Filmplakat

Auf dünnem Eis - Die Asylentscheider (Bildnachweis: Nordmedia)© Nordmedia

Auf dünnem Eis - Die Asylentscheider

Stab und Besetzung

Originaltitel: Auf dünnem Eis - Die Asylentscheider. Festivals: 04.05.2017 (DOK.fest München), 08.06.2017 (Filmfest Emden-Norderney). Fernsehen: 13.06.2017 (ARTE, 21.15 Uhr), 20.06.2017 (ZDF, 00:05 Uhr). Kinostart: offen (DE). Verleih: offen (DE). Länge: 65 Min. (ARTE) bzw. ca. 95 Min. (ZDF). FSK: offen. FBW: offen.

Regie: Sandra Budesheim & Sabine Zimmer. Drehbuch: Sandra Budesheim & Sabine Zimmer. Kamera: Marcus Winterbauer u.a. Schnitt: Julia Wiedwald. Musik: Christoph Schauer. Ton: Ulla Kösterke, Morizu Springer & Oliver Stahn (Ton), Valentin Finke (Tonbearbeitung), Torben Seemann (Mischung).

Inhalt

Inhalt (Nordmedia):

Es ist der vorläufige Höhepunkt jeder Fluchtgeschichte, die mit offiziellem Asyl und Aufnahme in Deutschland enden soll: die Anhörung durch den Entscheider oder die Entscheiderin in einer der Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Antragsteller und Entscheider sitzen sich nur ein einziges Mal gegenüber. Wer um Asyl bittet, muss hier glaubhaft machen, dass er oder sie in der Heimat verfolgt wird. Die Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration müssen abwägen, wer bleiben darf und wer nicht. Sie haben das Gesetz, ihren Verstand und ihr Gewissen. Ein Film über Schicksalsentscheidung als Beruf und die unmögliche Aufgabe, immer das Richtige zu tun.

Quelle: nordmedia

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Hanfgarn & Ufer (Produzentin: Andrea Ufer) in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von nordmedia.

Filmzitate

Texttafel am Anfang des Films:

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 745.545 Asylanträge gestellt. / Zusätzlich bestanden noch 364.664 anhängige Verfahren. / Die Anzahl der Entscheider wurde deutschlandweit von 370 auf 1775 aufgestockt. / Die Ausbildung dauert aktuell 5 Wochen.

Texttafel gegen Ende des Films:

Im Jahr 2016 erhielten rund 62 % der Antragsteller einen Aufenthaltsstatus und 38 % eine Ablehnung. / Insgesamt wurden gegen 24,8 % aller Bescheide Klage eingereicht. / Davon wurden 13,1 % von den Verwaltungsgerichten gegenteilig beurteilt und für die Antragsteller positiv entschieden.

Texttafel am Ende des Films:

Die Jesidin Jalizar aus dem Irak hat Flüchtlingsschutz erhalten. / Hamid aus Afghanistan hofft auf Aufhebung seines negativen Bescheides durch das Verwaltungsgericht Hamburg./ Ali aus Somalia hat mittlerweile einen Anwalt. Er hat Klage gegen seinen negativen Bescheid eingereicht und wartet auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Trier. / Ashkan aus dem Iran sucht eine Wohnung in der Nähe seiner Mutter und möchte weiterstudieren.

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