Filmplakat

Nebel im August (Bildnachweis: Studiocanal)© Studiocanal

Tschick

Stab und Besetzung

Originaltitel: Nebel im August. Kinostart: 29.09.2016 (DE). Verleih: Studiocanal Filmverleih (DE). Länge: 121:15 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Kai Wessel. Drehbuch: Holger Karsten Schmidt. Kamera: Hagen Bogdanski. Schnitt: Tina Freitag. Szenenbild: Christoph Kanter (...). Kostümbild: Esther Amuser. Maskenbild: Michaela Payer (...). Musik: Martin Todsharow. Ton: Heinz K. Ebner (...). Visuelle Effekte: ... (...).

Darsteller: Ivo Pietzcker (Ernst Lossa), Sebastian Koch (Dr. Walter Veithausen), Fritzi Haberlandt (Schwester Sophia), Henriette Confurius (Edith Kiefer) [in der Reihenfolge des Plakats], David Bennent (Oja) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Nach einer wahren Begebenheit - Süddeutschland, Anfang der 1940er-Jahre. Der 13- jährige Ernst Lossa (...), Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter, aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als "nicht erziehbar" eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen (...) Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder ...

Quelle: Studiocanal Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 159064/K].

FSK (Freigabebegründung):

Drama nach der wahren Geschichte des 13-jährigen Ernst Lossa, der 1942 von den Nazis in eine Nervenklinik eingewiesen und im Rahmen der Euthanasieprogramme ermordet wurde. Der ruhig erzählte Film enthält vereinzelt Szenen, die auf Kinder ab 12 Jahren emotional fordernd wirken können (z.B. wenn das Sezieren eines Kindes kurz dargestellt wird), von einer nachhaltigen Belastung ist aber nicht auszugehen: Kinder ab diesem Alter sind auf Grund ihres psychosozialen Entwicklungsstands fähig, die (kurz gehaltenen) Szenen wie auch die bedrückende Geschichte in den historischen Kontext einzuordnen und angemessen zu verarbeiten. Zudem gibt es immer wieder entlastende Szenen zwischen den Heimbewohnern, in denen gelacht wird und menschliche Werte wie Solidarität und Freundschaft eine wichtige Rolle spielen. Selbst nach der Ermordung der Hauptfigur kommt es für die anderen zu einem entlastenden Moment der Hoffnung, sodass 12-Jährige nicht emotional überfordert werden.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: ...]

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