Die liebende Tote

Das Hörspiel "Die liebende Tote" ist Folge 26 der Reihe "Gruselkabinett".

Stab und Besetzung

Die liebende Tote. D 2008. Länge: 57:23 Min. (13 Tracks). Produktion: Titania Medien. Regie: Stephan Bosenius & Marc Gruppe. Buch: Marc Gruppe (nach einer Erzählung von Théophile Gautier). Sprecher: Kaspar Eichel (Alter Romuald), David Turba (Bruder Mathieu), Julien Haggège (Junger Romuald), Sabine Arnhold (Clarimonde), Christian Rode (Abbé Serapion), Torsten Michaelis (Margheritone), Cornelia Meinhardt (Barbara), Frank Schaff (Bruder Vincent). ISBN: 978-3-7857-3578-7.

Kurzinhalt (Klappentext)

Südfrankreich 1847: Der junge Mönch Romuald wird des Nachts an das Lager einer Sterbenden gerufen. Zwar kommt er zu spät, um ihr noch die letzte Ölung zu spenden, jedoch willigt er ein, wenigstens die Totenwache zu halten. Allein in dem prunkvollen Schlafgemach erkennt er in der Toten die Kurtisane Clarimonde wieder, deren Schönheit ihm seit dem Tag seiner Priesterweihe nicht mehr aus dem Sinn geht ...

Trackliste

  1. Liebesschmerz (03:05)
  2. Ostern 1847 (05:25)
  3. Die Karte (06:11)
  4. Nah und Fern (03:10)
  5. Reitende Gespenster (03:23)
  6. Kuss der Liebe (06:07)
  7. Ernste Mahnung (03:56)
  8. Die Erscheinung (05:30)
  9. Romualds Aufbruch (03:56)
  10. Venedig (03:58)
  11. Clarimondes wahres Wesen (03:34)
  12. Grabschändung (04:55)
  13. Ein Versprechen (04:09)

Cover

Die liebende Tote (Bildnachweis: Titania Medien)
© Titania Medien

Hintergrund

Das Hörspiel basiert auf der Erzählung "La Morte amoureuse" des französischen Schriftstellers Théophile Gautier (1811-1872), die 1836 veröffentlicht wurde. Nach "Carmilla, der Vampir" (Folge 1) steht erneut ein weiblicher Vampir im Mittelpunkt einer "Gruselkabinett"-Folge. Der moralisierende Schlusssatz der Erzählung bedient im Original übrigens das unselige Klischee der "femme fatale": "Ne regardez jamais une femme, et marchez toujours les yeux fixés en terre, car, si chaste et si calme que vous soyez, il suffit d'une minute pour vous faire perdre l'éternité." Das Hörspiel mildert diesen Schluss etwas ab, indem es den Verweis auf "die Frau" entfernt: "Lerne daraus, Bruder Mathieu, dass wie keusch und sicher du dich auch wähnen magst, es oft nur eines einzigen unseligen Zusammentreffens bedarf, um dich auf ewig der Verdammnis auszuliefern."

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