Filmplakat

Krieg und Spiele (Bildnachweis: Real Fiction)© Real Fiction

Krieg und Spiele

Stab und Besetzung

Originaltitel: Krieg und Spiele. Internationaler Titel: War & Games. Festivals: 13.03.2016 (One World Prag), 02.06.2016 (Filmfest Emden-Norderney). Kinostart: 15.08.2016 (DE). Verleih: Real Fiction Filmverleih (DE). Länge: 95:01 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Karin Jurschick. Drehbuch: Karin Jurschick. Kamera: Johann Feindt (Drohnenkamera: Ziv Biton & Steffen Hammerich). Schnitt: Marc Schubert. Musik: ... Ton: Ulla Köstercke & Rafael Tyblewski (Sound), Klaus Waßen-Floren & Alexander Weuffen (Sound Design), Alexander Weuffen (Re-Recording Mixer). Sprecher: Lena Stolze und Steve Hudson.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Was haben Dietrich Oepke, einst Modellflugmeister der DDR, Dave Anthony, Entwickler von "Call of Duty" und James Gimzewski, Professor für Nano-Architektur gemeinsam? Sie sind Spieler. Konkret oder virtuell, mit Quadrocoptern, futuristischen Waffen oder künstlicher Intelligenz spielen sie mit den menschlichen und technischen Möglichkeiten. Wie real sind ihre Zukunftsvisionen?

Die unbemannten Kriegsroboter der Zukunft sind nach dem Vorbild von Tieren gebaut. Perfekte Maschinen, die im Wasser, an Land und in der Luft die Bewegung jeder Maus und jedes Menschen erfassen. Und sie können töten. Autonom. Diese technische Entwicklung verändert jetzt schon die Kriege und unsere Vorstellungen von Ethik und Moral. Ja: unsere Stellung als Menschen in der Welt. Werden am Ende die Maschinen sogar die besseren Entscheidungsträger?

Die Filmemacherin Karin Jurschick bewegt sich in unterschiedlichen Parallelwelten: den Laboren der Forscher und der Militärs, den "Think Tanks", in denen Philosophen, Ethiker, Historiker und Militärwissenschaftler über Möglichkeiten und "Moral" der neuen Kriegswaffen nachdenken. Bei Computerspielern, für die es selbstverständlich ist, ihren Körper und ihre Fähigkeiten virtuell und gefahrlos zu erweitern. Bei Piloten, die lernen müssen, mit ganz neuen Anforderungen fertig zu werden: einer großen Distanz zum Geschehen und gleichzeitig einer neuen "Intimität" des Tötens, wenn sie ein menschliches "target" über Wochen heimlich beobachten. Bei Ausbildern, die darin unterrichten, Bilder zu lesen, die weit entfernt entstanden sind, um dann unter Umständen tödliche Entscheidungen zu treffen. Menschen, die mit und unter den neuen Kriegstechnologien leben.

Quelle: Real Fiction Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Bildersturm Filmproduktion (Produzentin: Birgit Schulz) in Koproduktion mit ZDF, 3sat und WDR und Karin Jurschick Filmproduktion.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 161694/K].

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Mitwirkende: