News 2012

Hier finden Sie Meldungen und Neuigkeiten aus dem Jahr 2012:


[02.12.12] Film: Europäischer Filmpreis 2012 für "Liebe"

Liebe (Bildnachweis: X Verleih)© X Verleih

Gestern abend wurden auf Malta die Gewinner des 25. Europäischen Filmpreises verkündet: Als bester europäischer Film des Jahres 2012 wurde "Liebe" von Michael Haneke ausgezeichnet. Hanekes Kammerspiel (!), das sich gegen "Barbara" (Christian Petzold), "Cäsar muss sterben" (Paolo & Vittorio Taviani), "Die Jagd" (Thomas Vinterberg), "Shame" (Steve McQueen) und "Ziemlich beste Freunde" (Olivier Nakache & Eric Toledano) durchsetzte, erhielt weitere Preise für die beste Regie (Roman Polanski), die beste Hauptdarstellerin (Emmanuelle Riva) und den besten Hauptdarsteller (Jean-Louis Trintignant).

Europäischer Animationsfilm des Jahres wurde "Alois Nebel" von Tomáš Luňák, der sich gegen die Aardman-Produktion "Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen!" und den spanischen Beitrag "Arrugas (Wrinkles)" durchsetzte. Eine Übersicht aller Gewinner finden Sie auf der Website der Europäischen Filmakademie.

Schlagworte: Filmpreise, Europäischer Filmpreis.

[25.09.12] Veröffentlichung: Kino & Curriculum zu "Die Wand"

Die Wand (Bildnachweis: Studiocanal)© Studiocanal

Für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) habe ich eine "Kino & Curriculum"-Ausgabe zum Spielfilm "Die Wand" geschrieben, die Sie auf meiner Website im Bereich "Veröffentlichungen" als PDF-Datei herunterladen können.

Der Film basiert auf dem 1963 erschienenen Roman "Die Wand" der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer (1920-1970) Haushofers Roman gilt als moderne weibliche Robinsonade: Von einem Tag auf den anderen wird eine Frau, die mit Verwandten einen Ausflug in die Berge gemacht hat, durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt getrennt. Anscheinend ist sie die einzige Überlebende einer unbekannten Katastrophe. Von der Außenwelt isoliert kämpft die Städterin ums Überleben in den Bergen. Den Winter verbringt sie in einem Jagdhaus im Wald, im Sommer siedelt sie auf eine Alm über. Ihre einzigen Gefährten sind ein Hund, eine Kuh und eine Katze. Als eines Tages überraschend ein Mann auftaucht, der zwei ihrer Tiere tötet, erschießt sie den Eindringling. Traumatisiert beginnt sie, einen Bericht über ihre Erlebnisse zu schreiben ...

Der Film startet am 11. Oktober in den deutschen Kinos.

Schlagworte: Veröffentlichungen.

[24.09.12] Veranstaltung: Filmreihe "Israel/Palästina im Film"

Das Schwein von Gaza (Bildnachweis: Alamode)© Alamode

Bereits zum siebten Mal findet in Recklinghausen die Filmreihe "Israel/Palästina im Film" statt, für die ich erneut als Referent tätig sein darf. Veranstalter ist der Städtepartnerschaftsverein Herzlia-Marl in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen.

Folgende Filme werden im Cineworld Recklinghausen gezeigt (Beginn jeweils um 20.00 Uhr): "Das Schwein von Gaza" (Sylvain Estibal) am 31. Oktober, "Ein Sommer in Haifa" (Avi Nesher) am 14. November (in Zusammenarbeit mit Kirche & Kino Recklinghausen) und "Die Wohnung" (Arnon Goldfinger) am 28 November.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren interessanten Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie hier mit freundlicher Genehmigung des Partnerschaftsvereins Herzlia-Marl als PDF-Datei (ca. 1,5 MB) herunterladen können.

Schlagworte: Film, Israel, Palästina.

[07.09.12] Kirche & Kino: Neues Programm für Recklinghausen

Die ökumenische Veranstaltungsreihe Kirche & Kino Recklinghausen hat gestern bei einem Pressegespräch das Programm für das zweite Halbjahr 2012 vorgestellt. Die Filme und Termine: "Dein Weg" (Emilio Estevez) am 26. September, "Omamamia" (Tomy Wigand) am 24. Oktober, "Ein Sommer in Haifa" (Avi Nesher) am 14. November und "Home for Christmas" (Bent Hamer) am 5. Dezember. Weitere Informationen finden Sie im Programm-Flyer, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

[06.09.12] Veröffentlichung: Kino & Curriculum zu "Speed"

This Ain't California (Bildnachweis: Camino)© Camino

Für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) habe ich zusammen mit Karina Castellini eine "Kino & Curriculum"-Ausgabe zum thematisch brandaktuellen Dokumentarfilm "Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" geschrieben, die Sie im Bereich "Veröffentlichungen" als PDF-Datei herunterladen können.

"Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" berichtet von der Suche des Regisseurs nach Antworten auf die Frage nach dem Sinn unseres Leben in der modernen beschleunigten Gesellschaft. Seine Suche führt ihn um die ganze Welt. Er spricht mit Fachleuten und Aussteigern, stellt alternative Lebens- und Gesellschaftsmodelle vor und versucht, passende Lösungen für sein eigenes Leben zu finden. Der Film regt den Zuschauer an, über Alternativen zur Beschleunigung nachzudenken und der Frage nachzugehen, was ein gutes Leben ausmacht.

Der Film startet am 27. September in den deutschen Kinos.

Schlagworte: Veröffentlichungen.

[16.08.12] DVD-Tipp: "Georges Méliès - Die Magie des Kinos"

Georges Méliès - Die Magie des Kinos (Bildnachweis: Studiocanal HE)© Studiocanal HE

Gerne weise ich Sie auf eine aktuelle und (nicht nur filmhistorisch) interessante Neuveröffentlichung hin: Soeben ist "Georges Méliès - Die Magie des Kinos" in der Reihe "Arthaus Premium" als Doppel-DVD erschienen:

Auf DVD 1 finden sich 29 (Kurz-)Filme des französischen Filmpioniers Georges Méliès" (1861-1938) (Schreibweise folgt dem DVD-Menü): (1) Die Reise zum Mond (Voyage dans la lune) (1902), (2) Ein Kartenspiel (Une partie de carte) (1896), (3) Das unmögliche Ausziehen (Le déshabillage impossible), (4) Der geheimnisvolle Ritter (Le chevalier mystère) (1899), (5) Kulinarische Hexerei (Sorcellerie culinaire) (1904), (6) Der Musikfreund (Le Mélomane) (1903), (7), Die Meerjungfrau (La Sirè) (1904), (8) Die Brandstifter (Les Incendiaires) (1906), (9) Das geheimnisvolle Porträt (Le Portrait mystérieux) (1901), (10) Ein Sturz aus der fünften Etage (Une chute de cinq étages) (1906), (11) Das Pech eines Fotografen (Les malheurs d'un photographe) (1908), (12) Aschenputtel (Cendrillon) (1899), (13) Aschenputtel oder der wunderbare Pantoffel (Cendrillon ou la pantoufle merveilleuse) (1912), (14) Der infernalische Kessel (Le chaudron infernal) (1903), (15) Eine schreckliche Nacht (Une nuit terrible) (1896), (16) Geheimnisvolle Ausrenkung (Dislocation Mystérieuse) (1901), (17) Die 400 Farcen des Teufels (Les quatre cents Farces du diable) (1906), (18) Ein Mann der Köpfe (Un homme de Têtes) (1898), (19) Die beschwipsten Plakate (Les affiches en goguette) (1906), (20) Es gibt einen Gott für die Säufer (Il y a un dieu pour les ivrognes) (1908), (21) Haarsträubender Spiritismus (Spiritisme abracadabrant) (1900), (22) Die Insel der Calypso (L'île de Calypso) (1905), (23) Blaubart (Barbe-bleue) (1901), (24) Der infernalische Cakewalk (Le Cake Walk infernal) (1903), (25) Die Krönung von Edward VII. (Le Sacre d'Édouard VII) (1902), (26) Der Fakir von Singapur (Le Fakir de Singapour) (1908), (27) Die Matratzen-Wollkämmerinnen (La Cardeuse de Matelas) (1906), (28) Der Feuergeist (La génie du feu) (1908) und (29) Die Eroberung des Pols (À la conquête du Pôle) (1912). Bonus: das Kurzporträt "Méliès - Père et fils" von Georges Franju (1912-1987), einem französischen Filmregisseur und Mitbegründer der Cinémathèque française.

DVD 2 enthält (1) "Die Reise zum Mond" (Le Voyage dans la Lune) (a) in einer schwarz-weißen Fassung mit Musik von Lawrence Lehérissey und (b) einer restaurierten Farbfassung (2011) mit Musik von AIR, sowie (2) die Dokumentation "Die außergewöhnliche Reise" (ca. 63 Min.) von Serge Bromberg und Eric Lange über Méliès und den Werdegang seines wichtigsten Films. Das Booklet enthält einen Text von Roland Mörchen.

[08.08.12] Veröffentlichung: Kino & Curriculum zu "This Ain't California"

This Ain't California (Bildnachweis: Farbfilm)© Farbfilm

Für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) habe ich zusammen mit Karina Castellini eine "Kino & Curriculum"-Ausgabe zum Dokumentarfilm "This Ain't California" geschrieben, die Sie im Bereich "Veröffentlichungen" als PDF-Datei herunterladen können.

"This Ain't California" ist ein sehr gut montierter und collagehafter Film, der das Leben des DDR-Skaters Denis "Panik" Paraceck rekonstruiert. Der Film kombiniert persönliche Erinnerungen der Beteiligten in Gesprächen und Interviews mit Ausschnitten aus dem DDR-Fernsehen, Animationsequenzen, privaten Filmaufnahmen und Fotografien, durch die das Leben von Denis und seinen Jugendfreunden nacherzählt wird. Am Beispiel des Lebens von Denis "Panik" Paraceck werden verschiedene Aspekte thematisiert: die Bedeutung des Sports für die DDR, Skaten als Ausdruck eines Lebensgefühls und das Verhältnis der DDR zum Skateboarding. Als auch formal bemerkenswerter Film bietet "This Ain't California" darüber hinaus viele Ansätze zur Auseinandersetzung über die Möglichkeiten und Grenzen des Dokumentarfilms.

Der Film startet am 16. August in den deutschen Kinos.

Schlagworte: Veröffentlichungen.

[10.06.12] Festivals: DGB-Filmpreis für "Schuld sind immer die Anderen"

Schuld sind immer die Anderen (Bildnachweis: FFL)© FFL

Der DGB-Filmpreis, der bei der heutigen Preisverleihungsgala im Rahmen des 23. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney bereits zum 15. Mal verliehen wurde, geht an den Film "Schuld sind immer die Anderen" von Regisseur Lars-Gunnar Lotz. "Schuld sind immer die Anderen" wurde außerdem mit dem Bernhard Wicki Preis und dem NDR Filmpreis für den Nachwuchs ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Für das Institut für Kino und Filmkultur hatte ich die sechs für den DGB-Filmpreis nominierten Filme im Rahmen des DGB-Filmgesprächs am 8. Juni anhand von Ausschnitten und Interviews mit Filmschaffenden vorgestellt. In diesem Jahr durfte ich Britt Beyer (Regisseurin von "Werden Sie Deutscher"), Julia Brendler (Hauptdarstellerin von "Schuld sind immer die Anderen"), Edin Hasanovic (Hauptdarsteller von "Schuld sind immer die Anderen"), Lars-Gunnar Lotz (Regisseur von "Schuld sind immer die Anderen"), Christophe Ruggia (Regisseur von "Dans la tourmente") und Franziska Specht (Produzentin von "Schuld sind immer die Anderen") als Gäste begrüßen. Weitere Informationen zum DGB-Filmpreis, den Filmen und dem Filmgespräch finden Sie im DGB-Flyer, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

Festival-Nachlese: Über die für den DGB-Filmpreis nominierten Filme hinaus habe ich in Emden folgende Filme gesehen (in alphabetischer Reihenfolge): "Black Butterflies" (Paula van der Oest), "Black Pond", "Harold's Going Stiff" (Keith Wright), "Die Männer der Emden", "Shadow Dancer" (James Marsh), "Time of My Life" (Nic Balthazar) und "Zombies from Outer Space" (Martin Faltermeier).

[12.05.12] Veranstaltung: DGB-Filmgespräch beim Filmfest Emden

Bereits zum 15. Mal wird in diesem Jahr der DGB-Filmpreis im Rahmen des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney verliehen. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro fördert der Deutsche Gewerkschaftsbund Regisseure, die gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme produzieren.

In diesem Jahr sind folgende Filme für den DGB-Filmpreis nominiert: "Crashkurs" (Anika Wangard), "Dans la tourmente" (Christophe Ruggia), "Germaine" (Frank Van Mechelen), "Schuld sind immer die Anderen" (Lars-Gunnar Lotz), "Vierzehn" (Cornelia Grünberg) und "Werden Sie Deutscher" (Britt Beyer).

Wie in den vergangenen Jahren werde ich für das Institut für Kino und Filmkultur im Rahmen des DGB-Filmgesprächs die nominierten Filme anhand von Ausschnitten und Interviews vorstellen. Das Filmgespräch, das am 8. Juni in Emden stattfindet, bietet Wissenswertes rund um Themen und Gestaltung der nominierten Filme. Weitere Informationen zum DGB-Filmpreis, den nominierten Filmen und dem Filmgespräch finden Sie auf der Website des DGB Niedersachsen oder im DGB-Flyer, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

[02.03.12] Kirchliches Filmfestival Recklinghausen: Programm veröffentlicht

3. Kirchliches Filmfestival Recklinghausen 201216.-18. März 2012

Beim einem Pressegespräch stellten der Arbeitskreis Kirche & Kino Recklinghausen, das Institut für Kino und Filmkultur und das Cineworld Recklinghausen heute die Filme des 3. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen vor, das vom 16.-18. März 2012 stattfindet und für das ich zusammen mit Horst Walther als Künstlerischer Leiter tätig bin.

Das Programm umfasst 11 ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme, einige davon als Premiere oder Previews vor Bundesstart. Das Festival möchte Begegnungen ermöglichen, Einblicke und Zugänge schaffen, Gespräche anregen. Zu allen Filmen sind daher Regisseure, Autoren, Schauspieler, Produzenten und Kritiker eingeladen.

Weitere Informationen zu den Terminen und Filmen finden Sie auf der Festival-Website. Dort können Sie auch den Leporello mit der Programmübersicht als PDF-Datei (ca. 2 MB) herunterladen. Der Vorverkauf beginnt am kommenden Montag, den 5. März.

[11.01.12] Kirche & Kino: Neues Programm für Recklinghausen

Die ökumenische Veranstaltungsreihe Kirche & Kino Recklinghausen hat gestern bei einem Pressegespräch das Programm für das erste Halbjahr 2012 vorgestellt. Die Filme und Termine: "Der große Diktator" (Charles Chaplin) am 25. Januar, "Die Iden des März - Tage des Verrats" (George Clooney) am 22. Februar, "Le Havre" (Aki Kaurismäki) am 25. April, "Der große Crash - Margin Call" (J. C. Chandor) am 23. Mai und "Midnight in Paris" (Woody Allen) am 20. Juni. Weitere Informationen finden Sie im Programm-Flyer, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.