX, ARRI Media).

Darsteller: Rosalie Thomass (Marie), Kaori Momoi (Satomi), Nami Kamata (Nami), Moshe Cohen (Moshe), Honsho Hayasaka (Jushoku), Nanoko (Yuki), Aya Irizuki (Toshiko), Thomas Lettow (Jonas) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Die junge Deutsche Marie (...) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe (...) will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist.

Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (...) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide - jede auf ihre Art - in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien.

Quelle: Majestic Filmverleih (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 37. Bayerischer Filmpreis (15.01.2016): Preis für die beste Darstellerin (Rosalie Thomass)

Bayerischer Filmpreis - Darstellerin (Begründung):

In Doris Dörries starkem Film "Grüße aus Fukushima" spielt Rosalie Thomass Marie. Marie ist eine junge Deutsche, die auf der Flucht vor ihrer gescheiterten Beziehung für die Organisation Clowns4Help durch Fukushima reist. Rosalie Thomass spielt mit einer stillen Reife, die man so bei ihr noch nie gesehen hat und trägt durch ihr Spiel diesen Film. So zerbrechlich Marie wirkt, man ahnt ihre Stärke. Ihr bei den Wechselbädern der Gefühle zwischen Enttäuschung, Wut, Hoffnung und Bemühen zusehen zu dürfen, berührt und vereinnahmt den Zuschauer. Man lässt sich gerne von diesem traurigen Clown mit auf die Reise nehmen, durch das verwüstete, karge Fukushima.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei, Pressemitteilung, xx.01.2016

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Olga Film (Produzenten: Harald Kügler & Molly von Fürstenberg) in Koproduktion mit Rolize, Constantin Film und ZDF (Redaktion: Caroline von Senden) und in Kooperation mit ARTE (Redaktion: Olaf Grunert & Andreas Schreitmüller).

Filmzitate

Satomi: Vermissen ist wie mit Geistern zu leben. [UT]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 157122/K].

FSK (Freigabebegründung):

Drama über eine junge Deutsche, die nach der Atomkatastrophe in Fukushima als Helferin in das Krisengebiet reist; dort freundet sie sich mit einer alternden, sehr eigenwilligen Geisha an, die trotz aller Verbote in ihr Haus in der Sperrzone zurückkehren will. Der Film ist von einer melancholischen Stimmung geprägt; dabei ist er aber in einem betont kunstvoll wirkenden Stil inszeniert, der Kindern ab 12 Jahren eine emotionale Distanzierung erleichtert. Zugleich sind Kinder ab 12 Jahren in der Lage, die Themen des Films zu verstehen und die Handlungen der Hauptfiguren zu begreifen, ohne überfordert zu sein.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 15.04.16]

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